Mithelfende Familienangehörige Sozialversicherung

Familienangehörige Sozialversicherung

Das Steuerrecht: Begriff für im Unternehmen tätige Familienangehörige. Sozialversicherungssysteme sowie für ihre Ehepartner und Familienangehörigen, die mit ihnen arbeiten. öffentliche Verwaltung, Verteidigung; soziale Sicherheit . der Ehegatten und mithelfenden Familienangehörigen).

Unterhaltsberechtigte

Nahe Familienmitglieder, wie die der Bosskinder, sind oft in Handwerksbetrieben zuhause. Dies wirft die Fragen auf, unter welchen Voraussetzungen das Mitglied der Familie im Unternehmen arbeitet. Je nach Ausgestaltung des Arbeitsverhältnisses besteht oder besteht eine sozialversicherungsrechtliche Verpflichtung. Im Falle von Familienmitgliedern, die für das Unternehmen erwerbstätig sind, wird zwischen abhängiger Beschäftigung, familienähnlicher Zusammenarbeit oder Mitunternehmertum unterschieden.

Der sozialversicherungsrechtliche Anspruch auf Unterstützung von Kindern - wie bei Ehepartnern und eingetragenen Partnern - wird automatisiert ermittelt. Wenn ein Familienmitglied im Unternehmen arbeiten soll, registriert der Dienstgeber das Arbeitsverhältnis wie gewohnt bei der verantwortlichen Krankenversicherung. Geben Sie bei Arbeitsbeginn für Familienangehörige in der Sozialversicherungsanmeldung lediglich das Statussymbol "1" ein.

Ist Ihr Ehepartner kein Mitunternehmer oder Familienangehöriger, bestimmt die Krankenversicherung die Versicherungspflicht und informiert Sie und die versicherte Person entsprechend. Dabei wird untersucht, ob es sich um ein unselbständiges Arbeitsverhältnis, ein Mitunternehmertum oder eine familienähnliche Zusammenarbeit handele. Die Ergebnisse der Statusermittlung werden dem Auftraggeber und dem Versicherungsnehmer kommuniziert und sind für alle Sozialversicherungsbereiche verbindlich.

Prinzipiell muss die sozialversicherungspflichtige Familienangehörige nach den selben Maßstäben wie alle anderen Arbeitnehmer beantwortet werden. Es ist jedoch nicht immer einfach, zwischen regelmäßiger abhängiger Beschäftigung und Familienbeteiligung zu unterscheiden. Vor allem, weil die Sozialleistungen für die im Unternehmen tätigen Familienmitglieder oft aus einer bereits existierenden Unterhaltspflicht erwachsen.

Zur Schaffung von rechtlicher Sicherheit sollten Unternehmer die Einstufung eines Arbeitsverhältnisses in die Sozialversicherung so schnell wie möglich bei Aufnahme der Arbeit abklären. Eine abhängige Beschäftigungsbeziehung liegt vor, wenn die folgenden Voraussetzungen vorliegen: 1: Wie ein ausländischer Arbeitnehmer wird der Verwandte in das Unternehmen des Auftraggebers integriert und nimmt die Arbeit auf. Wenn der Familienangehörige statt dessen ein einmaliges Jahreseinkommen bezieht, muss davon auszugehen sein, dass kein unselbständiges Arbeitsverhältnis vorlag.

Für eine familienähnliche Zusammenarbeit sind regelmässig zwei Dinge charakteristisch: Zum einen, wenn ein Familienmitglied nur sporadisch, in unregelmässigen Zeitabständen, bei der Entlohnung mitwirkt. Die geleistete Arbeit ist in diesem Falle für den Unterhalt der Familie bestimmt. Im Falle einer familienähnlichen Zusammenarbeit gibt es in der Regel keine sozialversicherungsrechtliche Verpflichtung. Beispiel: Mirja Schulze ist Schülerin und arbeitet in unregelmässigen Zeitabständen in der Buchhaltungsabteilung des elterlichen Handwerks.

