Unterhalt bei Volljährigen

Alimente für Erwachsene

Unterhaltszahlungen für Minderjährige Die Unterhaltspflichten der Erziehungsberechtigten enden nicht mit der Vollendung der Mündigkeit. Stattdessen sind nun beide Erziehungsberechtigten verpflichtet, Bargeldunterhalt zu zahlen, und die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung wird für die Ausbildungsdauer aufrechterhalten. Sie wird für den individuellen Vater im Vergleich zum Verdienst beider Partner gemessen und ist davon abhängig, ob das betreffende Mitglied eine Privilegierung hat - d.h. seinen kleinen Kindern entspricht - oder nicht.

Im Grunde genommen sind beide Elternteile ab dem vollendeten Alter von achtzehn Jahren bares Einkommen schuldig, d.h. die Erziehungsberechtigten können in der Regel keinen Unterhalt in Form von Naturalien wie Kinderzimmer, drei Essen pro Tag, Koch- und Wäschepflege leisten, sondern müssen das Entgelt bezahlen. Wohnt das Kind bereits in den eigenen vier Wänden bzw. mit einem eigenen Haushalt oder ist Studierender, beläuft sich dieser Unterhalt auf nach dem Dösseldorfer Tisch seit 01.01.2017 insgesamt 735 ?.

Lebt das Kinde noch bei den Eltern oder bei einem Erziehungsberechtigten, wird sein Bedürfnis nach der vierten Ebene der Tafel in Düsseldorf gemessen. Hinzu kommen als sogenannte Zusatz- und Sonderbedürfnisse Studienbeiträge und Krankenversicherungskosten, bei denen sich auch die Schulkinder bei ihren Erziehungsberechtigten im Rahmen der GKV versichern können.

Zudem müssen die Mütter und Väter die Bildung teurer privater Schulen oder Universitäten nicht bezahlen oder gar Schulden machen. Bekommt das Kind eine Ausbildungsbeihilfe, so ist diese - unter Abzug einer Berufskostenpauschale von 90 - zu berücksichtigen, d.h. abzugsfähig. Der verbleibende Ertrag nach Abzug der Pauschalsumme wird "nach dem Eigenkapital" gutgeschrieben, d.h. in der regel zur halben Höhe.

Privilegierte oder nicht? unter 21 Jahren, die noch bei beiden oder einem der Elternteile wohnen, sind nicht verheiratet. Die Vorzugsbehandlung hat auch zur Konsequenz, dass der Franchise anteil für Ernährer von 1300 auf 1080 reduziert wird und die Erziehungsberechtigten mehr bezahlen müssen. Franchise heißt, dass dieser Beitrag beim Ernährer verbleiben muss, damit dieser sein eigenes Schicksal in die Hand nehmen kann.

Dies erhöht die Chance für benachteiligte Minderjährige, vor allem in so genannten Defizitfällen - dies ist der Fall, wenn die Einkünfte nicht für alle Kindern ausreichen - mindestens einen Teil der zur Verfügung stehenden Unterhaltsleistungen zu bekommen. Die Bargeldversorgung ist von beiden Elternteilen zu tragen. Lebt das Kinde noch bei einem oder beiden Elternteilen und geniesst "freie Verpflegung und Unterkunft", sind diese Wohnbeihilfen gutzuschreiben oder abzuziehen.

die Haftung des Erziehungsberechtigten, der dem Kinde diese Wohnbeihilfe gewährt, zu reduzieren. Diese liegen im Wesentlichen unter dem angestrebten Wohnwert, d.h. einer eventuellen Mietentwicklung. Laut DÃ??sseldorfer Tafel soll der Kinderbedarf aus dem gesamten, fÃ?r den Unterhalt relevanten Elterngeld ermittelt werden. Unterhaltsrelevant sind die Einnahmen, die nach verschiedenen Abschlägen wie z. B. einkommensabhängigen Ausgaben oder gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträgen verbleiben.

Hat zum Beispiel der Familienvater ein Nettoeinkommen von 2100 und die Mütter 1500 Euro und das 22-jährige Mädchen lebt bei der Mütter, lernt und hat kein eigenes Geld außer für den Kindergeldanspruch, dann hat das Mädchen einen um 567 Euro geringeren Kindergeldbedarf (192 Euro).

Die Franchise beläuft sich auf je 1300 , so dass für die Mütter (1500 - 1300 =) 200 und für den Väter ( (2100 - 1300 =) 800 , also zusammen (200 ? + 800 =) 1000 ? für den Bedarf von (759 ? - 192 ? =) 567 ? - nämlich:

Dies bedeutet, dass die Vorteile der Elternschaft im richtigen Verhältnis zu ihrem Gehalt stehen. Wohnt das Kinde in diesem Falle noch frei bei der Mama und geniesst dabei einen Wohnraumvorteil, kann die Mama diesen zählen bzw. zählen.

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