Solidaritätszuschlag Kinderfreibetrag

Zuschlag für Kindergeld

Das Kindergeld wird immer auf den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer angerechnet. Der Solidaritätszuschlag (SolZ) und die Kirchensteuer (KiSt) berücksichtigen immer das Kindergeld. Der Solidaritätszuschlag wird durch einen Kinderzuschlag gesenkt. Im Gegensatz zur Einkommensteuer wird das Kindergeld auch bei der Berechnung des Solidaritätszuschlags berücksichtigt, jedoch immer bei der Berechnung des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer.

Begriffsbestimmung und Grundsätze der Berechnung des Solidaritätszustands.... Persönliches Büro Premium`s | Mitarbeiter

Als Solidaritätszuschlag werden in der Regel 5,5 Prozent der entsprechenden Einkommenssteuer bzw. der im Rahmen des Veranlagungsverfahrens ermittelten Einkommenssteuer angesetzt; Spitzenbeträge, die sich aus der Zuschlagsberechnung ergaben, nicht mitgerechnet. Aufgrund der speziellen Berechnungsmethode muss der Solidaritätszuschlag in folgendem Fall separat berechnet werden: vom aktuellen Lohn, von anderen Zahlungen, bei der jährlichen Einkommensteueranpassung.

Grundlage für die Ermittlung des Solidaritätszuschlages ist immer die für den Lohn festgelegte Lohntarifsteuer, bei der die beiden folgenden besonderen Merkmale zu bedenken sind: Der Solidaritätszuschlag für Jugendliche ist im Unterschied zur Lohnsteuerberechnung mit einem Faktor[1] zu berechnen, der ggf. als lohnsteuerliches Abzugsmerkmal berücksichtigt werden muss. Die so genannte Null-Zone verhindert bei der Niedriglohnsteuer zunächst eine steuerliche Belastung durch den Solidaritätszuschlag.

Muss der Dienstgeber das Kindergeld als Bestandteil des Einkommensteuerabzugs berücksichtigen[1], ist der Solidaritätszuschlag nicht aus der gewöhnlichen Einkommensteuer zu errechnen. Die Steuerbemessungsgrundlage ist in diesen Faellen eine erfundene Einkommensteuer, die sich aus dem um die Befreiungen fuer Waisenkinder reduzierten Lohn errechnet. Sowohl bei der jährlichen Einkommensteueranpassung des Arbeitsgebers als auch bei der Veranlagung zur Einkommensteuer sind immer die jährlichen Beträge des Kindergeldes anzuwenden.

Der Solidaritätszuschlag kann daher nur unmittelbar nach Abzug der Einkommensteuer ermittelt werden (in der Regel 5,5 Prozent der Einkommensteuer, der so genannte Mitigationsbereich[2] ist zu beachten, wenn keine Kinderzulagen im Rahmen des Einkommensteuerabzugs berücksichtigt werden sollen. Der Solidaritätszuschlag wird dagegen für Arbeitnehmer mit Kindergeld als ein Einkommensteuerabzugsmerkmal von einem separat festgelegten Einkommensteuerbetrag (wie oben beschrieben) errechnet ( "unter Beachtung des Kindergeldes und der Befreiung für Kinderbetreuungs-, Bildungs- oder Ausbildungsanforderungen").

Die Splittungstabelle wird für die Bemessung der Einkommenssteuer verwendet. Der Solidaritätszuschlag auf andere Zahlungen wird immer mit 5,5 Prozent der Lohnerhöhungssteuer berechnet, die auf andere Zahlungen angerechnet wird. Ausnahmen für Minderjährige oder die Übergangsregel (Mitigation) dürfen nicht miteinbezogen werden. Der Solidaritätszuschlag beläuft sich bei der Abgeltungssteuer immer auf 5,5 Prozent der Abgeltungssteuer.

Eine Ausnahme bildet die pauschale Einheitssteuer von 2 Prozent, da in diesem Satz der Solidaritätszuschlag bereits inbegriffen ist. Ein einzubehaltender Solidaritätszuschlag wird nur insoweit berechnet, als die sich aus den jeweiligen Steuerarten ergebenden Ertragsteuern einen gesetzlichen Höchstbetrag übersteigen. Diese so genannte "Nullzone" schützt Mitarbeiter mit niedrigen Löhnen vor dem Solidaritätszuschlag.

Vom Solidaritätszuschlag bleibt der Lohn ausgenommen, wenn die Einkommensteuer für die Abrechnungsperiode folgende Werte nicht übersteigt[1]: Überschreitet die abzuführende Einkommensteuer oder die separat zu ermittelnde Einkommensteuer die oben genannten Werte, wird der Solidaritätszuschlag nicht unmittelbar in vollem Umfang einbehalten. Der Solidaritätszuschlag beträgt im Bereich der Übergangsregelung 20 % der Differenz zwischen der Einkommensteuer und der....

Mehr zum Thema