Schulze bekommt einen großzügigen Stundenlohn für ihre Arbeit. Statusermittlung: Mirja Schulze ist nicht sozialversicherungspflichtig, da kein unselbständiges Arbeitsverhältnis vorliegt. Die Arbeit wird als Familienzusammenarbeit eingestuft, da Leistungen und Belohnung nicht in einem ausgeglichenen VerhÃ?ltnis stehen: Die Entlohnung von Kollegin Schulze ist über dem lokalen Schnitt und sie ist nicht anstelle eines ausländischen Arbeitnehmers angestellt.

Darüber hinaus ist sie nicht an Weisungen gebunden. Ein Mitunternehmer ist dann gegeben, wenn das Familienmitglied das ökonomische Unternehmensrisiko trägt: Ein Arbeitsverhältnis ist daher nicht grundsätzlich auszuschließen. Wenn ein Miteigentum, in dem das Unternehmen zum Gemeinschaftseigentum zählt, durch ehevertragliche Vereinbarung festgelegt wurde, kann auch ein Mitunternehmerverhältnis bestehen. Das Gleiche ist der Fall, wenn die Ehegatten nach den Vorschriften der früheren DDR im rechtlichen Eigentumsstatus der Immobilie und der Eigentümergemeinschaft wohnen und das Unternehmen in Miteigentum steht.

Fallbeispiel 1: Eberhardt Kunze und Eberhardt Kunze haben sich auf eine eheliche Güterteilung geeinigt. Statusbestimmung: Ein Arbeitsverhältnis untereinander ist prinzipiell ausgeschlossen, da beide Partner als gleichwertige Partner - und damit als (Mit-)Unternehmer - aufzufassen sind. Folge: Es besteht keine sozialversicherungsrechtliche Verpflichtung. Ein Mitunternehmerdasein ist jedoch generell ausgeschlossen, wenn die persönlichen Arbeitsleistungen des Ehepartners eindeutig im Mittelpunkt stehen.

Übersteigt der Unternehmenswert der Grundstücke, Gebäude und Anlagen sowie des zum Gesamtvermögen gehörenden Anlage- und Umlaufvermögens des Unternehmens das 6-fache der mit dem arbeitenden Familienmitglied vereinbarten Jahresvergütung nicht, ist das Mitunternehmertum von zweitrangiger Wichtigkeit. Hier besteht eine Sozialversicherungsverpflichtung. Fallbeispiel 2: Carola Klemm bekommt für die Arbeit ihres Mannes ein Monatsgehalt von 1.200 Euro.

Das Miteigentum an der Beteiligung beträgt insgesamt rund Euro 5.000. Statusbestimmung: Co-Entrepreneurship ist nicht mehr möglich, da das Jahresgehalt von Fr. Klemm sechsmal so hoch ist wie der Unternehmenswert: Konsequenz: Die Zusammenarbeit von Carola Klemm im Familienunternehmen steht klar im Mittelpunkt und ist daher sozialversicherungsfähig.

Wenn nur Grundstücke, Gebäude und Einrichtungen des Unternehmens zum Miteigentum zählen, nicht aber das Unternehmen, ist ein Arbeitsverhältnis nicht auszuschließen. Eine Partnerschaft kann daher nur im konkreten Fall abgeklärt werden. Sofern vorhanden, gibt es keine Verpflichtung zur Sozialversicherung. Wenn von Fall zu Fall festgestellt wird, dass keine Sozialversicherungsverpflichtung vorliegt, obwohl Beitragszahlungen geleistet wurden, können diese nur unter gewissen Bedingungen zurückerstattet werden.

Die Beitragsrückerstattung ist ebenfalls ausgenommen, wenn ein Träger der Sozialversicherung aufgrund dieser Beitragszahlungen eine Leistung erbringt.

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