Schenkung Grenze

Spendengrenze

Mit der Schenkung wird festgelegt, ab welcher Höhe die Schenkungssteuer fällig wird. Ein Geschenk ist eine Übertragung von Vermögenswerten auf eine andere Person. Spenden, die in den letzten fünf Jahren vor der Erbschaft getätigt wurden, werden berücksichtigt. Weil Schenkung und Erwerb aus dem Nachlass grundsätzlich gleich besteuert werden. Wenn die Summe der Spenden innerhalb eines Kalenderjahres diese Grenze überschreitet, müssen alle Spenden in diesem Jahr gemeldet werden.

Ist die Schenkung an Bekannte und Familienmitglieder zollfrei?

Wenn Sie ein Geschenk für Verwandte oder Bekannte bekommen, verschwenden Sie meist keinen einzigen Gedanke an das Steueramt. In der Tat, gemeinsame gelegentliche Schenkungen sind von der Schenkungssteuer befrei. Es gibt jedoch Einschränkungen für das "Übliche". Buch, Reise, Kleidung, Schmuck: Alle diese Schenkungen sind in der Regel steuerbefreit, auch wenn die Mengen etwas größer sind.

Beispiel: Dr. M. überreicht seiner Lebensgefährtin L. eine Tasche einer Edelmarke für 3.000 EUR und ein Geländefahrzeug für 80.000 EUR. L. erhielt daher im darauffolgenden Monat des Monats April Briefe vom Schenkungssteueramt des Finanzamtes: Sie hatte sich steuerlich hinterzogen, weil sie die Schenkung des Geländefahrzeugs nicht innerhalb von drei Monaten gemeldet hatte und wurde ebenfalls zur Abgabe einer Schenkungssteuererklärung auffordert.

Diese Herangehensweise ist nicht falsch, denn es ist richtig, dass gewöhnliche gelegentliche Geschenke in der Regel steuerfrei sind. Nichtsdestotrotz verdeutlicht die einschlägige Rechtssprechung, dass es auch in reichen Verhältnissen eine absoluten Höchstgrenze dessen gibt, was das Steueramt noch annimmt. Im Falle von Spenden im Umfang von einigen zehntausend Euros wird dies in jedem Falle uebertroffen.

In diesem Beispiel wäre die Schenkung einer Tasche zwar zollfrei, aber L. müßte auf die Schenkung des Fahrzeuges Steuern abführen. Hier verbleiben nach Abzug des allgemeinen Schenkungssteuerfreibetrags von 20.000 EUR 60.000 EUR, die mit einem Satz von 30 % zu besteuern wären. L. 18.000 EUR Schenkungssteuer zahlt. Außerdem muss sie wegen der Steuerflucht bestraft werden, weil sie die Spende nicht innerhalb von drei Monaten, wie gesetzlich vorgeschrieben, dem Steueramt gemeldet hat.

"3-Objekt-Limit " für Spende und Vertrieb danach

Jetzt möchte ich meiner Gattin (verheiratet im Jahr 2015) eine ETW aushändigen. Die folgenden Fragen: 1) Kann meine Gattin die ETW innerhalb ihres eigenen "Drei-Objekt-Limits" ohne Risiko wiederverkaufen? So kann Ihre Gattin die von Ihnen erworbenen ETW als Geschenk verschenken, wenn diese ihr eigenes Limit von drei Objekten nicht überschreitet.

UnabhÃ?ngig davon kann natÃ?rlich ein steuerpflichtiger privater Verkauf stattfinden. 2 ) Der Verkauf von Immobilien durch Ihre Ehefrau unterliegt der Verordnung über private Verkaufstransaktionen, wenn zwischen Kauf und Verkauf bis zu zehn Jahre vergehen. Mit der Spende weisen Sie Ihrer Ehefrau das Erwerbsdatum zu ( 23 Abs. 1 S. 3 EStG).

Wenn Ihr Kauf mehr als zehn Jahre vor dem Verkaufsdatum erfolgt, ist der Kauf zollfrei. Ansonsten muss Ihre Gattin den Ertrag als sonstiges Einkommen besteuern (privates Verkaufsgeschäft). Wenn der Ertrag innerhalb dieser Grenze bleibt, ist die Transaktion pauschal nicht steuerpflichtig. Die Steuerbehörde erlaubt die Anrechnung von Verlusten aus Privatverkäufen auf die Gewinne Ihrer Gattin aus Privatverkäufen im Laufe des Jahres (vgl. BMF-Schreiben vom 5. Oktober 2000, Ziff. 41).

Da es etwas mühsam ist, die ETW zuerst zu verschenken, kann Ihre Gattin sie sehr bald an den Einkäufer verkaufen. Allerdings, Mann und Ehefrau sind zwei verschiedene Steuerzahler und es wird erkannt, dass es sich nicht um Design-Missbrauch zur Minimierung der Steuerbelastung.

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