Kostendeckelung Pkw beispiel

Beispiel Pkw-Kostenobergrenze

Nutzung von Fahrzeugen durch Mitarbeiter (Autos und E-Bikes). Der Stuttgarter Unternehmer Kiechle hat drei Firmenwagen. Der Wert der privaten Nutzung eines Firmenwagens mit Umsatzsteuerrechner. Zum Beispiel: Die AG stellt der AN Firmenwagen zur privaten Nutzung zur Verfügung.

Privatnutzung eines Firmenwagens - Kostenobergrenze

Die Privatnutzung eines Firmenfahrzeugs muss seit dem ersten Zulassungsmonat auf jeweils 1% des Listenpreises* (Neuwagenpreis) zuzüglich der Sonderausstattungskosten einschließlich Mehrwertsteuer festgesetzt werden, wenn die tatsächlich entstandenen Aufwendungen nicht durch Quittungen belegt sind und das Verhältniss der Privat- zu den sonstigen Reisen durch ein entsprechendes Logbuch nachweisbar ist.

Die Wertigkeit von 1% des "Listenpreises" reduziert den Nutzen der Privatnutzung eines Firmenwagens. Ab dem 1.1.2006 wird die Listenpreisverordnung nur noch für Kraftfahrzeuge des erforderlichen Geschäftsvermögens - also mit einer operativen Verwendung von mehr als 50 Prozent - gelten.

Das Finanzamt ist der Ansicht, dass der steuerliche Nutzwert der Firmenwagen nicht kleiner sein darf als die tatsächlich anfallenden Kosten, wenn diese unter den Jahreswerten nach der 1%-Regel liegen.

Private Fahrt mit dem Firmenwagen: 1% Methode oder Logbuch-Methode - ab'ovo

Wollen Sie als Unternehmen einen Dienstwagen nicht nur professionell, sondern auch persönlich benutzen, können Sie dies dem Steueramt entweder mit der 1%-Regel oder einem Logbuch vorweisen. Bei Unternehmern ist diese Möglichkeit nur bei privater Benutzung eines Autos gegeben, das als Geschäftsvermögen einzustufen ist. Das Fahrzeug muss also das notwendige Geschäftsvermögen repräsentieren, um den Anteil der Privatnutzung nach der 1%-Methode oder dem Logbuch bestimmen zu können.

Notwendige Betriebsmittel sind wieder vorhanden, wenn das Fahrzeug zu Geschäftszwecken zu mehr als 50% ausgenutzt wird. Erst wenn das Auto also hauptsächlich für Geschäftsreisen eingesetzt wird, haben Sie als Unternehmen die Möglichkeit, den Rücktritt für die Privatnutzung nach der 1%-Methode oder der Logbuch-Methode zu errechnen.

Betriebsausflüge sind alle diejenigen, die wirtschaftlich mit Ihrem Unternehmen verbunden sind. Hierzu zählen auch Reisen zwischen dem Unternehmen und der Ferienwohnung oder Familienausflüge im Zuge der Doppelhaushaltsführung. Sie müssen dem Fiskus den Grad der operativen Verwendung einmal erklären und glaubwürdig machen. Auch informelle Unterlagen über einen Repräsentationszeitraum von 3 Monate sind möglich.

Es ist noch nicht erforderlich, ein Logbuch zu erstellen, um den Anteil der operativen Verwendung allein nachzuweisen. Wenn Sie Ihr Auto dagegen primär für private Zwecke und damit für weniger als 50% Ihres Unternehmens verwenden, können Sie es dem Geschäftsvermögen Ihrer Wahl zuweisen. Die Rücknahme wird in diesem Falle nach der Schätz- oder Logbuchmethode errechnet. Funktionsweise der 1%-Methode?

Mit der 1%-Methode werden die privaten Fahrzeugkosten eines Dienstwagens auf Pauschalbasis errechnet. Darüber hinaus gelten Reisen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz in der Größenordnung von 0,03% des Katalogpreises als nicht abzugsfähige Betriebsausgaben. Der Entfernungszuschuss von 0,30 pro Einzelfahrt kann zu diesem Zweck einbehalten werden. Bei Gebrauchtwagen führen die typischen Berechnungen der 1%-Methode zu ungenauen Resultaten, deren Preise zum Zeitpunkt des Kaufs bereits erheblich unter dem Bruttolistenpreis lagen.

Zum Beispiel, wenn der Preis für das Auto bei einem Preis von EUR 250000 liegt, Sie das Auto aber für EUR 10000 gekauft haben, müssen Sie trotzdem eine Steuer von EUR 250 pro Monat zahlen. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich. Sind mehrere Fahrzeuge Teil des Betriebsvermögens Ihres Betriebes, wird dieser Betrag auf jedes von Ihnen oder Ihren Verwandten selbst genutzte Auto angewandt.

