Was Bedeutet Doppelte Haushaltsführung

Wie sieht die doppelte Budgetierung aus?

Und was ist ein "eigener Haushalt"? Es gibt keine doppelte Budgetverwaltung, wenn sich der eigene Haushalt auch am Arbeitsplatz befindet. Der Bund will die Begrenzung der doppelten Haushaltsführung auf maximal zwei Jahre ersatzlos abschaffen. Bedingungen für die steuerliche Abzugsfähigkeit der Doppelbudgetierung. Mit anderen Worten, in einigen Fällen kann ein Elternteil sehr wohl eine doppelte Haushaltsführung während der Elternzeit beanspruchen.

Konzept des Einkommensteuerrechts: die Rechtfertigung eines zweiten Haushaltes aus betrieblichen Gründen.

Konzept des Einkommensteuerrechts: die Rechtfertigung eines zweiten Haushaltes aus betrieblichen Erwägungen. Konzeptionell geht die Doppelbudgetierung davon aus, dass der Steuerzahler zwar einen eigenen Haushalt hat, aber aus beruflicher Sicht in der Umgebung seines Arbeitsortes noch eine zweite Wohnung außerhalb seines Wohnortes. Näheres regelt 9 I Nr. 5 und R 9.11 LStR, aber auch 4 Abs. 5 Nr. 6a UStG.

Steuerbehandlung: Die Aufwendungen der Doppelhaushaltsführung sind als Betriebskosten oder einkommensbezogene Aufwendungen steuerabzugsfähig; die Vorschrift, dass sie nach mehr als zwei Jahren Doppelhaushaltsführung als nicht abzugsfähige Betriebskosten zu klassifizieren sind, wird seit 2004 abgeschafft ( 4 V Nr. 6a StG alt); seither sind die Aufwendungen für den Unterhalt eines zweiten Haushaltes aus berufsständischen Erwägungen als Betriebskosten/Werbekosten auf unbestimmte Zeit anrechenbar.

Vorraussetzung ist jedoch, dass die Ausgaben des zweiten Haushaltes "notwendige" Nebenkosten sind, d.h. die Ausgaben für eine luxuriöse Wohneinheit unter dem Label der Doppelbudgetverwaltung werden nicht als Ausgaben oder die Ausgaben für andere nicht zu vermeidende, private Ausgaben anerkannt.

? Doppelte Budgetverwaltung

Die doppelte Finanzverwaltung geht davon aus, dass der Mitarbeiter außerhalb seines Wohnsitzes angestellt ist und aus beruflicher Sicht einen zweiten Wohnsitz am oder in der Nähe des Arbeitsortes hat. Nötige Nebenkosten können als einkommensbezogene Aufwendungen in Abzug gebracht werden, sofern sie nicht vom Unternehmer abgabenfrei vergütet werden (R. 11 Abs. 10 LStR).

Dies ist immer dann anzunehmen, wenn der Mitarbeiter verlegt oder entsandt wird oder eine neue Stelle annimmt und somit ein zweites Zuhause am Arbeitsplatz schafft. Der Doppelhaushalt muss jedoch nicht unbedingt im Rahmen des Arbeitsplatzwechsels gerechtfertigt sein. Die doppelte Finanzverwaltung aus beruflichen Gründen gibt es beispielsweise auch in den nachfolgenden Fällen:

Gemäß dem Bundesfinanzhofurteil vom 30.10.2008 - VI R 10/07 ist die Übersiedlung des Wohnortes der Familie an den Arbeitsplatz des anderen Ehepartners unter Wahrung der bisherigen familiären Wohnung als Arbeitsplatz irrelevant. Ehepartner, die an verschiedenen Stellen auf beiden Seiten arbeiten, erhalten ein zweites Zuhause (BFH, 06.10. 1994 - VI R 136/89, BStBl II1995, 184); sogenannte Dreifachhaushaltsführung.

