Sprachkurs Steuererklärung

Steuererklärung für Sprachkurse

Ist es möglich, einen Sprachkurs von der Steuer abzuziehen? zusammen mit dem Begleitschreiben der Steuererklärung. Aber ein guter Teil davon kann über die jährliche Steuererklärung zurückgefordert werden. Ist es möglich, meine Sprachreise von der Steuer abzuziehen? Die Kosten für den Sprachkurs können in diesem Fall in der Steuererklärung geltend gemacht werden, um Ihr Einkommen zu reduzieren.

Sprachunterricht

Der Preis eines Sprachkurses kann abgezogen werden, wenn der Sprachkurs professionell ist. Der fachliche Grund wird angegeben, "wenn die Ausgaben sachlich mit dem Berufsstand verbunden und für dessen Verbreitung geeignet sind". Wenn es keinen spezifischen Hinweis auf die Erwerbstätigkeit gibt, sind dies die allgemeinen Ausbildungskosten.

Diese sind jedoch nicht steuerrelevant und können nicht abgezogen werden. In manchen Fällen werden in einem externen Sprachkurs nur grundlegende oder generelle Fremdsprachenkenntnisse erlernt. Sind diese für die Berufstätigkeit ausreichend, kann der Lehrgang professionell gestaltet werden: Die völlige Absetzung der Kurskosten erfordert, dass die Fahrt ausschliesslich oder fast ausschliesslich aus professionellen Erwägungen durchgeführt wird.

Dies gilt insbesondere bei externen Sprachkursen (wie bei anderen Reisen), wenn diese offenbar auf einem unmittelbaren beruflichen Grund beruhen. Bei Bedarf sind die Ausgaben für einen externen Sprachkurs und die damit verbundenen Reisekosten in abzugsfähige einkommensbezogene Ausgaben und private Ausgaben zu unterteilen. Wollen Sie die Kurskosten für einen Sprachkurs abziehen, nimmt das Steueramt in der Regel ganz genau ab.

Die Sprachkurse sollten klar auf die beruflichen Bedürfnisse abgestimmt sein. Das vermittelte Sprachniveau muss für die Berufstätigkeit erforderlich oder zutreffend sein. Der Sprachkurs darf sich nicht mit einem Feiertag am selben Platz überlappen.

Der Umgang des Finanzamtes mit Fremdsprachenkursen

Sprachseminare und -kurse waren schon immer ein großes Manko. Häufig werden die Seminarkosten nicht ohne weiteres erstattet. Wenn das Training an einem touristischen Standort stattfindet, verdächtigen die Verantwortlichen mit ziemlicher Sicherheit eine Vergnügungsfahrt und wollen die Ausgaben nicht anrechnen.

Sofern der fachliche Anlaß bewiesen oder begründet ist, ist es gleichgültig, ob die Ausgaben für den Sprachkurs nötig, gebräuchlich und nötig sind. Bei einem Sprachkurs im Ausland hängt die Steueranerkennung davon ab, ob der Sprachkurs auf die spezifischen fachlichen Anforderungen des Arbeitnehmers abgestimmt ist, in welchem Ausmaß allgemeine Bildungsthemen bearbeitet werden, in welcher Saison und in welchem Bereich des Gastlandes der Sprachkurs statt findet und inwieweit die Chance zum Kennenlernen des Gastlandes gegeben ist, ob eine Bescheinigung darüber vorhanden ist, dass der Arbeitnehmer an dem Sprachkurs teilnimmt und ob die Chance auf einen gleichwertigen Sprachkurs in Deutschland bestanden hat.

Für Sie bedeutet das: Sprachtrainings und andere Weiterbildungsveranstaltungen können durchaus an attraktiven Standorten durchgeführt werden. Ein Auslandsaufenthalt ist vor allem bei Sprachreisen nicht nachteilig. Im Falle einer Weiterbildung zum Erlernen oder Vertiefen von Sprachkenntnissen, die weder am Wohnsitz des Selbständigen oder Angestellten noch am Arbeitsplatz oder an der Betriebsstätte erfolgt, muss im Zuge einer Gesamtbeurteilung festgestellt werden, ob neben den bloßen Kurskosten auch die Kosten für die mit dem Sprachkurs zusammenhängende Fahrt fachlich oder operativ bedingt sind und somit abzugsfähig sind.

Die völlige Absetzung dieser Kosten bedingt auch, dass die Fahrt ausschliesslich oder fast ausschliesslich dem Berufs- oder Betriebsbereich zuordenbar ist. Dies gilt insbesondere für Fremdsprachenkurse wie auch für andere Ausflüge, wenn diese offenbar auf einem direkten fachlichen Grund beruhen und die Ausübung von privaten Verkehrsinteressen nicht im Vordergrund steht.

Erfolgt die Sprachkursteilnahme im Rahmen eines Auslandsaufenthaltes nicht nur aus beruflichen /betrieblichen, sondern auch aus persönlichen Gründen - die Bundesfinanzhofrichter bezeichnen dies als "doppelt motiviert" - kann das VerhÃ?ltnis von beruflicher / betrieblicher und privater Zeit auf der Fahrt in der Regel betrachtet werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die skalenbildenden Aufwendungen klar zugeordnet werden können und angefallen sind.

Im folgenden Falle lehnte die AG Köln einen mindestens fast ausschließlichen beruflichen Weiterbildungsgrund ab (Az 7 K 2764/08): Der Leiter der Lohn-/Finanzabteilung eines mittelgroßen Betriebes nahm an einem dreiwöchigen Italienisch-Sprachkurs in Rom teil. Als Werbekosten für seine Einnahmen aus nicht selbständiger Tätigkeit hat er seine Teilnahme, seine Ausgaben für das Lehrmaterial und die damit verbundenen Fahrtkosten vergebens einkassiert.

Es ist nicht erforderlich, die Italienischkenntnisse für den aktuellen Berufsstand zu erwerben, noch gibt es einen konkreten Bezug zu einem späterem Einkommen aus einer anderen Arbeit. Die Abteilungsleiterin hatte geltend gemacht, dass fremdsprachliche Kenntnisse eine weitere Berufsqualifikation seien, die den Einstieg in internationale oder nationale Firmen mit ausländischer Anbindung erleichtere. Bewußt hatte er die Italiener gewählt, weil sie auf dem Vormarsch waren.

Praxistipp: Zum einen macht dieses Gutachten plötzlich klar, dass für Sprachkurse im In- und Ausland ein beruflicher Grund unverzichtbar ist. Es muss ein objektiver Bezug zum Berufsstand hergestellt werden und die Beteiligung am Sprachkurs muss der Berufsförderung dienlich sein. Die Tatsache, dass die Finanzverwaltung hier einen beruflichen Grund verpasst hat, ist trotz aller Sympathien für den Ressortleiter verständlich.

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