Mitarbeiter Darlehensvertrag Pdf

Arbeitnehmerdarlehensvertrag Pdf

Die Kreditvergabe an Mitarbeiter ist ein gutes Instrument, um Ihre Institution zu motivieren und zu halten. Der gesamte Inhalt dieses Infoblattes kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden, indem private Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter durch das Darlehen gefördert werden. Die unterzeichnenden Vorstandsmitglieder und die Mitarbeiter der Gesellschaft müssen kein Darlehen gewähren.

Arbeitgeber-Darlehen/Personalrecht | Persönliche Büroprämie | Mitarbeiter

Durch die Vergabe eines Kredits an den Mitarbeiter kann der Unternehmer unterschiedliche Ziele anstreben. Klassischer Hintergund für ein Kredit ist die Verbundenheit des Mitarbeiters mit dem Unternehmen. Mit dem Kredit kann der Unternehmer aber auch das Bestreben nach Verbesserung der Qualifikationen seiner Mitarbeiter durch die Förderung privater Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter durch das Kreditgeschäft anstreben.

Danach darf der Dienstgeber Waren nicht auf Pump an den Dienstnehmer übertragen, sondern unter gewissen Bedingungen auf das Entgelt des Dienstnehmers angerechnet werden. Es kann auch zur Refinanzierung und zum Kauf von Mitarbeiterbeteiligungen[1] oder Belegschaftsaktien[2] verwendet werden. In der Regel resultieren die Darlehenskonditionen aus dem Darlehensvertrag. Der Darlehensbetrag muss vereinbart werden.

Allerdings muss der Mitarbeiter nur dann Verzugszinsen an den Auftraggeber bezahlen, wenn dies im Darlehensvertrag explizit geregelt ist. Besteht keine Einigung, ist das gewährte Entgelt unverzinslich zu tilgen. Der Restbetrag des Darlehens ist bei Kündigung des Anstellungsverhältnisses nur dann zur Tilgung fällig, wenn die Vertragsparteien dem zugestimmt haben oder der Unternehmer das Anstellungsverhältnis zu Recht kündigt[1].

Ein Vertrag, nach dem der Mitarbeiter das Kredit bei betriebsbedingter Beendigung unverzüglich zurückzahlen muss, ist inakzeptabel. Gleiches trifft zu, wenn der Unternehmer für eine ausserordentliche Beendigung durch den Mitarbeiter verantwortlich ist, d.h. die Gründe für die Beendigung aus der Sicht des Unternehmers sind. Allerdings dürfen Bestimmungen im Darlehensvertrag den Arbeitsplatzwechsel für den Mitarbeiter nicht unzulässigerweise erschweren.

Ein Vertrag, nach dem das Gesamtdarlehen bei Beendigung durch den Mitarbeiter unmittelbar zur Zahlung ansteht, ist nicht zulässig. Die Arbeitgeberin kann das Kreditgeschäft ablehnen, wenn bereits eine Pfändung in Bezug auf das Gehalt des Mitarbeiters vorliegt.

Zinsänderung für Arbeitgeberkredite ab 2014

Am 7. November 2013 wurde der neue Satz für die Vergabe eines Arbeitgeberkredits durch Verordnung des Bundesfinanzministeriums festgelegt. Ab dem 1. Januar 2014 gilt für niedrig verzinsliche oder unverzinsliche Arbeitgeberkredite ein Zins von 1,5 Prozentpunkten. Wozu wird dieser Zins gebraucht? Beim zinslosen oder zinsgünstigen Arbeitgeberkredit erhält der Arbeitnehmer eine Sachleistung, da er keine oder nur sehr geringe Darlehenszinsen zu entrichten hat.

Zur Bemessung dieser Sachleistung legt das BMF im kommenden Jahr im Monatsnovember jedes Jahres mit einer Verordnung einen Zins fest. Die Differenz zwischen diesem Zins und dem effektiv gezahlten Zins führt zu den Zinsersparnissen, die als steuerrelevante Erträge eingestuft werden. Was ist der Zins im Jahr 2014?

Im Jahr 2014 wird gemäß BMF-Verordnung ein Zins von 1,5 Prozent angesetzt. Prinzipiell untersteht jedes Dienstgeberdarlehen der Sachbezugsverordnung, jedoch besteht ein Zuschuss von EUR 7.300, bis zu dem kein kalkulatorischer Ertrag unterstellt wird.

Mehr zum Thema