Ehepartner, die auf beiden Seiten arbeiten, erhalten neben dem Familienhaus am Arbeitsort eine zweite Etage. Der Mitarbeiter zieht wieder in eine Ferienwohnung (BFH, 22.09. 1988 - VI R 14/86, VI R II 1989, 94) am Arbeitsort (ehemaliger Wohnort) ein, Jahre nachdem der Arbeitsort aus Gesundheitsgründen oder anderen zum Zeitpunkt des Umzugs nicht voraussehbaren Ausnahmegründen erstmals vom Arbeitsort weggezogen wurde.

Der Steuerpflichtige kann auch aus beruflichen Erwägungen eine doppelte Haushaltsführung haben, wenn er aus beruflichen Erwägungen seinen Haupthaushaltsstatus aus beruflichen Erwägungen verlagert und dann einen zweiten Haushalt in einer Wohneinheit am Arbeitsplatz gründet, um von dort aus seine bisherige Tätigkeit fortsetzen zu können (Change of jurisdiction, BFH, 05.03.2009 - VI R 23/07; BFH, 05.03.2009 - VI R 58/06).

Dies bedeutet, dass die Doppelhaushaltung aus beruflichen Gründen vor allem dann nicht gilt, wenn der Mittelpunkt des Lebens nur für die Sommersaison an den Standort eines Ferienhauses verlagert wird (BMF, 10.12. 2009 - IV C 5 - S 2352/0 und R 9. 11 Abs. 2 Satz 5 und 6 LStR). Der Aufbau eines Doppelhaushalts kann für unverheiratete Menschen professionell eingeleitet werden, wenn sie vor der Entbindung eines gewöhnlichen Sohnes an unterschiedlichen Stellen beschäftigt sind, dort leben und im Rahmen der Entbindung eine der beiden Wohneinheiten in eine Familie verwandeln (BFH, 15.03.2007 - VI R 31/05).

Ausgaben eines Mitarbeiters für eine zweite Heimat im Ausland sind als einkommensbezogene Ausgaben abzugsfähig, auch wenn der Mitarbeiter auch am Wohnort seines Haushalts angestellt ist (BFH, 24.05.2007 - VI R 47/03). Die professionelle Veranstaltungsanbindung wird nicht nur dadurch abgeschlossen, dass eine Familie ihren (Familien-)Haushalt an den gleichen Platz umzieht, z.B. in eine grössere Wohneinheit mit familiärer Erweiterung oder mit einem Partneraustausch (BFH, 04.04.2006 - VI R 11/02, DStR 2006, 1595).

Der Abstand zwischen Haus und Arbeitsplatz ist 90 Kilometer. Die Klägerin hat daher ein Zweitwohnsitz in der Umgebung seines Arbeitsortes angemietet. Wegen Ehestreitigkeiten verliess der Zivilkläger im Nov. 2005 sein Ehehaus und bezog die nahegelegene Ferienwohnung seines Partners in X.

Trotz der Entflechtung erlaubt der Bundesfinanzhof weiterhin den Abzug von Kosten für die doppelte Finanzverwaltung. Die Gründe für die Pflege der doppelten Budgetierung sind irrelevant. Da die FG Rheinland-Pfalz mit Entscheidung vom 23.07.2008 - 2 K 1238/08 als Zweitwohnsitz am Arbeitsort prinzipiell jede Art der Unterbringung möglich ist, liegt (nur) eine Doppelhaushaltung vor, wenn der Mitarbeiter außerhalb des Ortes angestellt ist, in dem er seinen eigenen Haushalt führt, und auch am Arbeitsort wohnt.

Es ist daher notwendig, die in der Regel einheitliche Haushaltsführung auf zwei unterschiedliche Budgets aufzuteilen, also eine doppelte Haushaltsführung. Ein (!) Haushalt am Arbeitsplatz kann nicht als Wohnort in einem Reisemobil während der Arbeitszeit angesehen werden, wenn das Auto, wie im Falle eines Streits, nicht am Außenstandort verbleibt, sondern für Wochenendausflüge oder weitere Geschäfts- oder Privatreisen genutzt wird.

