Steuerfreie Schenkung

Ein steuerfreies Geschenk

Mit der Spende können Sie Steuern sparen? Die Steuerbefreiung wird nur einmal abgezogen. Der Empfänger ist in Höhe der erhaltenen Spende steuerpflichtig. Eine Umweg-Spende kann sich auch lohnen: Später kann der Sohn seiner Frau die Hälfte des Betrages steuerfrei geben.

Spenden: Geben statt Erbschaften? Es gibt 7 verschiedene Arten von Anfragen, 7 Antwort

Wenn Sie Ihren Angehörigen die hohen Steuern auf Erbschaft sparen wollen, sollten Sie zu Ihrer Lebzeit über Spenden nachgedacht haben. Geben oder Erbe? Im Grunde genommen gibt es ein starkes Argument für die Weitergabe Ihres Vermögens an Ihren Ehegatten, Ihr Kind oder andere enge Angehörige während Ihres Lebens. Einerseits gibt es einen hohen Steuerfreibetrag, der mehrmals verwendet werden kann, wenn der Schenkungsprozess frühzeitig beginnt.

Andererseits hält der Spender die Kontrolle über die Aufteilung seines Vermögen und kann Streitigkeiten unter den Nachkommen nach seinem Tode ausräumen. "Durch die Vergabe von Geldern können sie ihren Kindern die Möglichkeit geben, ein eigenes Haus zu kaufen oder ein eigenes Geschäft aufzubauen", sagt Wolfram Theiss, Fachanwalt für Erbschafts- und Schenkungssteuerrecht in München.

Für ein Kind im Durchschnitt um die 30 Jahre kann diese Unterstützung der Erziehungsberechtigten oft nützlicher sein, als wenn es über seine Familie nach Jahrzehnten zum Einsatz kommt. So können sie sicherstellen, dass unerwünschte Angehörige den Erbe mit leeren Händen verlassen. Wie hoch ist der Steuerfreibetrag für eine Spende? Ganz gleich, ob Erbschaft oder Schenkung:

Bei beiden handelt es sich um Steuerfreibeträge. Dies bedeutet, dass erst ab einem bestimmten Wert eine Steuer bezahlt werden muss. "Je näher die Beziehungen, desto größer der Steuerfreibetrag", erklärt sie. Ehegatten können bis zu 500.000 EUR steuerfrei mitnehmen.

Für die Kleinen gibt es 400.000 EUR Steuerfreiheit - von jedem der Eltern. Grosseltern können ihren Enkeln 200.000 EUR hinterlassen, ohne dass das Finanzamt zahlen muss. Für Stiefgeschwister, Schwestern, Nichten, Nichte, Enkel und Begleiter gibt es einen Steuerfreibetrag von insgesamt rund EUR 20000. Inwieweit können die Freibeträge genutzt werden?

Allerdings gibt es einen großen Unterscheid zwischen Erbschaft und Schenkung: "Im Vergleich zu Erben können die Freibeträge bei Schenkung alle zehn Jahre ausgenutzt werden. Wenn zum Beispiel ein Familienvater seiner Kindheit im Jahr 2017 einen Geldbetrag von 400.000 EUR gegeben hat, muss sie keine Steuer bezahlen; zehn Jahre später kann der Familienvater seiner Kindheit wieder 400.000 EUR geben, ohne dafür eine Steuer bezahlen zu müssen.

Wenn Sie Ihr Guthaben früh ausschütten und alle zehn Jahre an Ihre Nachfahren weitergeben, sorgen Sie dafür, dass die Empfänger weniger oder gar keine Steuer bezahlen müssen. Im Falle von Kettengeschenken wird das Guthaben nach und nach an Kinder weitergegeben. So ist es zum Beispiel möglich, dass ein Ehepartner den anderen 500.000 EUR umsatzsteuerfrei gibt und dann beide Partner 400.000 EUR separat an ihre Kinder schicken.

Wie wirken sich Spenden auf den Pflichtanteil aus? "Die Spenden reduzieren im Erbfall den Pflichtanteil für Angehörige wie Kinder automatisch", sagt Theiss. Spenden, die in den vergangenen zehn Jahren vor dem Tode des Spenders getätigt wurden, zählen zum Vermögen und steigern damit das Pflichtteilsrecht. "Allerdings gibt es einen so genannten Schmelzfaktor von zehn Prozent", erklärt Theiss.

Wenn der Spender im ersten Jahr nach der Spende verstirbt, richtet sich der Pflichtanteil nach dem Nachlasswert. Wenn er im zweiten Jahr verstirbt, beträgt der Pflichtanteil 90 und im dritten Jahr 80 vom Hundert des Vermögens. Nur nach zehn Jahren hat die Spende keine Relevanz für den Pflichtpartie. Können Geschenke storniert werden?

"Die Spende muss gut überlegt sein", so Theiss. Inwiefern sind Spenden zu belegen? Spenden sollten schriftlich festgehalten werden - mit den Teilnehmernamen, dem Spendengegenstand, dem Spendendatum und den Signaturen aller Teilnehmer. Ein Immobiliengeschenk muss immer beglaubigt werden. Der Entschluss, eine Wohnung, in der Sie selbst wohnen, auf die Kinder zu verlegen, sollte gutüberlegt sein.

"Nach der Katastereintragung hat der Spender keine Kontrolle mehr", sagt Anja Hardenberg von der Berliner Stiftungswarentest. Spender sollten sich daher ein so genanntes Nutzungsrecht einräumen. Zum Beispiel, wenn der Junge zahlungsunfähig wird, geht das Heim auf die Erziehungsberechtigten zurück.

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