Tilgungsdarlehen

Tilgungsdarlehen

Worin besteht der Unterschied, was sind die Vor- und Nachteile des Tilgungsdarlehens gegenüber dem Annuitätendarlehen? Die Differenz zwischen einem Annuitätendarlehen und einem Tilgungsdarlehen kann je nach Betrag mehrere tausend Euro betragen. Beim Tilgungsdarlehen wird ein linearer Tilgungsplan für den ausgezahlten Darlehensbetrag vereinbart und zusätzlich sind Zinsen zu zahlen. Als Tilgungsdarlehen bezeichnet man den Fall eines Darlehens, bei dem die Tilgungszahlung zu jedem Zahlungszeitpunkt konstant bleibt. Der erste Typ des Immobilienkredits ist der so genannte amortisierbare Kredit, der in den letzten Jahren in der Praxis kaum genutzt wurde.

Rückzahlungsdarlehen leicht verständlich erläutert (Information, Kalkulation & Co.)

Beim Tilgungsdarlehen entscheidet der Darlehensnehmer über eine eventuelle Finanzierung von Liegenschaften. Die Tilgungsdarlehen können aber auch für andere Langfristdarlehen verwendet werden. Die Besonderheit dieser Darlehensvariante ist das sinkende Zinsniveau mit steigender Fälligkeit. In der Umgangssprache wird das Tilgungsdarlehen auch "Ratenkredit" oder "Ratenkredit" bezeichnet, da der Darlehensnehmer die verbleibende Schuld rascher tilgt.

Der Tilgungsdarlehen oder Ratendarlehen ist durch folgende Ausprägungen gekennzeichnet:: Diese Art von Krediten kann sowohl monatsweise als auch vierteljährlich oder einmal pro Jahr zurückgezahlt werden. Die Zahlungsweise ist abhängig von der jeweiligen Hausbank und dem jeweiligen Auftraggeber. Zusätzlich zum Tilgungsdarlehen werden weitere Kreditformen wie das Annuitäten- oder das Patronatsdarlehen zur Finanzierung von Bauvorhaben eingesetzt.

Bevor ein Darlehen beantragt wird, kann der Darlehensnehmer auswählen, welche Form des Darlehens er verwenden möchte. Dies ist ein annuitätisches Darlehen mit konstanten Tilgungsraten, das erst zu einem bestimmten zukünftigen Termin gezahlt wird. Bei einem Terminkredit erhält der Darlehensnehmer bei einer nachträglichen Auszahlung einen derzeit vorteilhaften Zins. An wen richtet sich ein Tilgungsdarlehen?

Der Tilgungsdarlehen ist in der Regel für Darlehensnehmerinnen und Darlehensnehmer mit gesicherten Erträgen für die nächsten drei bis fünf Jahre zu haben. Das bedeutet, dass nicht nur Arbeitnehmer oder Bedienstete ein Tilgungsdarlehen in Anspruch nehmen können, sondern auch ein Darlehen für Selbstständige oder freie Mitarbeiter. Grundvoraussetzung für die Nutzung eines rückzahlbaren Darlehens ist ein entsprechend hoher Ertrag, um die zunächst erhöhten Zinsen erfüllen zu können.

Selbst wenn das Tilgungsdarlehen aufgrund der sinkenden monatlichen Raten besonders für eine längerfristige Finanzierung geeignet ist, bevorzugen die meisten Darlehensnehmer das Rentenkredit. Im Unterschied zu einem Tilgungsdarlehen gibt es bei dieser Kreditform einen konstanten Ratenbetrag. Insbesondere junge Schuldner mit geringerem Gehalt haben damit größere Chancen auf eine Finanzierung. Auch die zumeist mangelnde freie Sondertilgungsmöglichkeit ist für viele Darlehensnehmer ein Hindernis, warum sie das Tilgungsdarlehen nicht ausnutzen.

Weniger häufig geben Kreditinstitute Rückzahlungskredite an private Kunden. Einerseits ist die Zielpublikum kleiner, da nur wenige Darlehensnehmer zu Anfang einen hohen Zinssatz zahlen können. Die Kreditwürdigkeit der Schuldner unterliegt daher in der Regel höheren Ansprüchen. Andererseits erwirtschaftet die Hausbank mit einem Tilgungsdarlehen weniger als mit einem konventionellen Rentenanleihe.