Dabei ist die Zahl der Nächtigungen am Ort der externen Beschäftigung irrelevant (R-9, 11 Abs. 1 S. 1 LStR). Er muss seinen eigenen Hausrat an seinem Wohnsitz haben. Dies bedeutet, dass alleinstehende Personen und Lebenspartner im unverheirateten Zusammenleben unter den gleichen Voraussetzungen wie die verheirateten Mitarbeiter (BFH, 27.04.2001 - VI R 57/98, BFH/NV 2001, 1385) soweit wie möglich auch die Mehrkosten für die Doppelhaushaltsführung erstattet werden. Der Erwerbstätige ist geheiratet, in seinem Wohnsitz während seiner Abwesendheit gibt es ein häusliches Zusammenleben, Einzelpersonen wohnen in der Wohngemeinschaft mit wirtschaftlich unselbständigen Familienmitgliedern und haben den überwiegenden Teil der Unterhaltskosten selbst zu übernehmen, Lebenspartner in unverheirateten Zusammenwohnungsgemeinschaften haben im Haus lebende Kindern.

pflegt seine eigene Ferienwohnung, die nach seinen Bedürfnissen möbliert ist, pflegt seinen eigenen Haushalt in der Ferienwohnung, in der er entweder allein die Haushaltsführung festlegt oder wenigstens einen wesentlichen Einfluss hat, seinen Mittelpunkt in dieser Ferienwohnung hat und die Ferienwohnung nicht nur für gelegentliche Besuche oder als Ferienwohnung nützt. Im Mittelpunkt des Lebens steht meist der Platz, an dem der Mitarbeiter seine engen familiären Bindungen aufbaut.

Das Appartement kann ohne weitere Untersuchung als Mittelpunkt des Lebens erkannt werden, wenn der Mitarbeiter es durchschnittlich wenigstens zwei Mal im Jahr aufsuchen. Für (alleinstehende, getrennte usw.) Mitarbeiter mit einem eigenen Haushalt gilt zunächst ohne Einschränkung der Abzug von Werbungskosten. Auf dem Gebiet der Steuerfreiheit der Arbeitgebervergütung kann davon ausgegangen werden, dass Mitarbeiter der Steuerklassen III, IV und V ohne weitere Überprüfung einen eigenen Haushalt haben und damit die Anforderungen an eine doppelte Budgetierung einhalten.

In diesen Faellen kann der Unternehmer aufgrund der Doppelbewirtschaftung die Kosten ausgleichen. Die Übernahme des eigenen Haushaltes ist zulässig, wenn der Mitarbeiter neben seiner eigenen Wohnung am Ort der Beschäftigung außerhalb des Arbeitsortes einen eigenen Haushalt hat. Sie ist vom Mitarbeiter zu unterzeichnen (R. 11 Abs. 10 S. 4 LStR).

Eine abgeleitete Berechtigung besteht z.B., wenn Stpfl. eine Ferienwohnung als Untervermieter benutzt. Es ist wichtig, dass das Gericht eine gesicherte Rechtsstellung hat, die seinen Aufenthalt in der Ferienwohnung sicherstellt. Ungewöhnlich bei Unbekannten sind die stillschweigenden Einwilligungen oder mündlichen Vereinbarungen über die Benutzung einer Ferienwohnung.

A. ohne schriftliches Einverständnis eine Eigentumswohnung im eigenen Haus, jedoch mit einem Nießbrauchrecht für das gesamte Gebäude zugunsten seiner Erziehungsberechtigten, führt er nach Ansicht des BFH einen eigenen Haushalt im Sinne der Doppelhaushaltung (BFH, 04.11. 2003 - VI R 170/99, BStBl II 2004, 16). Wenn der unverheiratete Mitarbeiter seinen Haupthaushalt am Wohnort führt, spielt es keine Rolle, ob die ihm dort zur alleinigen Verwendung zur VerfÃ?gung gestellten RÃ?umlichkeiten den gesetzlichen Beurteilungsanforderungen fÃ?r eine Ferienwohnung im Falle der Doppelfinanzverwaltung genÃ?gen.