Die Nutzungspauschale ist auch dann mit dem monatlichen Wert zu bestimmen, wenn das Fahrzeug nur vereinzelt für private Fahrten verwendet wird. Ein Ausnahmefall liegt nur für einen Kalendermonat vor, in dem die private Benutzung ausgenommen ist, z.B. wenn Ihr Dienstwagen aufgrund von Reparaturen einen ganzen Kalendermonat lang nicht verfügbar war. Wenn das Fahrzeug für mehrere Einkommensarten verwendet wird, werden die mit dieser externen Verwendung verbundenen Kosten nicht durch die 1%-Methode kompensiert.

Sie können diese Verwendung als vereinfachte Rücknahme mit 0,001% des Listpreises festlegen. Als nicht abzugsfähige Betriebskosten können der pauschale berechnete Nutzwert und die als nicht abzugsfähige Betriebskosten zu berücksichtigende Fahrt zwischen Wohn- und Geschäftsräumen und Familienheimreisen die tatsächlichen Fahrzeugkosten überschreiten. Dabei ist der Nutzwert höchstens mit den ausgewiesenen Totalkosten zu betrachten (Cost Capping).

Der Gesamtpreis des Autos reduziert in diesem Falle nicht mehr den Gewinn. Wird die Kostenobergrenze jedoch angewendet, müssen Sie als Steuerzahler zumindest die Entfernungspauschale als abzugsfähige Kosten einbehalten. Folgendes Beispiel zeigt Ihnen eine typische Applikation der 1%-Methode: Ein Auto mit einem Brutto-Listenpreis von über 50 Prozent wird verwendet.

Bei der Wartung des Wagens fielen tatsächlich 6,900 ? an. Der Abstand zwischen der Ferienwohnung und dem Geschäftshaus ist 25 Kilometer und wurde in 200 Tagen bewältigt. Betrag, der den Ertrag erhöht: Kostenobergrenze bis max.: Entfernungszulage 200 Tage x 25 Kilometer x 0,30 ?: Bei der Gewinnberechnung wird die Privatnutzung von 6.900 zur Gewinnsteigerung mitberücksichtigt, so dass die Fahrzeugkosten komplett ausgeglichen werden.

Die Entfernungspauschale von mind. 1.500 muss als Betriebsausgabe bestehen bleiben. Was ist die Vorgehensweise bei der Kalkulation mit dem Logbuch? Zusätzlich zur 1%-Methode haben Sie die Option, ein Logbuch zu erstellen. Mit der Führung des Fahrtenbuchs soll ein konkretes Zeugnis der Betriebsfahrten abgelegt werden. Grundlegende Voraussetzung ist, dass Sie das Logbuch rechtzeitig eintragen.

Die am Ende erzielte Kilometerleistung muss durch die gemeinsam aufgezeichneten Strecken rückverfolgbar sein. Ein Logbuch muss zumindest die folgenden Informationen enthalten: Wenn Sie ein elektrisches Logbuch erstellen möchten, wird dies von den Steuerbehörden nur dann anerkannt, wenn daraus die gleichen Informationen wie aus einem von Hand geführtes Logbuch gewonnen werden können. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Excel-Liste nicht ausreicht, sondern nur solche Programme, die nicht manipulierbar sind.

Entspricht das vorgelegte Logbuch nicht den formalen Anforderungen des Finanzamtes, wird es abgelehnt und die 1%-Methode angewand. Wenn es sich um ein neues Fahrzeug handelte, können Sie die Kalkulationsmethode innerhalb eines Kalenderjahres ab Nutzungsbeginn ändern. Abhängig von den zurückgelegten Kilometer, dem Prozentsatz der privaten Kilometer, dem Aufwand für die Führung des Fahrtenbuchs, aber auch dem Fahrzeugalter, kann entweder die 1%-Methode oder ein Fahrertagebuch berücksichtigt werden.

Das Fahrtenbuchverfahren ist prinzipiell billiger, wenn das Auto hauptsächlich geschäftlich und nur in Ausnahmefällen für private Zwecke eingesetzt wird, oder wenn die Fahrzeugkosten niedrig sind, aber der Brutto-Listenpreis hoch ist. Dabei werden die Fahrzeugkosten durch den nach der 1%-Methode berechneten Pauschalwert ausgeglichen und haben aufgrund der Kostenobergrenze keine Auswirkung (siehe unser Beispiel oben).

Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Art von Verfahren für Ihren Anwendungsfall am besten geeignet ist, können Sie z.B. ein Logbuch für das erste Jahr einführen. Ab dem neuen Jahr haben Sie dann die Gelegenheit, auf die billigere Besteuerung umzusteigen. Gerne übernehmen wir für Sie auch eine Vergleichsrechnung, damit Sie von Anfang an die für Sie günstigste Variante auswählen können.

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