Störfall

Vorfall

außerhalb des Firmengeländes oder des Verkehrsweges wird als "Unfall" bezeichnet. Der Vorfall ist ein Ereignis, wie eine Emission, ein Brand oder eine größere Explosion. Störungen von erheblichem Ausmaß im Zusammenhang mit Betriebsbereichen werden als Störfälle bezeichnet. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "Fault" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von Übersetzungen ins Englische zur Übernahme des Arbeitgebers, als Fehler. Die Isolierklappe hat die Funktion, im Störungsfall die Radioaktivität im Reaktorgebäude aufrechtzuerhalten.

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Der vorliegende Beitrag behandelt den Vorfall. Das gleichnamige Buch von Christa Wolf ist unter Störfall (Christa Wolf) beschrieben. Eine Fehlfunktion ist im Allgemeinen definiert als eine Fehlfunktion des beabsichtigten Betriebs einer kerntechnischen Einrichtung, vor allem der chem. bzw. der Kernenergie. Ordnungsgemäßer Gebrauch ist derjenige, für den die Einrichtung durch die zuständige Stelle geplant und zugelassen ist.

In rechtlicher Hinsicht ist der Ausdruck "Unfall" für unterschiedliche Installationen oder Werke verschieden zu definieren. Ein Störfall nach 3 der StrlSchV "ist in der Nukleartechnik ein Störfall, für den der Anlagenbetrieb oder die Aktivität aus Sicherheitsgründen nicht fortgesetzt werden kann und für den die Einrichtung ausgelegt werden soll oder für den während der Aktivität Schutzmaßnahmen zu treffen sind.

"Der Unterschied zu einem Störfall besteht darin, dass die Wirkung auf die Installation begrenzt ist. Nach der International Assessment Scale for Nuclear Events (INES) entsprechen Störungen in einer Kernanlage der zweiten Phase, schwere Störungen der dritten Phase der dritten Phase entsprechen Störungen, die keine oder nur geringfügige Sicherheitsrelevanz haben.

Bei Ereignissen der Klasse 1 handelt es sich um Störgrößen, d.h. Umkehrungen vom Normalbetrieb ohne radioaktive Einflüsse. Bei Atomkraftwerken wird in der Regel eine Reaktor-Notabschaltung als erste Maßnahme bei einem Unfall ausgelöscht. Für die chemische und andere Wirtschaftsunternehmen, aber auch für die öffentlichen Stellen (mit Ausnahmen von Verteidigungseinrichtungen ) gilt in Deutschland die Vorschrift der Nr. 1 der 10. Immissionsschutzverordnung - Schwere Unfallverordnung in der durch Art. 58 des Bundesgesetzes vom 30. Juni 2017 (BGBl. I S. 483), letztmals ergänzt durch Art. 58 des Bundesgesetzes vom 30. Juni 2017 (BGBl. I S. 626).

Darin sind die grundlegenden Forderungen an Bediener von Betriebsräumen oder Betrieben festgelegt, die in den Geltungsbereich der StörfallVerordnung gehören (u.a. Verpflichtungen zur Erarbeitung von Sicherheitskonzepten, des Sicherheitsmanagements, des Sicherheitsberichts, der Betriebsalarm- und Gefahrenverhütungspläne sowie zur Unterrichtung der Bevölkerung). Ein Vorfall ist nach dieser Vorschrift als " ein Vorgang wie zum Beispiel

B) schwere Emissionen, Brände oder Explosionen, die auf eine Funktionsstörung des vorgesehenen Betriebes in einem unter diese Regelung fallenden Bereich oder in einer unter diese Regelung fallenden Einrichtung zurückzuführen sind, die direkt oder später innerhalb oder außerhalb des Betriebsbereiches oder der Einrichtung eine ernste Gefährdung darstellen oder eine Sachbeschädigung gemäß dem Verfahren nach Maßgabe von Anhang VI Teil 1 Nummer I Nummer 4 der Unfallverordnung verursachen und einen oder mehrere Gefahrstoffe betreffen".

Als ernsthafte Gefährdung gilt "eine Gefährdung, die das menschliche Dasein gefährdet oder die den Gesundheitszustand einer großen Anzahl von Menschen oder die Umgebung, besonders von Tieren und Anlagen, Böden, Wasser, Luft und Kulturgütern, ernsthaft beeinträchtigen könnte, wenn eine Änderung ihrer Bevölkerung oder ihrer Verwendbarkeit das Allgemeinwohl beeinträchtigen würde.

"Die Gefahrstoffe werden in der Vorschrift selbst erwähnt. Einsatzgebiete oder Einrichtungen, für die die Richtlinie gilt, sind solche, bei denen die Volumenschwellen für alte gefährliche Substanzen gewisse in der Richtlinie festgelegte Schwellenwerte nicht einhalten. Als Störfall in der Störfall-Verordnung werden somit Vorgänge bezeichnet, die auch die Umwelt einer kerntechnischen Einrichtung betreffen, während sich in der kerntechnischen Auslegung Unfälle auf den Anlagenbereich beschränk.

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