Der unverheiratete Mitarbeiter führt jedoch nur dann einen eigenen Haushalt im Sinn der Verordnung, wenn er an dem Wohnort, an dem er wohnt, eine selbständige und seinem Leben angemessene Unterkunft haben kann. Die Mitarbeiter müssen sowohl in finanzieller als auch in persönlicher Hinsicht wesentlich an der Geschäftsführung beteiligt sein (BFH, 14.10. 2004 - VI R 82/02, DStR 2004, 2091).

Gemäß dem Bundesfinanzhofurteil vom 14.06.2007 - VI R 60/05 kann eine steuerrechtlich anerkannte Doppelhaushaltsführung auch für eine Einzelperson mit freier Benützung der Ferienwohnung im Ober-/ Dachgeschoss der Erziehungsberechtigten erteilt werden. Aufgrund der Tatsache, dass die Ferienwohnung kostenlos genutzt werden kann, kann die Integration in den Elternhaushalt nicht ohne weiteres abgeschlossen werden.

Über die Feststellung, ob ein einzelner Mitarbeiter einen eigenen Haushalt im Sinn von 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 2 EuG führt, wird unter Berücksichtigung und Abwägung aller Sachverhalte im Zuge einer den Steuergerichten als Gericht übertragenen Gesamtbeurteilung entschieden. Die Tatsache, ob der Mitarbeiter die Haushaltskosten trägt, ist ein besonders wichtiger Hinweis, aber keine verbindliche Bedingung im Sinn einer conditio sine qua non (BFH, 21.04. 2010 - VI R 26/09).

Der Fortbestand einer zunächst privatisierten Doppelhaushaltsführung auch aus fachlichen Erwägungen berechtigen nicht zum Abzug von Werbungskosten (BFH, 18.05.2006 - VI B 4/06, BFH/NV 2006, 1475). Der Steuerpflichtige kann keine Kosten für die doppelte Haushaltsführung beanspruchen, wenn er z.B. bereits während des Studienaufenthaltes die Wohneinheit an seinem Arbeitsplatz bezog.

Das doppelte Budgetmanagement war dann nicht aus beruflichen, sondern aus privaten Gründen gerechtfertigt. Der Fortbestand einer solchen privaten Doppelhaushaltsführung berechtigen nicht zum Abzug von Werbungskosten (FG Köln, 11.05. 2000 - 7 K 499/94, EFG 2000, 786). Die Tatsache, dass die zweite Wohnung und der Arbeitsplatz in unterschiedlichen Kommunen liegen, verhindert nicht die doppelte Haushaltsführung (FG Düsseldorf, 13.10.

Im Falle der Doppelhaushaltsführung kann der Dienstgeber folgende Reisekosten umsatzsteuerfrei ersetzen; wahlweise ist ein Werbungskosten-Abzug für den Dienstnehmer möglich: Schwerbehinderte 70 oder 50 Prozent + "G" Reise zwischen Zweitwohnsitz: Schwerbehinderte 70 oder 50 Prozent + "G" Praxistipp: Wenn der Dienstnehmer nicht mit der Gastfamilie nach Hause fährt, kann der Dienstgeber die Telefongebühren für einen 15-minütigen Fern-Anruf mit der Gastfamilie erstattet werden.

Der Mitarbeiter muss jedoch mindestens die sachliche Gelegenheit haben, telefonisch Kontakt aufzunehmen. Mitarbeiter, die mehr als eine Familienreise pro Kalenderwoche machen, können bei der Bestimmung ihrer einkommensbezogenen Ausgaben in der Einkommensteuerbescheid entscheiden, ob sie die tatsächlichen Reisen, wie z.B. Reisen zwischen Wohnort und Arbeitsort, oder die Ausgaben für die doppelte Haushaltsführung in Abzug bringen.

Praxis-Tipp: Laut BFH (BFH, 27.07. 2000 - X R 91/97, BStBl II 2000, 692) hat ein Mitarbeiter, der aus beruflichen Gründen einen Doppelhaushalt betreibt und in einer eigenen Wohnanlage am Arbeitsort lebt, Anspruch auf eine Eigenheimzulage für diese Wohneinheit, wenn er nur die Reisekosten zwischen Arbeitsort und Wohnsitz als einkommensabhängige Ausgaben vom Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit anstelle der durch die Doppelhaushaltsführung entstehenden Mehrkosten in Abzug bringt.

