Umsatzsteuer bei Einnahmenüberschussrechnung

Mehrwertsteuer für die Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzsteuervorauszahlungen sind nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes als regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen zu klassifizieren. Kauf, Umsatzsteuer, Ladenmiete) werden erfasst, man erhält einen Überblick darüber, wie man sein Betriebsergebnis ohne Umsatzsteuer netto. zum Jahreswechsel mit der Ertragsüberschussrechnung erfasst. Revenue surplus accounting - und die Verpflichtung zur Erfassung von Bargeldumsätzen.

Mehrwertsteuer bei EÜR

Die beiden zählen zu 1790 Mehrwertsteuer Vorjahr: Stand jetzt: 300,00 EUR! für die Kalendermonate Nov. 2011 werden z.B. 1.300,00 und Dez. 2011 1.400,00 ausbezahlt, die Auszahlung findet am 10.01. und 10.02.2012 statt z.B. Die 1.300 für den Monat Nov. 2011 gehört in 2011, denn (wenn ich meine zehn Daumen heute Morgen schon im Zugriff habe) hier ist die 10 Tage-Periode....

Ich würde dann den Decmber wie von Ihnen empfohlen 3820 bis 3840 mit z.B. 1.400,00 einbuchen. Jetzt aber folgende Reservierungen für 2011 vornehmen: Mehrwertsteuer November: 1780 bis 1371 (ist ein EÜR-Verrechnungskonto) 1.300,00 EUR > Das heißt, der Monat ist auch im Vormonat. Mehrwertsteuer Dezember: 1780 bis 1789 (Umsatzsteuer aktuelles Jahr) 1.400,00 EUR > Damit sind alle Anzahlungen, die für das Jahr 2011 anfallen, auf dem Konto 1780.

Das Jahr 1789 hat nun ein Guthaben und hebt damit das Jahr 1780 für die EÜR auf: Umsatzsteuervorauszahlung 10.200,00 EUR --> Dieser Betrag wird nun in der Umsatzsteuervoranmeldung 2011 als Vorauszahlungsziel berücksichtigt! Im Jahr 2011 gingen nach diesen Anmeldungen 9.100,00 EUR an das Steueramt.

Überschuss-Gewinn- und Verlustrechnung 2016: Temporäre Aufteilung der Mehrwertsteuerzahlungen

Selbständige und Kleingewerbetreibende bestimmen ihren Ertrag regelmässig mittels einer Überschuss-Gewinn- und Verlustrechnung. Der Zeitpunkt der Erträge und Aufwendungen basiert im Wesentlichen auf dem Prinzip des klaren und simplen Zu- und Abflusses. Allerdings sind bei regelmässig wiederkehrenden Erträgen und Aufwendungen (z.B. Zins-, Miet- oder Beitragszahlungen) besondere Merkmale zu berücksichtigen. Beispielsweise muss eine Bezahlung bis zum 10. Januar 2017 für eine reguläre Wartungs- oder Reinigungsdienstleistung oder eine auf 2016 bezogene Pacht noch im Jahr 2016 erfasst werden, wenn sie innerhalb der 10-Tage-Frist anfällt.

Umsatzsteuervorauszahlungen sind nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes als regelmäßige Aufwendungen zu klassifizieren. Praktisch ist der korrekte Zeitpunkt der MwSt-Zahlungen und -Erstattungen oft problematisch. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Steuerbehörden die Zeitzuordnung durch einen Vergleich mit dem Steuerguthaben nachprüfen. In seinem Urteil vom 6. Februar 2017 (Aktenzeichen S 2133b S 2226 AS 2144 AS - S 31 4, S 32 1) verweist das Landesfinanzamt Rheinland-Pfalz auf folgende Aspekte der Gewinn- und Verlustrechnung für 2016:

Der bis zum 10. Januar 2017 oder für das vierte Vierteljahr bzw. bei einer dauerhaften Verlängerung für den Zeitraum vom 11. Januar 2016 gezahlte Umsatzsteuervorschuss für den Zeitraum vom 12. Januar 2016 ist noch als Aufwand dem Jahr 2016 zuzurechnen. Anmerkung: Bei Einzugsermächtigung ist der Abgang bei der Zahlung des Umsatzsteuervorschusses ohne Rücksicht auf eine spätere tatsächliche Forderung des Finanzamtes und eine Sperrmöglichkeit der Firma SPFL vorzunehmen.

Aus diesem Grund ist die auf eine am 10. Januar fällig werdende, aber zu einem späteren Zeitpunkt vereinnahmte Umsatzsteuervorauszahlung im abgelaufenen Geschäftsjahr als Betriebsaufwand zu erfassen. Aufgrund der Verlegung des Fälligkeitstermins vom 10. Januar 2016 (Sonntag) auf den folgenden Arbeitstag sind die Umsatzsteuerzahlungen bzw. -erstattungen im vergangenen Jahr nicht als betriebliche Aufwendungen oder Erträge zu betrachten. Die Umsatzsteuervorauszahlung, die am 11. Januar 2016 für den Zeitraum von 12. Januar 2015 fällig wird oder

ist nicht als Aufwand für das vierte Vierteljahr oder im Falle einer dauerhaften Verlängerung für den Monat November 2015 dem Jahr 2015 zuzurechnen, sondern ist in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2016 zu berücksichtigen. Anmerkung: Es ist wichtig, auf die korrekte Zeitzuordnung zu achten, da eine spätere Berichtigung oder Betrachtung nicht in allen Situationen möglich ist.

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