Kunstfehler Zahnarzt

Behandlungsfehler Zahnarzt

Im Laufe der Zeit kumulierte sich das Fehlverhalten, der Schwindel wurde aufgedeckt und der Mann wurde vor Gericht gestellt. Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Kunstfehler" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Die OPT-Bilder konnten zu diesem Zeitpunkt von keinem Zahnarzt interpretiert werden, und wenn einer der Ärzte einen Fehler gemacht hat, haben Sie Anspruch auf Entschädigung.

Behandlungsfehler oder nicht? Das sagen die Gerichte

Der praktizierende Zahnarzt redet nicht gerne über manches. Es gibt Sachen im ganzen Land, über die er lieber gar nicht redet. Das schließt sicherlich den Verdacht eines Therapiefehlers durch einen Kranken ein, und da niemand darüber redet, glauben fast alle, dass er der einzig wahre Leidtragende ist.

In der Assekuranz wird ein überproportionaler Zuwachs bei den Haftungszahlungen aufgrund von Behandlungsfehlern in den vergangenen Jahren beanstandet. Vor allem die Patientinnen und Patienten werden immer besser aufgeklärt und aufklärt. Jetzt stellt sich die Frage, wer beim Lesen dieses Beitrags gleich an einen Fall von Behandlung denkt, der nicht ganz so erfolgreich ist, wie er tatsächlich ist - ein Fehler in der Behandlung oder Zahnfehlverhalten, wie die Fachpresse es oft nannte.

Weil jeder, der schon lange als Zahnarzt arbeitet, weiss, dass nicht jede Therapie erfolgreich ist und dass es auch komplizierte und fehlerträchtige Therapien gibt. Immer noch ein Fehler oder bereits ein Therapiefehler? Im Fallrecht wird ein Fehler der Therapie oder "Fehlverhalten" vermutet, wenn die ärztliche Betreuung nicht dem üblichen Bedarf genügt.

Somit ist jedes Fehlverhalten des Behandlers gegenüber seinem Patient, das nach den allgemeinen Grundsätzen der Zahnmedizin unzulässig oder der Heilkunst zuwiderläuft, ein Therapiefehler, der sowohl in der Weglassung der tatsächlich erforderlichen Massnahmen als auch in unzulässigen Handlungen in der Diagnose oder Behandlung liegt.

Weil jeder Einzelfall sehr unterschiedlich ist, ist es sehr schwierig, eine objektive Beurteilung vorzunehmen, wo eine erfolglose Therapie endet und der Missbrauch beginnt. Wenn jedoch ein Krönungsrand von 1 Millimeter vorsteht, wird dies mit Sicherheit als Kunstfehler angesehen. Nicht jede gescheiterte Massnahme ist also ein Therapiefehler, denn der Zahnarzt ist nicht für den Erfolg der Therapie verantwortlich, sondern für eine Therapie nach den bekannten wissenschaftlichen Grundsätzen.

Zum Beispiel ist nicht jede Wurzelkanalbehandlung, die mit einer Entnahme beendet wird, ein Therapiefehler. So kann es passieren, dass alle Anstrengungen, einen Zahn zu erhalten, umsonst sind, weil der Schmerz nicht aufhört oder der Pflegebedürftige keinen Wunsch nach einer längeren Zeit hat. Bei der Wurzelkanalbehandlung wird jedoch eine "via falsa" durchbohrt.

Eine erfolglose Therapie kann prinzipiell als Fehlverhalten angesehen werden, wenn der Irrtum vermieden werden kann. Kein Therapiefehler, wenn das selbe mit einem anderen Zahnarzt in der selben Lage hätte geschehen können. Die Gerichte sehen beispielsweise den Umstand, dass ein Instrument während einer Wurzelkanalbehandlung abgebrochen wird und im Mund bleibt, als unvermeidliches Malheur und machen den Zahnarzt nicht dafür verantwortlich.

Es ist eine zweite rechtliche Fragestellung, ob der gefundene Irrtum auch die Schuld des Zahnarztes ist und somit seine Verantwortung - und die Wiedergutmachung - ist. Jurisprudenz berücksichtigt keine Sachverhalte, die in der alltäglichen Arbeit auftreten und zu Irrtümern werden. Kann der Zahnarzt Fehlverhalten verhindern?

Die registrierte Zahnärztin oder der registrierte Zahnarzt muss dafür sorgen, dass die Qualität der Behandlung auch bei Abwesenheit von Personen oder im Falle eines unangekündigten Notfalles nicht beeinträchtigt wird. Daher sollte Streß als Grund für die erhöhte Störanfälligkeit gemieden werden - entweder durch kurzfristiges Verschieben von Terminen oder durch Erklären und Nachfragen von Patientinnen und Patienten im Warteraum.