Es besteht die Möglichkeit, als einkommensbezogene Kosten entweder die Kosten für alle Reisen zwischen Wohnort und Arbeitsort oder die erforderlichen Nebenkosten anlässlich der Doppelhaushaltsführung im Zuge der Doppelhaushaltsführung aus beruflichen Gründen zu erstatten. Die Stimmrechtsausübung kann nur einmal pro Jahr im gleichen Doppelfinanzmanagement erfolgen.

Wenn der Mitarbeiter jedoch während des Kalenderjahres von einer gemieteten in eine eigene Wohneinheit umzieht, ist eine Änderung aufgrund der veränderten Verhältnisse möglich. Ab 2007 können die über die Pauschale hinausgehenden Nutzungskosten für öffentliche Transportmittel nicht mehr (zusätzlich) mitgerechnet werden. Wenn der Ehepartner, der am ersten Wohnort wohnt, seinen Ehepartner am Ort der Erwerbstätigkeit aufsucht ( "reverse family journey home"), sind die Flug- und Reisekosten im Sinne einer Doppelhaushaltsführung grundsätzlich nicht abzugsfähig.

Der Abzug von Werbungskosten ist nur möglich, wenn der am Arbeitsplatz arbeitende Ehepartner aus berufsbedingten Gründen an der Heimreise verhindert ist. Nach Ansicht des Bundesfinanzhofes genügt eine generelle Vermeidung von regelmäßigen wöchentlichen Heimreisen aufgrund der großen räumlichen Distanz zwischen Arbeitsort und Familienwohnsitz nicht zum Abzug von Werbungskosten (BFH, 02.02.2011 - VI R 15/10).

Für Ausgaben, die bei wöchentlichen Familienausflügen mit einem vom Unternehmer im Zusammenhang mit der Doppelhaushaltsführung zur Verfügung gestellten Kfz anfallen, kann gemäß 9 Abs. 1 S. 3 Nr. 5 S. 6 UStG kein Abzug von Werbungskosten erfolgen (FG Schleswig-Holstein, 29.10.2010, 5 K 117/10). Ordnungsnummer VI R 33/11 Mehrkosten für Mahlzeiten können maximal 3 Monaten ab dem Zeitpunkt des Beginns der Doppelhaushaltsführung angerechnet werden (§ 4 Abs. 5 EStG).

Eine Beschränkung des Abzuges von Mehrausgaben für Mahlzeiten auf drei Monaten bei doppelter Haushaltsführung aus beruflichen Gründen ist nach dem Urteil des BFH vom 08.07.2010 - VI R 10/08 verfassungsrechtlich zulässig. Mit dem Inkrafttreten der Verordnung über zusätzliche Verpflegungskosten im Jahr 1996 bestand ein gesetzlicher Anspruch auf Absetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Pauschalen für zusätzliche Verpflegungskosten, auch im Zuge der Doppelbudgetverwaltung für die ersten drei Lebensmonate.

Bei mehrmaliger Vermietung eines Zweitwohnsitzes in einem Jahr aus fachlichen Erwägungen beginnen die Dreimonatsfristen hinsichtlich der zusätzlichen Verpflegungskosten für jede Vermietung neu. Am 01.11. 2010 bezog er sein zweites berufliches Zuhause. Falls der Dienstgeber die entstandenen Aufwendungen nicht ersetzt, kann der Dienstnehmer in der Steuermeldung für drei weitere Kalendermonate die zusätzlichen Ausgaben für Lebensmittel einfordern.

Im Falle von Ehepartnern, die beide erwerbstätig sind und einen Doppelhaushalt haben, können beide Ehepartner zusätzliche Kosten für Mahlzeiten aufbringen. Wenn die Ehepartner neben der Wohngemeinschaft am Wohnsitz A auch eine Beherbergung B und C aufrechterhalten, kann für jeden Ehepartner die vollständige Pauschale von 24 EUR pro Tag festgesetzt werden (BFH, 06.10. 1994 - VI R 136/89, BVBl II 1995, 1184; BMF-Schreiben, 08.03. 1995, IV B 6 - S 3252 - 8/95, Tz. 4, BVBl I 1995, 168).

