Scheidung Unterhalt Frau

Unterhaltszahlungen Frau

Unterhaltszahlungen ab dem Tag der Scheidung (sog. nach der Eheschließung). Da ich es nicht so gut weiß, habe ich einige Fragen und hoffe auf Unterstützung. und das Einkommen Ihrer Frau (Rente plus Unterhalt) geregelt. Falls ja, muss der Mann seiner Frau in dieser Zeit etwas bezahlen?

Jetzt könnte die junge Frau bequemer in die nahe Zukunft blicken.

Ehescheidungsrecht: das sind die neuen Vorschriften.

Unterhalt, Gewinn, Rentenanpassung - im Bereich des Scheidungsrechts hat sich viel verändert. Die Scheidung ist immer schmerzhaft. Das neue Scheidunggesetz hat daran nichts zu ändern. Allerdings bringen sie einige Neuerungen im Umgang mit einer Scheidung mit sich: Am stärksten verändert hat sich das Instandhaltungsrecht. In vielen Faellen muessen die geschiedenen Bauern kuenftig weniger Unterhalt bezahlen, und auch die Laufzeit wird deutlich kuerzer.

Zu Beginn des Jahres 2008 trat das neue Unterhaltsgesetz in Kraft. 2. Der geschiedene Ehegatte, der sich nicht selbst finanzieren kann - in der Regel seine Frau - hat nach der Scheidung Unterhaltsansprüche. Allerdings gibt es zwei wesentliche Abweichungen zum bisherigen Unterhaltsrecht: Die Forderungen der Frau basieren nicht mehr auf dem Lebenstandard des Paares während der Eheschließung, sondern auf seinem sachlichen Bedürfnis nach der Scheidung.

Zudem ist der Instandhaltungsanspruch in der Regel zeitbegrenzt. Erst bis dahin können eine Frau und eine Frau, die geschieden sind, von ihrem Ex-Mann Unterhalt einfordern. Laut Recht muss sich die Frau selbst versorgen, d.h. bei Bedarf eine Vollbeschäftigung aufnehmen und das Baby den ganzen Tag lang ernähren.

In den meisten Fällen ermöglichen sie der Frau, die sich um die Betreuung von Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren kümmert, zunächst nur minimale und später nur einen halben Tag Zeit. Jedoch muss eine Frau, die über das dritte Jahr hinaus Kindergeld benötigt, dies immer ausführlich erklären. Die Betreuungsoptionen, die Arbeits- und Reisezeiten, die konkrete kindliche Weiterentwicklung und ggf. auch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Mütter können eine wichtige Rolle übernehmen.

Sind keine (!) Betreuungsplätze mehr vorhanden, schränkt das neue Gesetz das Unterhaltsrecht der Frau merklich ein. Es muss dann damit gerechnet werden, dass es nach einer Übergangszeit von zwei bis sechs Jahren nach der Scheidung überhaupt keinen Unterhalt mehr von seinem Ex-Mann fordern kann, oder dass dieser mindestens auf einen "angemessenen" Wert von z.B. 1.100 ?/Monat herabgesetzt wird.

Auch wenn die Frau keine Chancen auf dem Markt hat oder gar arbeitsunfähig ist. Das neue Unterhaltsgesetz findet übrigens prinzipiell auf alle Eheschließungen Anwendung, die nach dessen In-Kraft-Treten per 31.01.2008 geschlossen wurden oder werden. Es ist aber auch möglich, die Unterhaltsverpflichtung für alte Fälle auf Gesuch hin an das neue Recht anzupassen.

Mit dem neuen Unterhaltsgesetz wird - wenn Sie so wollen - das Ehepensionsmodell abgeschafft. In vielen Faellen muessen die geschiedenen Bauern kuenftig weniger Unterhalt an ihre Ex-Frauen auszahlen. In Scheidungsfällen werden diese Damen vom neuen Unterhaltsgesetz ertappt.

Beispiel: Eine Frau, die geschieden ist, kann nachweisen, dass sie wegen der Familien- und Firmenarbeit an der Fortsetzung ihrer Karriere verhindert wurde, oder dass sie wegen harter körperlicher Anstrengung arbeitsunfähig geworden ist. Sie hat dann vielmehr die Möglichkeit, einen permanenten Anspruch auf Unterhalt zu erzwingen. So können sie allein durch die Dauer ihrer Ehe Anspruch auf eine lebenslange Existenz haben, auch wenn sie nicht mehr für die Betreuung von Kindern sorgen müssen.

Allerdings sind die jungen Ehepaare, die jetzt verheiratet sind und ein Kind haben, gut beraten, sich von Anfang an auf das neue Unterhaltsgesetz einzulassen. Er sollte daher die Frage stellen, ob er die rechtlichen Bestimmungen für angemessen hält oder ob er seine Unterhaltungsansprüche im Falle einer Scheidung, z.B. in einem Heiratsvertrag, anders regulieren will.