Im Regelfall verstehen die Betroffenen solche Unvorhergesehenes, was dem Zahnarzt die Geschwindigkeit abnimmt: Bei den Gerichten wird die Anwendung veralteter Verfahren als Ursache von Fehlern empfunden. Hier kann die durch die Standesregeln vorgeschriebene Fortbildung neben dem direkten Vorteil auch entlastend wirken, wenn ein Rechtsstreit mit einem Betroffenen entsteht.

Wichtig ist auch, ob der behandelnde Arzt ein Allgemeinzahnarzt oder ein Spezialzahnarzt ist. Letzteres wird in der Regel von einem höheren Niveau verlangt - was aber nicht heißt, dass der "normale Zahnarzt" bei einigen Verfahren eine erhöhte Fehlerrate erhält. Das heißt eher, dass er seine Fähigkeit zur kritischen Beurteilung und im Zweifelsfalle einen schweren Einzelfall (z.B. WSR auf 16 oder waagerecht verlegte 8er Reihen) im eigenen und im Sinne seiner Patientinnen und Patienten übertragen sollte.

Kritisch ist es auch, wenn ein "Anfänger" am Arbeitsplatz ist - unabhängig davon, ob er Assistenz-Zahnarzt oder unzureichend erfahrener Assistent ist. Damit er seiner Verantwortlichkeit nachkommen kann, sollte der Zahnarzt stets die Versorgung durch eine unerfahrene Assistentin beaufsichtigen und bereit sein, im Notfall einzugreifen.

Der Mangel an Erfahrungen eines Assistenten kann auch die schlechte Behandlungsqualität auslösen. Der Zahnarzt kann die gewünschte Behandlungsform prinzipiell selbst bestimmen. Dabei muss er nur eine Behandlungsmethode auswählen, die dem aktuellen Wissensstand der Medizin entspechen. Das wird in der Dentalmedizin immer wichtiger im Zusammenhang mit der immer stärker werdenden ganzheitlichen Dentalmedizin, bei Amalgamrestaurationen und Amalgamdrainagen oder bei der kontroversen Bachblütenbehandlung.

Diagnostische Fehler werden in der Rechtswissenschaft nur mit Einschränkungen als Fehler in der Therapie angesehen. In Deutschland entsteht der Verdacht eines diagnostischen Fehlers in der Regel nur dann, wenn der Zahnarzt die erforderlichen Kontrollen nicht vornimmt oder die Erstdiagnose im Verlauf der Therapie nicht einer prüfungskritischen Untersuchung unterwirft. Wenn ein Zahnarzt nicht ungewöhnlich hohe Diagnose- und Kontrollergebnisse (z.B. Vitalitätsprüfung oder Röntgenbilder vor der Krönung) sammelt oder wenn die erforderlichen Angaben während eines Prozesses nicht verfügbar sind, ist er wegen der Unerklärlichkeit der Tatsachen, für die er verantwortlich ist, haftbar, da dies nach Auffassung der Anwälte nicht auf Kosten der Patientinnen geht.

Der Zahnarzt ist nicht nur für die Diagnostik und Therapie zuständig, sondern auch für die Nachbehandlung - zum Beispiel nach der Integration von Prothesen, wo die weitere Einstellung oder Entfernung von Druckstellen während der Akklimatisierungsphase nicht unüblich ist. Er nimmt diese als vorhersehbar und ganz gewöhnlich wahr und hat nicht das Empfinden, dass bei seiner Therapie etwas schiefgelaufen ist.

Die Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung - hierunter fallen auch die Kunstfehler - beträgt drei Jahre ab Bekanntwerden des Schadens durch den Geschädigten und den Schädiger. Unglücklicherweise kommt es heute im Rettungsdienst oft zu unfairem Benehmen unter den Mitarbeitern nach dem Motto: "Wer hat Ihnen das verpfuscht?

"Dies ist oft mit der Aussicht auf einen neuen Patient assoziiert. Die Zahnärztin oder der Zahnarzt sollte sich in einem Notfall gegenüber einem Patient, der aus einer anderen Arztpraxis mit Schmerzen kommt, benehmen, da er seine eigenen Patientinnen oder Patienten behandeln lassen möchte. Das extrem ungerechte und unkooperative Vorgehen, mit dem der Patient immer wieder unsicher gemacht wird, nutzt letztendlich niemandem und kann die Zahl der Schadenersatzforderungen nur erhöhen.

Mit diesem Essay möchte ich den Praktikern einen Einblick in das unangenehme Problem des Fehlverhaltens und einen "roten Faden" in der Therapie geben, um das Schlimmste zu verhindern.

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