Zieht der Steuerzahler aus privatem Grund von seinem Arbeitsplatz weg und gründet einen zweiten Haushalt in seiner früheren Wohn- oder sonstigen Wohnstätte am Arbeitsplatz, um von dort aus seine bisherige Tätigkeit fortsetzen zu können, sind neben den Reise- und Aufenthaltskosten am Arbeitsplatz zusätzliche Verpflegungskosten abzugsfähig, wenn und soweit der Beschäftigte vorher drei Monaten nicht am Arbeitsplatz gelebt hat; die Aufenthaltsdauer am Zweitwohnsitz ist auf die dreimonatige Frist anrechenbar.

Die doppelte Budgetierung kann wiederhergestellt werden, wenn sie nach (längerer) Pause am gleichen Standort wiederaufnahme. Die Mitarbeiterin muss die Wohnung nicht beendet oder als Eigentümerin oder Eigentümerin ausziehen ("BFH", 08.07.2010 - VI R 15/09). In dieser Zeit leitete er einen von der Steuer erfassten Doppelhaushalt in T.

Zwischen den Parteien war umstritten, ob der Antragsteller Anspruch auf pauschale Verpflegungskosten für die Zeit der ersten drei Monaten einer im Streitfall unbestrittenen Doppelhaushaltsführung hat. Zum Ende der dreimonatigen Frist R. 6 Abs. 4 BGB findet mit der Einschränkung Anwendung, dass der Neustart der dreimonatigen Frist die Aufrechterhaltung der bisherigen Zweitwohnsitze erfordert.

Im Falle der Doppelhaushaltsführung im Inland sind die für ausländische Geschäftsreisen anwendbaren Pauschalbeträge rückerstattungsfähig (ab 01.01.2009: BMF, 17.12.2008 - IV C 5 - S 2353/08/10006 / IV C 6 - S 2145/08/10001; Pauschalbeträge ab 01.01.2010: BMF, 17.12.2008 - S 2145/08/10001). Praxis-Tipp: Doppelte Haushaltsführung kann auch dann erkannt werden, wenn Ehepartner am Ort der Erwerbstätigkeit zusammenleben, aber dennoch ihr Zuhause und den Mittelpunkt ihres Lebens am früheren Wohnsitz behalten (BFH, 05.10.1994 - VI R 62/90, BStBl II 1995, 180).

Die Unterbringungskosten können in diesem Falle jedoch nur in dem Maße berücksichtigt werden, wie sie für den erwerbstätigen Ehepartner allein ausreichen. In Zweifelsfällen werden nur die Preise für eine entsprechende Kleinwohnung als vertretbar akzeptiert. Praxistipp: Auch die Eigenheimkosten können berücksichtigt werden.

Maßgeblich sind alle für die zweite Heimat anfallenden Aufwendungen wie Finanzierungs-, Abschreibungs-, Wartungs- und Unterhaltskosten. Aber auch hier beschränkt sich der Lösungsansatz auf die erforderlichen Aufwendungen (BFH, 24.05. 2000 - VI R 28/97, BStBl II 2000, 474). Als steuerlich mindernd werden auch die Mieten für die zweite Wohneinheit erfasst, wenn der eine Ehepartner im Zuge der Doppelhaushaltsführung die Wohneinheit des anderen Ehepartners am Arbeitsplatz des anderen Ehepartners zu marktüblichen Konditionen mietet.

Steuerlich bedeutet dies auch, dass der Ehepartner, der die Eigentumswohnung besitzt, Abschreibungen und andere Aufwendungen von seinen Einnahmen aus Miete und Leasing absetzen kann (BFH, 11.03.2003 - IX R 55/01, BStBl II 2003, 627). Das Bundesfinanzhof stellt in seinem Beschluss fest, dass kein Mißbrauch gesetzlicher Möglichkeiten im Sinn von 42 AO vorliege, wenn der eine Ehepartner die Wohnräume des anderen Ehepartners am Dienstort des anderen Ehepartners zu marktüblichen Konditionen mietete.

