Rechtsanwalt Behandlungsfehler

Anwaltliches Fehlverhalten

In einem Prozent aller Krankenhausfälle würden Behandlungsfehler zu Komplikationen führen. Sind Sie das Opfer eines medizinischen Kunstfehlers? Haben Sie durch einen Behandlungsfehler bleibende Schäden erlitten oder leiden Sie unter ständigen Schmerzen durch falsche Arztentscheidungen? Der Behandlungsfehler beim Arzt geht schneller, als Sie sich vorstellen können. Wird ein Behandlungsfehler festgestellt, stellt sich die Frage, wer für den Schaden verantwortlich ist.

Rechtsanwalt treatment error Munich | Rights of the patient

Aber ein Behandlungsfehler muss nicht immer so schwerwiegend sein, dass ein Betroffener ein Recht auf Entschädigung oder Schadenersatz hat. Verstöße gegen fachärztliche Standards verpflichten in der Regel einen behandelnden Arzt oder Krankenhausbetreiber zur Entschädigung. Der Therapeut ist nicht nur haftbar, wenn er gegen fachärztliche Standards verstoßen hat, sondern auch, wenn er den Betroffenen nicht richtig informiert hat.

Informationen vor der Anwendung sind für den behandelnden Arzt obligatorisch. Dabei ist es für den Patienten entscheidend, das mit der geplanten Versorgung verbundene Gesundheitsrisiko zu verstehen. Genauso bedeutsam sind Informationen über die Diagnostik, die Form und den wahrscheinlichen Therapieverlauf. Bei Fehlern des Arztes im Bereich der Information hat der Betreffende ein Recht auf Entschädigung.

Wichtiger Hinweis: Nicht der Betroffene muss nachweisen, dass die Abklärung vollständig erfolgt ist, sondern der Ärzt. Zu den vom Gerichtshof herangezogenen Kriterien gehören die Intensität und Länge der Beschwerden und die Verschlechterung des Lebensstils. Für die Bewertung der entstandenen Schadensfälle sind der Grad der Verschlechterung des Lebenszustands, die Zeitdauer und Schwere der Beschwerden sowie die Zeitdauer der ( "ggf. stationären") Behandlungen und Behinderungen im familiären Bereich zu berücksichtigen.

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Medizinisches Recht - "Ärztliche Pfuscharbeit bedeutet, dass der Doktor seinen Patientinnen und Patienten absichtlich schaden will. Damit verteidigt sich Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender der Bundesärztekammer, gegen die Anschuldigungen von Patientinnen und Patienten, die im Zusammenhang mit der Neuerscheinung der AOK zu Therapiefehlern im Spital vorgebracht werden. Behandlungsfehler würden bei einem Prozentsatz aller Krankenhausfälle zu einer Komplikation kommen.

Für jeden tausendste Therapiefall würde ein solcher Behandlungsfehler gar zum Tode des Betroffenen führen. Die beiden Werte betreffen im Gegensatz zur AOK-Statistik sowohl die ambulanten als auch die stationären Therapiefehler. Was geschieht mit den anderen mehr als 150.000 Fehlern? Bei der Geltendmachung seiner Forderungen aus dem Behandlungsauftrag sollte der Betroffene durch das Patientenrecht verstärkt werden.

Aus medizinischer Sicht muss der Pflegebedürftige den Ärzten trauen. Mediziner gehen nicht absichtlich schlecht vor. Die Arbeit unter Belastungen und Umständen, die oft auf Kosten der Betroffenen gehen. Die Auseinandersetzung mit den Gründen für Behandlungsfehler bezieht sich oft auf mangelnde Krankenhausqualität. Die Werte, die eine höhere Revisionsquote nach Hüft-TEPs in kleinen Spitälern im Gegensatz zu Fachkliniken aufweisen, weisen in die selbe Richtung. 2.

Das Fehlen von Informationen bedeutet, dass viele andere Aspekte, die die Arzneimittelsicherheit garantieren, nicht miteinbezogen werden. Neben der Zahl der Eingriffe garantiert nicht nur die Zahl der Interventionen sondern auch die Qualität des Managements rund um den Einsatz, in der Einweisung, Betreuung, Nachbehandlung etc. sind entscheidende Behandlungsfaktoren ohne ungewollte Nachwirkungen.

Vor allem in kleinen Haushalten wird das Thema von der Rückseite her aufgeworfen: Zunächst wird eine "Trauerbox" für die Betroffenen angehängt oder dem Sozialdienst eine Zusatzaufgabe zugewiesen, und zwar der Austausch mit dem Betroffenen im Falle von "Unsicherheiten und Beschwerden". Ähnliche Ansätze werden auch in grösseren Krankenhäusern verfolgt, wenn auch konsequenter: Eine "Fehlerkultur" soll zu einer Verhaltensänderung durch eine offenere Auseinandersetzung mit Fehlern zwischen Arzt, Pflegepersonal und Patient werden.

Die Qualitätsverbesserung der Behandlung kann mit einfachsten Methoden erfolgen: Die Fehlerstatistiken zeigen, dass Hygienedefizite und Irrtümer bei der Verschreibung und Verabreichung von Medikamenten sehr oft die Ursache für unerwünschte Konsequenzen sind. Die Etablierung der Hygienepraxis als selbstverständliches Aus- und Weiterbildungsangebot in Kliniken und die Umsetzung der daraus resultierenden Kenntnisse ist ein wichtiger Teilaspekt.

Auch die Erstuntersuchung eines Pflegebedürftigen sollte, wie in den Niederlanden gebräuchlich, die Infektionslage des Pflegebedürftigen berücksichtigen. Die Fokussierung in Deutschland ist oft sehr begrenzt. Warum sollte man nicht ein Handgelenkband auf den Pflegebedürftigen legen und den Namen des Pflegebedürftigen in lesbarer Form auf das Krankenbett schreiben?

Deshalb müssen auch die Rahmenbedingungen derjenigen, die sich um die Behandlung der Betroffenen kümmern, so konzipiert sein, dass sich ein Einsatz für die Betroffenen auszahlen kann. Die Gesundheitsministerin setzt sich nun für ein Überdenken ein, das seit langem von kritischer Ärzteschaft und nun auch von den Kassen einfordern wird. Die Patientin riskiert, Gegenstand einer gut gemeinten Aktion zu werden, die in erster Linie den Geldfluss und nicht die Behandlung reguliert.

Schriftstellerin, RechtsanwÃ?ltin Brigitte Roth, ist RechtsanwÃ?ltin der Rechtsanwaltskanzlei JuS, Augsburg. Seit mehr als 10 Jahren befasst sie sich schwerpunktmäßig mit rechtlichen Fragen zu medizinischen Fehlern und zum Gesundheitsschutz. Darüber hinaus ist Roth Mitarbeiterin in der ARGE MedR (Arbeitsgemeinschaft Medizinrecht).

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