Wegen Eigenbedarf

Aufgrund eigener Anforderungen

kann es aufgrund persönlicher Bedürfnisse schwieriger als erwartet sein, den Vertrag zu kündigen. Am vergangenen Mittwoch erhielt ich einen Brief vom Erziehungsberechtigten, dass wir zum persönlichen Gebrauch entlassen wurden. Kündigungsfolgen durch persönlichen Gebrauch Die bestehenden Einwohner müssen nicht untätig bleiben, wenn ihr Haus in eine Wohnanlage umgewandelt wird. Kaufen macht die Mieten nicht kaputt - es bleibt das Spruchwort. Grundlage dafür ist eine Serie von gesetzlichen Möglichkeiten, die Mietern vor den schädlichen Auswirkungen der Umnutzung und des Verkaufs ihrer Immobilie vorzubeugen.

Der Zeitraum für den Erhalt der alten ingesessenen Einwohner liegt bei drei Jahren, bei sozialen Wohnungen in der Regel bei zehn Jahren und "beginnt zu verlaufen, sobald der neue Besitzer im Kataster eingetragen ist", sagt Ropertz. Bei einem erneuten Verkauf der Immobilie innerhalb von drei Jahren dauert die Sperrzeit an. Beispielsweise in Berlin gelten die zehn Jahre für alle Landkreise, in Hessen gelten sie aktuell unter anderem für Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden.

Welche Deadline in der betreffenden Kommune gültig ist, können Sie beim Wohnungsamt erfragen. Nach Ablauf der Kündigungsfrist ist der Erwerber einer umgebauten Immobilie an die übliche Kündigungsfrist geknüpft. Es können wieder höchstens neun Monaten zugunsten des Pächters ausfallen. Die neue Wohnungseigentümerin kann - wie jeder andere Wohnungseigentümer auch - die Mietpreise bis zur lokalen Standardvergleichsmiete anheben.

"Die Mieterin hat zwei Monaten Zeit, um zu überprüfen, ob die gewünschte Mietsumme der vergleichbaren Mietsumme entsprich. Wenn er zustimmt, ist die Mietzeit ab dem dritten Lebensmonat gültig", sagt der DMB. In der Regel müssen Modernisierungsmaßnahmen drei Monate vorher angekündigt werden; der neue Eigentümer kann dies mit Zustimmung des Veräußerers tun, bevor sein Firmenname im Kataster erscheint.

"Dies ist relativ eindeutig zugunsten des Eigentümers geregelt", sagt Mietanwalt Marco Schwarz. Dies liegt daran, dass die durch die Umnutzung entstandene Eigentümergemeinschaft (Wohnungseigentümergemeinschaft) in der Regel nach dem Anteil des Miteigentums berechnet, während für die Bewohner oft die Wohnflächen entscheidend sind.

"Das, was im Pachtvertrag steht, ist gültig", sagt Schwarz.

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