Jeder, der ein Tilgungsdarlehen aufnimmt, muss von vornherein mit wesentlich größeren Tilgungsraten gerechnet werden. Viele Hausbesitzer wählen deshalb heute in der Regel Annuitätenkredite mit konstanten Teilzahlungen. Für Hausbesitzer ist das Tilgungsdarlehen jedoch deshalb von Interesse, weil ihnen die Mieterträge zur Rückzahlung zur Verfuegung stehen. Tilgungskredite sind für Firmen gängige Finanzierungsform. Es besteht die Option, die wirtschaftlichen Vorzüge der Abschreibung beim Kauf von Anlagen oder Liegenschaften unmittelbar bei der Rückzahlung des Darlehens zu nutzen.

Der Rückzahlungsbetrag des rückzahlbaren Darlehens setzt sich wie bei jedem Darlehen aus einem Tilgungs- und Zinsbetrag zusammen. Der Rückzahlungsbetrag für ein Tilgungsdarlehen bleibt bis zum Ende der Laufzeit beibehalten. Damit sinkt die Restverschuldung immer mehr. Die Verzinsung des rückzahlbaren Darlehens sinkt fortlaufend, da auch die verbleibende Verschuldung ständig um den gleichbleibenden rückzahlbaren Anteil reduziert wird.

Infolgedessen enthalten die letzte Rate des rückzahlbaren Darlehens in der Regel keinen Anteil der Zinsen mehr, sondern nur noch die Rückzahlung. Bei einem rückzahlbaren Darlehen haben die Darlehensnehmer in der Regel die Wahl zwischen einem festen und einem variablen Zinssatz. Dadurch können sich die Darlehensnehmer für einen längeren Zeithorizont vorteilhafte Zinssätze für Kredite verschaffen.

Ein variabler Zinssatz ist für ein Tilgungsdarlehen besser als für ein annuitätisches Darlehen angemessen, da die verbleibende Verschuldung durch die gleichbleibende Rückzahlungsrate wesentlich zunimmt. Ein einfaches Beispiel zeigt, wie ein Tilgungsdarlehen abläuft. In diesem ersten Beispiel wird eine gewünschte Rückzahlungsrate angenommen. Der Begriff basiert darauf.

Monatstilgung: 1000 EUR, so dass pro Jahr ständig rund 1200 EUR zurückgezahlt werden. Die Darlehensnehmer müßten im ersten Jahr eine Ratenzahlung von 1833,- EUR pro Monat zahlen. Die Verzinsung würde 833,33 EUR ausmachen. Auch im zweiten Jahr beträgt die verbleibende Verschuldung dank ständiger Rückzahlung noch 188.000 EUR.

Die monatlichen Zinsen würden auf 783,33 EUR reduziert. Der Darlehensnehmer hätte im vergangenen Jahr der Amtszeit in diesem Beispiel nur noch eine Restverschuldung von EUR 8000. Fallbeispiel 2: Um in seinen Apparat zu stecken, zieht ein Entrepreneur 250.000 EUR in ein Tilgungsdarlehen ein. Die Gesellschaft hat sich für eine verkürzte Laufzeiten von 6 Jahren entschieden und wird aufgrund ihrer nicht so hohen Kreditwürdigkeit mit 10,5 Prozentpunkten verzinst.

Der Rückzahlungsbetrag errechnet sich aus der Division der Gesamtverschuldung durch die Amortisationsjahre. Die Gesellschaft zahlt jährlich 41.666,67 ? aus. Der Zins im ersten Jahr beläuft sich auf 26.250 EUR. Die Tilgungsdarlehen bleiben im vergangenen Jahr konstant bei 41.666,67 EUR, die Zinslast beläuft sich jedoch nur auf 4.375 EUR.

Wurde zwischen dem Darlehensnehmer und der Hausbank ein variabler Zinssatz für ein Tilgungsdarlehen festgelegt, sind außerplanmäßige Tilgungen zu jedem Zeitpunkt möglich. Andernfalls kann die Hausbank angemessene Entgelte verlangen. Bei vorzeitiger Kündigung des Kreditvertrages ist mit einer vorzeitigen Rückzahlung zu rechnen. 2. Die Tilgungsdarlehen können nach einer zehnjährigen Vertragslaufzeit gebührenfrei aufgelöst werden. Wenn der Darlehensnehmer seinen Mietvertrag ohne zusätzliche Kosten im Voraus beenden möchte, muss er ein begründetes Recht geltend machen können.

Eine solche Verzinsung besteht beispielsweise, wenn die finanzierten Immobilien veräußert werden oder die Hausbank eine Krediterhöhung für eine anstehende Sanierung verweigert hat.

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