Scheidungskosten Steuererklärung 2013

Steuererklärung Scheidungskosten 2013

Der Gesetzgeber hat in § 33 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes eine Neuerung eingefügt. So erhielt man auch für die Scheidung einen Steuervorteil. Steuererklärung 2013: Scheidungskosten werden weiterhin erfasst. Rechtsanwalt Helmut A.

Graf | Kategorie: Steuerrecht, Verweis auf diesen Anhang in der Steuererklärung.

Werden Scheidungskosten als außerordentliche Last angesehen?

Grund dafür ist die Abschaffung des steuerlichen Abzugs der zivilrechtlichen Prozesskosten durch eine gesetzliche Änderung gemäß den steuerzahlerfreundlichen BFH-Urteilen. Praktisch bedeutet diese Änderung des Gesetzes, dass die Steuerbehörden ab dem Bemessungszeitraum 2013 den unumstrittenen Vorsteuerabzug von Scheidungskosten bis 2012 nicht mehr einräumen werden. Unser Ziel ist es, eine nicht gerechtfertigte Steuererhöhung für die betreffenden Steuerpflichtigen zu vermeiden."

Steuerpflichtige, die ab 2013 Scheidungskosten zu übernehmen hatten, sollten diese auf jeden Fall weiter als Sonderbelastungen in ihrer Einkommenssteuererklärung deklarieren. "Dann ist davon auszugehen, dass die Steuerbehörden die Scheidungskosten weiter abschaffen werden", so der Minister. Hiergegen können die Beteiligten unter Berufung auf das beim Finanzamt München anhängige Verfahren Berufung erheben und zugleich die Aussetzung des Prozesses aus Gründen der Zweckmäßigkeit erwirken.

Im Falle eines solchen Ersuchens können die Beteiligten den Abschluss des Musterverfahrens in aller Stille erwarten. Durch die Zurückhaltung kann eine unnötige administrative Belastung und Belastung für die Finanzgerichtsbarkeit und die Finanzbürger bzw. deren Betreuer umgangen werden. Gewährt das Finanzamt trotzdem keine angemessene Ruhezeit und entscheidet über die Einwendungen, verbleibt nur die Anfechtungsklage vor dem Steuergericht.

Scheidungskosten, die als Sonderbelastung abzugsfähig sind

Scheidungskosten sind seit 2013 nicht mehr als Sonderbelastung abzugsfähig. Die BDL e.V. hat eine Musterklage eingeleitet, auf die Sie sich berufen sollten, wenn Scheidungskosten in Ihrer Steuererklärung enthalten sind und diese nicht anerkennt werden. Sie können Ihren Widerspruch gegen die Steuerveranlagung mit dem Urteil der Steuerbehörde München untermauern.

Die Aktennummer der Firma ist 13 K 1421/14.

Die Scheidungskosten können nicht mehr von der Steuererklärung abgezogen werden.

Im Gegensatz zur früheren Rechtssprechung können Scheidungskosten aufgrund einer seit 2013 in Kraft getretenen neuen Regelung, die der BFH am 18.5.2017, Ref. VI R 9/16, entschieden hat, nicht mehr als außerordentliche Last abgezogen werden.

Der Vorwurf der Beschwerde der Dame hat vor dem Landgericht (FG) Bestand. Als außerordentliche Lasten für den Untersuchungszeitraum 2014 betrachtete die AG zu Unrecht die durch das Ehescheidungsverfahren verursachten Mehrkosten. Hat ein Steuerpflichtiger mehr zu zahlen als die überwiegende Mehrheit der Steuerzahler mit gleichem Einkommen, finanzieller Lage und Familienstand (Sonderbelastung), so wird die Einkommenssteuer auf Verlangen durch Abzug desjenigen Teils der Ausgaben, der die für den Steuerzahler akzeptable Last überschreitet, vom Gesamteinkommen gekürzt, § 33 I EStG.

Nach § 33 Il 4 des Amtshilfegesetzes, der erstmalig für den Bemessungszeitraum 2013 gilt, sind Kosten für die Durchführung einer Klage (Prozesskosten) vom Vorsteuerabzug ausgenommen, es sei denn, es sind Kosten, ohne die der Steuerzahler das Risiko eingehen würde, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und nicht mehr in der Lage wäre, seine Lebensbedürfnisse im gewohnten Umfang zu decken.

Im Gegensatz zur Auffassung der FG, die ihr Urteilsbegründung damit begründet hat, dass Scheidungskosten nicht nur zu den Verfahrenskosten des 33 II 4 StG gehören, sind diese als Verfahrenskosten im Sinn des 33 II 4 Einst. Dies liegt daran, dass es sich um Ausgaben für die Durchführung eines Rechtsstreites handel.

Außerdem gilt die Ausnahme auch nicht, da die Ehefrau die Kosten der Scheidung nicht übernommen hat, um ihren Lebensunterhalt und ihre Grundbedürfnisse zu sichern. Die Scheidungskosten sind jedoch in der Regel nicht der Gruppe der existenziellen Gefährdung zuzuordnen. Bei der gesetzlichen Reorganisation wollte der Gesetzgeber die Kosten der Scheidung nicht bewußt berücksichtigen, denn während erste Scheidungskosten explizit als Selbstbehalt im Recht aufgenommen werden sollten (BR-Drs. 302/12, 34), entfällt dieser Zuwachs in der aktuellen Version.

Rechtsanwältin Raue betreut Sie in familienrechtlichen Angelegenheiten!

Mehr zum Thema