In Anlehnung an die BVerfG-Entscheidung vom 24.01.1962 - 1 BvL 32/57, Bundesfinanzhof 13, 290 hebt der Bundesfinanzhof hervor, dass ein Ehegatte als Stockwerkeigentümer frei ist, ob er die nicht zur gemeinsamen Familie gehörende Wohneinheit dem anderen Partner kostenlos verlässt oder ob er seine Beziehung zu ihm auf Vertragsbasis reguliert.

Seit 2008 ist es nicht mehr möglich, die durch die doppelte Finanzverwaltung aufgrund einer Auslandstätigkeit entstehenden Pauschalkosten als einkommensbezogene Ausgaben in Anspruch zu nehmen. Nur noch die tatsächlichen Ausgaben können als einkommensbezogene Ausgaben erfasst werden (R 9. 11 (8) LStR). In jedem Fall kann der Mitarbeiter nur die nachgewiesenen Übernachtungsspesen als einkommensbezogene Ausgaben für Deutschland einfordern.

In bestimmten Grenzen kann der Dienstgeber die pauschalen Wohnkosten für die ersten drei Lebensmonate umsatzsteuerfrei zurückerstatten, in Deutschland 20 Euro, danach 5 Euro/Tag. Unterbringungskosten am Arbeitsplatz sind im Sinne des 9 StG erforderlich, wenn sie die Durchschnittsmiete einer 60 qm Wohnung am Arbeitsplatz nicht übersteigen (BFH, 09.08.2007 - VI R 10/06).

Der Bundesfinanzhof hat in seinem Beschluss vom 9. August 2007 - VI R 23/05 weiter entschieden, dass diese Flächenbeschränkung nicht übertroffen werden darf, weil es an kleinen Appartements mangelt, die Auswahl der Appartements dringend ist oder die Appartements ein zum Teil auch für Bürozwecke genutztes Raumangebot enthalten.

Dies führt zur Auszahlung von Zuschüssen, z.B. auch an Feiertagen, wenn der Mitarbeiter Familienausflüge unternimmt und nicht im Zweitwohnsitz wohnt. Im Falle von Unterkunftskosten besteht jedoch eine Ausnahmeregelung, wenn die Unterbringung trotz der Familienreise nach Hause aufrechterhalten wurde und dem Mitarbeiter dadurch zusätzliche Ausgaben erwachsen. Eine Arbeit auf einer weit verstreuten Großbaustelle im Monat May im Zuge seiner Doppelhaushaltung.

A. arbeitet 2010 für mehrere Monate auf einer 300 Kilometer von seinem Wohnort entfernt gelegenen Großbaustelle im Zuge einer Doppelbudgetverwaltung. Abhilfe: Steuerfreier Arbeitgeberzuschuss: Steuerfreibetrag pro Woche: Neben den Mietkosten für die zweite Berufswohnung oder den Vergleichskosten für eine Eigentumswohnung des Mitarbeiters können auch die erforderlichen Einrichtungskosten für die zweite Wohneinheit am Arbeitsplatz miteinbezogen werden.

Soweit der Aufwand nach Betrag und Grund vertretbar ist, umfasst er auch die für den Betrieb eines Haushalts notwendigen Einrichtungsgegenstände. Die Ausgaben für den Standortwechsel sind in der Regel bei Rechtfertigung und am Ende der Doppelbudgetierung als Standortwechselkosten anrechenbar.

Der Kostenvoranschlag muss im Detail nachgewiesen werden. Dabei ist es gleichgültig, wie oft der Mitarbeiter im Zweitwohnsitz wirklich Ã?bernachtet hat: tatsÃ?chliche Kilometerpauschalen fÃ?r Reisen von zu Hause zum Arbeitsplatz: Pauschalen fÃ?r Reisen von zu Hause zum Arbeitsplatz; bei mehr als einmal pro Woche: der Dienstgeber ist nicht stimmberechtigt! innerhalb der ersten 3 Monaten fÃ?r jeden Tag der Abwesendheit im Zentrum des Lebens mit den nachfolgenden Pauschalpreisen:

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