Beispiel: Die Ehepartner sind sich einig, dass im Falle einer Scheidung die Frau dem Nachkommen bis zum vollendeten sechzehnten Jahr des kleinsten Sohnes Vorrang einräumen soll. Eine solche Willenserklärung allein kann der Frau bei einer Scheidung bei der Durchsetzung eines ausreichenden Unterhaltes behilflich sein, der auch über die rechtlichen Ansprüche hinausgehen kann.

In der Theorie können auch bestimmte Summen als Unterhalt festgelegt werden, z.B. auf der Grundlage des Einkommens der Frau vor der Heirat. Sie sind auch keine Gewähr dafür, dass die Frau im Notfall die vereinbarte Summe erhält. Der geschiedene Ehemann hat in der Regel kein ausreichendes Gehalt, um die gesetzliche Unterhaltspflicht zu erfüllten.

Dies kann einer Frau im Falle einer Scheidung z. B. dazu dienen, "eheliche Nachteile" beim Unterhalt zu erweisen. Mit dem neuen Unterhaltsgesetz werden die jungen Damen und Herren dazu angehalten, ihre eigenen beruflichen Aktivitäten zu fördern und aufrechtzuerhalten. Schließlich ist es für eine Frau, die nebenberuflich arbeitet, einfacher, nach einer Scheidung wenigstens auf eigenen Beinen zu sein.

Im Falle einer Scheidung muss der während der Eheschließung entstandene "Gewinn" zwischen den Eheleuten erstattet werden. Bei einer Scheidung erhält jeder Ehegatte das, was er bereits vor der Eheschließung besessen oder nach der Eheschließung vererbt oder als Geschenk erhalten hat. Lediglich der während der Eheschließung erreichte Vermögensaufbau wird im Falle einer Scheidung zwischen den Eheleuten geteilt.

Wenn ein Ehegatte beispielsweise 30.000 Euro verschuldet in die Heirat einbringt, wird sein Gründungsvermögen nicht wie bisher auf Null gesetzt, sondern auf 30.000 Euro. Wenn der Ehegatte dann die Eheschließung mit einem Aufschlag von 50.000 Euro auflöst, beträgt sein Vermögensanstieg nun arithmetisch 80.000 Euro (30.000 Euro Schuldenreduzierung + 50.000 Euro Vermögensaufbau).

Bisher wurden Vererbungen mit einem negativen Saldo, den ein Ehegatte während der Eheperiode akzeptiert, nicht in das Gründungsvermögen einbezogen. Nicht übereinstimmende Ehegatten lassen sich oft kaum etwas einfallen. Es kommt zum Beispiel häufig vor, dass ein Ehegatte vor der Scheidung einen Teil seines Guthabens an seine neue Lebensgefährtin übergibt oder verschwendet - nur um das Guthaben vor dem Zugang des anderen zu schütz.

Noch vor der Scheidung kann jeder Ehemann vom anderen Ehegatten Informationen über das Guthaben zum Trennungszeitpunkt einfordern. Eine weitere Verbesserung: Wenn das Guthaben zwischen Scheidung und Scheidung zurückgegangen ist, ist es Sache des "Angeklagten" zu beweisen, dass es sich nicht um eine untreue Vermögensverlagerung handele. Die während der Heirat erlangten Rentenansprüche werden zu gleichen Teilen auf beide Ehegatten umgelegt.

Hierzu zählen Rentenansprüche aus der Pensionskasse und der gesetzlich vorgeschriebenen Pensionsversicherung, aber auch aus der privaten Altersvorsorge, der betrieblichen Altersvorsorge etc. Bisher wurden die gegenseitigen Forderungen in einem aufwändigen Prozess in Anspruch sberechtigungen der Rentenversicherer umgewandelt und erst zu Beginn der Pensionierung aufgeteilt. Die neue gesetzliche Regelung vom 1.9. 2009 hat das Umsetzungsverfahren grundlegend erleichtert.

Nun werden die Anwartschaften aus allen Altersvorsorgeformen bereits zum Zeitpunkt der Scheidung - innerhalb des entsprechenden Rentensystems - aufteilbar. Die beiden Ex-Partner erhalten jeweils ein eigenes Depot bei der entsprechenden Vorsorgeeinrichtung. Hat zum Beispiel ein Bauer in die Pensionskasse und seine Frau in die Pensionskasse einzahlen lassen, erhalten die Frau nach der Scheidung ein eigenes Einkommen bei der Pensionskasse und der Mann ein eigenes Einkommen bei der Pensionskasse.

Der Ehegatte kann aber auch in Abweichung von den Rechtsvorschriften Rentenansprüche vorgeben. Dies kann zu Anfang einer Eheschließung ( "Ehevertrag"), aber auch im Rahmen des Ehescheidungsverfahrens erfolgen. Rentenansprüche können auch vollständig ausgeklammert werden, z.B. wenn zu rechnen ist, dass beide Partner später Rentenansprüche von annähernd gleichem Wert haben werden.

Oder, wenn eine Entschädigung für den "schwächeren" Ehegatten z. B. durch den Abschluß einer Todesfallversicherung, die Gewährung eines Aufenthaltsrechts oder die Übertragung einer Liegenschaft entsteht. Wenn sich ein Ehegatte jedoch am Ende diskriminiert sieht, kann er die Einigung vor Gericht überprüfen.

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