Schaden auf der Arbeit wer Haftet

Schäden am Arbeitsplatz, die haftbar sind

Bei der Haftung ist es wichtig, auf die Haftung der Mitarbeiter zu achten. Damit sind auch Sachschäden am Arbeitsplatz versichert. Der Schaden geht zu Lasten des nicht verfügbaren Mitarbeiters. Der Schaden ist oft so groß, dass er in keinem Verhältnis zum Lohn steht. Die Haftung des Mitarbeiters gegenüber Kollegen bei der Arbeit.

Irrtum im Job: Wenn Mitarbeiter für Schadenersatz aufkommen müssen

Der Schaden wird in der Regel vom Auftraggeber getragen - aber nicht immer. Ab wann haftet der Arbeitnehmer und muss die anfallenden Gebühren selbst tragen? Fehlende Warnhinweise, fehlerhaft abgesicherte Ladungen oder Berechnungsfehler im Sachverständigengutachten - viele kleine Nachlässigkeiten verursachen große Nachteile. Aber wer haftet denn nun tatsächlich, wenn Arbeitnehmer bei der Arbeit einen Irrtum unterlaufen?

"Von Arbeitnehmern verursachte Beschädigungen können den Auftraggeber, andere Beschäftigte, Abnehmer oder andere Dritte betreffen", erklärt Hasso Suliak vom DAV. Abhängig davon, wer den Schaden hat, gibt es leicht unterschiedliche Regelungen für die Haftpflicht. Grundsätzlich unterscheidet sich das Haftungsprinzip am Arbeitplatz nicht vom Privatleben: "Jeder haftet für das, was er tut", sagt Rechtsanwalt Eric Uftring in Frankfurt am Main.

Das BAG hat jedoch die Verantwortung für die Beschäftigten eingeschränkt. Die Ursache: Häufig steht der entstandene Schaden in keinem angemessenen Verhältnis zur Einnahmequelle. "Eine Vergütung ist keine Risikoprämie", erklärt der spezialisierte Anwalt für Arbeitswissenschaft. Daher kann der Mitarbeiter nicht für jeden Irrtum haftbar gemacht werden. Wenn der Mitarbeiter sein eigenes Unternehmen beschädigt, ist seine Haftbarkeit eingeschränkt.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn er mit seinem Dienstwagen einen Verkehrsunfall herbeiführt oder über seinen Arbeits-Laptop gießt. "Hierfür hat die Rechtswissenschaft ein abgestuftes Haftungsmodell entwickelt", sagt Jurist Thomas Prinz von der Berufsgenossenschaft in Berlin. Die Schadenshaftung des Mitarbeiters richtet sich nach der Höhe des Mangels.

Für leichte fahrlässige Pflichtverletzung gibt es prinzipiell keine Haftung: "Das sind entschuldige Pflichtverletzungen, die jedem einmal vorkommen können", erläutert er. Selbst bei durchschnittlicher Nachlässigkeit haftet der Angestellte nur zeitanteilig. Die Tatsache, dass nur der Angestellte für Schäden haftet, tritt nur bei grob fahrlässiger oder vorsätzlicher Handlung ein: "Dies sind schwerwiegende Verstöße, wie etwa die Nichteinhaltung von Reglement.

"Ob nun leichte, mittelschwere oder schwere Vernachlässigung vorhanden ist, das entscheidet im Zweifelsfall das Gericht. Die Mitarbeiter sind in der Regel nicht für Verletzungen unter Kollegen haftbar. Wurde der Schaden nicht absichtlich herbeigeführt, übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten. Wenn ein Mitarbeiter bei der Arbeit Dinge seiner Kollegen, wie z. B. Kleider oder Brillen, schuldhaft verletzt, muss er für den Schaden aufkommen", mahnt Suliak.

Aber was ist mit dem Schaden, der Dritten wie einem Abnehmer entsteht? Ist der Arbeitnehmer oder das Unternehmen haftbar? "Unternehmen sind für die schuldhafte Pflichtverletzung verantwortlich", erläutert Suliak. Bei der so genannten unerlaubten Handlung ist das anders: Wer das Vermögen oder die Gesundheit eines Dritten schuldhaft oder absichtlich verletzt, haftet selbst.

"Suliak warnt: "Die unerlaubte Handlung betrifft nicht nur das Unternehmen, sondern auch den Mitarbeiter. "Beides ist gegenüber dem Verletzten gesamtschuldnerisch haftbar. "Allerdings hat der Angestellte bei Schadensersatzansprüchen eine Freistellungspflicht gegenüber seinem Auftraggeber, beschreibt Rechtsanwalt Dr. med. Uftring. In jedem Fall ist dies der Fall, wenn er im Namen der Gesellschaft und nicht mit grober Fahrlässigkeit vorging.

"Die Haftpflichtversicherung umfasst auch die von Dritten verursachten Schadensfälle. Doch es gibt Grenzen: "Absichtlich verursachte Schadensfälle sind in der Regel nicht gedeckt", sagt Versicherungsfachmann Suliak. Für grob fahrlässige Beschädigungen zahlt die Kaskoversicherung nur, wenn dies im Versicherungsvertrag explizit vorgesehen ist. Manchmal ist nicht nur der Arbeitnehmer schuld: "Der Unternehmer kann mitschuldig sein, zum Beispiel, wenn er sein Team nicht richtig unterwiesen hat.

Selbst wenn die Gesellschaft keine Betriebshaftpflichtversicherung abgeschlossen hat, muss sie den jeweiligen Teil der Schadensumme selbst aufbringen. "Man sollte sich darauf verlassen können, dass sein Auftraggeber angemessene Vorsorge trifft ", erklärt die Arbeitgebervertreterin Prís. Aber auch: "Bei schwerwiegenden Verstößen muss ein Angestellter mit Folgen im Arbeitsrecht gerechnet werden.

Mehr zum Thema