Krankenkasse Behandlungsmethoden

Behandlungsmethoden der Krankenkassen

Der Verfassungsgerichtshof bestätigt die Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung für neue Behandlungsmethoden bei einer lebensbedrohlichen oder regelmäßig tödlichen Krankheit. Weil er aber weiter raucht, verweigert ihm seine Krankenkasse ein mobiles Sauerstoffgerät. Die Krankenkasse muss die Behandlung bezahlen, und wie verteidigen sich die Patienten? die Behandlung vor der Ablehnungsentscheidung hat nur in besonders dringenden Fällen Anspruch auf rückwirkende Erstattung. Rechte des Patienten in Bezug auf die Behandlung: Der Patient hat ein Recht auf eine sichere, sorgfältige und qualifizierte Behandlung.

Kostendeckung der nicht anerkannten Behandlungsmethoden | gkv.wiki

Auf der Grundlage eines kürzlich ergangenen Beschlusses des Sozialgerichts Dessau-Roßlau (Urteil vom 18.12.2013, Az.; 21 KB 282/13) über die Übernahme der Kosten für eine Behandlung durch die Krankenkasse (GKV) wollen wir Ihnen einige grundsätzliche Auskünfte erteilen. Wird ein Antrag auf Leistungen aus welchen Rechtsgründen auch immer nicht vor der Nutzung gestellt, wird der Versicherungsschutz immer aus formell-rechtlichen Erwägungen verweigert!

Über die Erstattung muss die Krankenkasse binnen 3 Wochen ab Erhalt des Antrags bzw. binnen 5 Wechen, wenn ein Sachverständigengutachten des Ärztlichen Dienstes der Krankenkasse (MDK) vorliegt (6 Wege für Zahnarztberichte), nachweisen. Wichtiger Hinweis: In diesem Sinn ist das Bundessozialgericht Dessau-Roßlau, Entscheidung vom 18.12.2013, Az.; Aktenzeichen 21 S: Kronen 282/13 im Zuge der neuen Behandlung mit einer Kniegelenkprothese:

Entscheidet eine Krankenkasse nicht binnen drei Monaten über einen Versichertenantrag, so ist die gewünschte Pflege gesetzlich anerkannt. Die folgenden Arbeitsschritte sind daher für die Erstattung der Kosten einer nicht erkannten Behandlung durch die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) unbedingt erforderlich. Nur die Ablehnung durch die Krankenkasse erlaubt weitere Vorkehrungen.

Verweigert die Krankenkasse die Übernahme der Kosten, muss der Einspruch innerhalb eines Monates schriftlich vorgebracht werden. Zur Rechtfertigung des Widerspruches sollte der behandelnde Arzt feststellen, dass andere Behandlungsmethoden erfolglos sind und die gewünschte Methode absolut erforderlich ist. Weil es bis zu einer Beschwerde, insbesondere unter Beteiligung des Ärztlichen Dienstes dauern kann, sollte parallel dazu ein vorläufiger Rechtsbehelf beantragt werden.

Der Sozialgerichtshof beschließt in diesem Fall, ob die Krankenkasse die anfallenden Behandlungskosten bis zum Abschluss des Verfahrens provisorisch erstattet. Hier ist eine Beschwerde beim Sozialgerichtshof einzureichen und ggf. ein neuer Antrag auf vorübergehenden Rechtschutz zu stellen. Im Fall einer Beschwerde vor dem Arbeitsgericht entstehen keine Gerichtsgebühren, sondern nur Ihre eigenen Anwaltsgebühren.

Bei endgültigem Verlust des Verfahrens kann die Krankenkasse die provisorisch gedeckten Ausgaben wieder einfordern. Wichtiger Hinweis: Die Übernahme der Maßnahmenkosten erfolgt ausschließlich durch die gesetzlichen Krankenkassen, nicht durch den Medizinischen Service (MDK). So kann die Krankenkasse im Rahmen des gesetzlich erlaubten Rahmens die Übernahme von Leistungen zu jedem Zeitpunkt bewilligen (wenn sie wollte). Für die Übernahme der Behandlungskosten einer nicht berücksichtigten Methode durch die gesetzlichen Krankenkassen müssen folgende Bedingungen erfüllt sein (vgl. Bundesverfassungsgerichtshof (BVerfG), Beschluss vom 06.12.2005, Az.: 1 Vgl: 347/98):

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