Verkauf von Grundstücken Steuer

Grundstückssteuerverkauf

Beim Verkauf einer Immobilie ist der Gewinn aus diesem Verkaufsvorgang steuerpflichtig. Die Gründe für den Verkauf sind irrelevant, so dass auch die Steuerpflicht des Verkäufers einer Immobilie darin neu geregelt wird. Beim Verkauf einer Immobilie fällt keine Mehrwertsteuer an. Der Umsatz ist von der Mehrwertsteuer befreit. Stand der Dinge beim Verkauf von Grundstücken.

Steuerlexikon: Steuerbefreiung - Verkauf von Immobilien

Die Anwendbarkeit des Grunderwerbsteuergesetzes ist auch dann beizubehalten, wenn danach keine Steuer zu ermitteln ist. Maßgeblich ist die Besteuerbarkeit hinsichtlich der Grunderwerbssteuer, die Inanspruchnahme einer speziellen Freistellung (z.B.) hat keine umsatzsteuerliche Wirkung (BMF, 22.09.2008 - IV B 8 - S 7109/07/10002).

Alle Verkäufe sind daher der Grunderwerbssteuer unterworfen. Nicht umsatzsteuerfrei sind jedoch die Dienstleistungen der betroffenen Einzelunternehmen (z.B. Bauträger, Architekt), da sie nicht mit dem der Grunderwerbssteuer unterworfenen Geschäft übereinstimmen. Dies ist auch die Linie des Finanzgerichts Niedersachsen (FG Niedersachsen, 02.04. 2008 - 7 K 333/06), aktuell vor dem Europäischen Gerichtshof (C-156/08), für die doppelte Belastung der Errichtungskosten mit Immobilienerwerb und Mehrwertsteuer.

Im Falle eines "Einheitsvertrages" (Grundstückskauf- und Erschließungsvertrag) fallen, wie bereits oben beschrieben, auch die Kosten für den Bau eines zu errichtenden Hauses unter die Grunderwerbsteuer. Weil die Kosten für den Bau des Hauses ebenfalls der Mehrwertsteuer unterworfen sind und somit doppelt versteuert werden, ist dies ein Verstoss gegen das Verbot der Mehrfachbelastung nach dem Rechtsgutachten der FG Niedersachsen.

ist eine vom Besitzer an den Versteigerer abgegebene Ware, die dem Grunderwerbsteuerrecht unterliegt und damit mehrwertsteuerfrei ist. Auch hier kann der Inhaber auf die Steuerbefreiung verzichtet werden. Der Steuerschuldner für diesen Betrag wird dann auf den Meistbietenden gemäß . Daher ist er zur Einbehaltung der anfallenden Mehrwertsteuer und zur Zahlung an das für ihn verantwortliche Steueramt angehalten.

Von der Steuerfreiheit ausgeschlossen ist die Bereitstellung von Betriebsmitteln im Rahmen einer Immobilientransaktion. Weil nur der auf Grundstücke und Bauten entfallender Teil des Gesamtkaufpreises der Grunderwerbssteuer unterworfen ist, fällt der Rest des Erwerbspreises unter die Mehrwertsteuer. Die Ärztin G veräußert einen privaten Kurort samt Inventar an den Käufer B.

Es gibt keinen Erlass der Steuerfreiheit. Abhilfe: Der Verkauf des Grundstücks und des Hauses ist steuerbefreit, es fällt eine Grunderwerbssteuer an. Die Mehrwertsteuer ist von der G für das gelieferte Lagergut zu zahlen; eine Befreiung von der Steuer gilt nicht. Bei den therapeutisch genutzten Bädern handelt es sich um Betriebsanlagen; die Grunderwerbssteuer wird nicht auf den pro zentualen Erwerbspreis angerechnet.

Der Verkauf ist daher auch hier umsatzsteuerpflichtig. Im Falle einheitlicher Verträge über Grund und Boden, Bauten, Betriebsmittel und Vorräte sollte der Kaufpreis bereits im notariell beurkundeten Einkaufsvertrag nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten auf die Einzelflächen verteilt werden, um nachträgliche Streitigkeiten mit dem Steueramt zu verhindern.

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