Privatanteil Pkw

Pkw mit Privatanteil

Was ist die Berechnung dieses Privatanteils? Durch Belege und a können die auf den privaten Anteil entfallenden Istkosten ermittelt werden. Anteil im Rahmen der privaten Nutzung. Dennoch hat das Finanzamt einen hohen privaten Anteil für den für geschäftliche Zwecke genutzten Porsche festgelegt.

Privater PKW versus Dienstwagen

Werden mehr als 50 Prozent eines Dienstwagens gewerblich verwendet, hat der Entrepreneur die Möglichkeit, den Privatwagenanteil nach der 1%-Regel oder anhand eines steuerrechtlich zulässigen Fahrtenbuchs zu bestimmen. Der Bruttolistenpreis ist umso günstiger, je größer die effektive Beanspruchung, je länger das Auto ist und je größer die Kosten des Fahrzeugs sind, umso lohnender ist es, ein Führerschein für steuerliche Zwecke zu führen.

Beispiel: Das Fahrzeug ist ein Audi V8, gebaut 1992 mit einem früheren Brutto-Listenpreis von 70.000 , die Betriebskosten betragen 60%. Mit der 1%-Regel wird der private Anteil wie folgt berechnet: 1: 1 % von 70.000 = 700 , dies trifft jedoch jeden Monat zu, so dass der Privatanteil auf das Jahr auf 8.400 Euro umgerechnet wird.

Die folgenden Summen können sich auf die gesamten Kosten beziehen: Der Anschaffungspreis für das knapp 18 Jahre alte Auto beträgt ca. 5.000,-. Die Nutzungsdauer beträgt 3 Jahre, da es sich um ein gebrauchtes Objekt handelt. 2. Der Gesamtbetrag der in den ersten drei Jahren zu versteuernden Kosten liegt damit bei 7.867 ? und damit unter dem pauschalen Pkw-Anteil.

Führt man für dieses Fahrzeug ein Logbuch, so können 60% der gesamten Kosten von EUR 867 = EUR 4,721 für den Betrieb verwendet werden. Mit einem Mindeststeuersatz von 42% (d.h. dem Satz auf den zuletzt erwirtschafteten EURO) kann also ein steuerlicher Vorteil von 1,982 durch Führung eines staatlich geprüften Fahrtenbuchs erzielt werden.

Jedem Unternehmen stellt sich die Fragestellung, ob und wie sein Fahrzeug steuerrechtlich zu berücksichtigen ist, da es sich in der Regel um einen gemischten Vermögenswert handelt und damit sowohl dem Unternehmen als auch der Privatwirtschaft zur Nutzung zur VerfÃ?gung steht. Der Vermögenswert und damit auch das Fahrzeug ist ein notwendiger Geschäftsbesitz, wenn mehr als 50% davon für geschäftliche Zwecke verwendet werden.

Die Privatanteile können nach der 1%-Regel verrechnet werden oder es wird ein von der Steuer anerkannter Führerschein aufbewahrt und der tatsächliche Privatanteil mitberücksichtigt. Wenn ein Auto weniger als 10% für geschäftliche Zwecke verwendet wird, d.h. dem privaten Sektor mehr als 90% zur Verfuegung stehen, ist dies Privatbesitz, alle tatsaechlichen Ausgaben sind fuer steuerliche Zwecke irrelevant.

Wird dieses Fahrzeug für den Einsatz verwendet, so wird dieser Einsatz mit 0,30 pro gefahrenem km angerechnet. Ausreichend sind die zurückgelegten Wegstrecken und die Ursachen für die operative Verwendung (z.B. ein Unternehmenstransport oder eine Reise zu einer vom Unternehmen initiierten Veranstaltung).

Beträgt die operative Verwendung mehr als 10%, aber weniger als 50%, hat der Auftragnehmer das Recht, eine Zuteilung zu wählen. Dabei kann er wählen, ob er das Auto seiner Firma oder seinem Privatbereich zuweist. Umso enger die operative Verwendung bei 50% ist, umso lohnender ist die Aufteilung auf das Einsatzgebiet. Die Privatanteile müssen jedoch anhand eines steuerrechtlich anerkannten Fahrtenbuchs ermittelt werden.

Mit jeder Beteiligung steht der Existenzgründer vor der Finanzierungsfrage. Oft hat der Gewerbetreibende bei Vertragsabschluss die Möglichkeit, das Objekt zum restlichen Kaufpreis zu erwerben, der in der Regel gar im konkreten Mietvertrag festgeschrieben ist. Außerdem stellt sich die Frage, ob dieses in den Verkehr gebrachte Fahrzeug einen angemessenen Wiederverkaufswert hat, da der Wiederverkaufswert des Fahrzeugs in die Entscheidung einbezogen werden muss.

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