Nachträgliche Betriebsausgaben

Nachfolgende Betriebskosten

Es ist umstritten, ob Fremdkapitalzinsen und Beratungskosten als nachträgliche Betriebsausgaben abgezogen werden können. Die Zinszahlungen für die neuen Verbindlichkeiten sowie nachträgliche betriebliche Aufwendungen stehen im Zusammenhang mit einer solchen Umschuldung. Fremdkapitalzinsen als nachträglicher Betriebsaufwand nach Betriebseinstellung bzw. -veräußerung. Nachträgliche Betriebsausgaben Herr Weiß verkauft sein Unternehmen.

(und ggf. nachträgliche) Betriebskosten.

Nachträglicher Betriebsaufwand

In Verbindung mit der kostenpflichtigen oder kostenlosen Überweisung und der Schließung eines Unternehmens ergibt sich immer wieder die Fragestellung, wie nachträgliche Betriebsausgaben steuerrechtlich zu berücksichtigen sind. Wie hoch sind die nachträglichen Betriebskosten? Der operative Beginn der Aufwendungen (wie auch der Erträge) hört prinzipiell nicht mit der Auflösung des Unternehmens auf. Stattdessen kann auch nach dem Verkauf oder der Schließung des Unternehmens ein korrespondierender funktionaler Bezug zur bisherigen Geschäftstätigkeit bestehen.

Anmerkung: In den nachträglichen betrieblichen Kosten sind daher auch Kosten enthalten, die nach Betriebsende auflaufen. Bei der Veräußerung oder Schließung des Unternehmens muss der Ertrag in jedem Fall buchhalterisch ermittelt werden. Die Ertragsaufwandsrechner müssen zum Verkaufszeitpunkt auf diese Art der Gewinnermittlung umstellen und ein korrespondierendes Überleitungsergebnis (Übergangsgewinn oder -verlust) bestimmen, bei dem die offenen Posten der Forderung und Verbindlichkeit bereits erfolgswirksam miteinbezogen werden.

Weitere Angaben hierzu erhalten Sie auf der Informationsseite Unternehmensverkäufe und -auflösungen - Effekte auf Einkommen und Umsatz. Hierzu zählen nachträgliche Zahlungen von laufendem Betriebsaufwand, wie z.B. Mietzahlungen ab dem Verkauf oder der Beendigung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf des Mietverhältnisses, sowie zusätzliche Ansprüche auf betriebliche Steuern. Des Weiteren wird der Forderungsausfall früherer betrieblicher Vermögenswerte erfasst, wenn diese bei der Bestimmung der Aufgabenstellung oder des Veräußerungsgewinns aktiviert wurden.

Nachträgliche betriebliche Aufwendungen beinhalten keine Zahlungen von Betriebsaufwendungen, wenn sie in der Konzernbilanz oder im Überleitungsergebnis passiviert wurden oder worden wären. Bestehen nach einem Unternehmensverkauf oder einer Geschäftsaufgabe noch Schulden, werden diese dem (ehemaligen) Betriebsbereich zugeordnet, sofern sie nicht im Zusammenhang mit einem in das private Vermögen übertragenen Vermögen stehen.

Die damit verbundenen Kosten, wie z. B. vor allem die Zinsaufwendungen, können der originären Ertragsquelle als nachträgliche betriebliche Kosten zugeordnet werden. Auf der anderen Seite würden Schuldenerlasse zu einem späteren Betriebsertrag geführt. Damit Fremdkapitalzinsen abzugsfähig sind, ist es auch notwendig, dass die betroffenen Verpflichtungen operativ induziert werden. Die Verpflichtungen werden durch den Verkaufserlös gedeckt und der Steuerzahler kann davon ausgehen, dass er sie nach dem Verkauf oder der Aufgabe des Unternehmens zurückzahlen wird.

Beispiel: Es existieren Verpflichtungen in der Größenordnung von ? 400.000. Schulden werden nur dann operativ eingegangen, wenn sie die Vermögenswerte überschreiten, d.h. in Summe von 100.000,00 sind nur die auf sie anfallenden Zinsaufwendungen als Folgekosten anrechenbar. Die Steuerbehörden sind der Ansicht, dass das Einkommen des Besteuerungspflichtigen und die "notwendigen Ausgaben" für jedes Jahr nach dem Verkauf oder der Aufgabe des Unternehmens verglichen werden müssen.

Soweit dieser Überhang nicht zur Rückzahlung des Darlehens genutzt wird, wird die ehemalige Unternehmensverschuldung zur Privatverschuldung. Die Verzinsung ist nur dann abzugsfähig, wenn sie sich auf den Teil der Forderung bezieht, dessen Rückzahlung (noch) nicht angemessen war. Entsprechend der administrativen Praxis gilt dieser Grundsatz auch für Verpflichtungen im Rahmen eines früheren Firmengebäudes.

Anmerkung: Wird ein im privaten Vermögen erworbenes Firmengebäude zur Erwirtschaftung von Erträgen aus Miete und Leasing verwendet, ist die Rückzahlung der finanziellen Verbindlichkeit in Höhe des beizulegenden Zeitwerts des Firmengebäudes unangemessen. Bei der Verzinsung handelt es sich um ertragsabhängige Aufwendungen für Erträge aus Miete und Leasing. Inwiefern sind die späteren Betriebskosten zu erstatten? Spätere betriebliche Aufwendungen sind - wie spätere betriebliche Erträge - prinzipiell der originären Ertragsquelle "Erträge aus Unternehmen" zuordenbar.

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