Kosten Dienstwagen

Dienstwagenkosten

Verursachte einen Unfall mit dem Firmenwagen? Wir sind anspruchsvoller, hier ist der Firmenwagen die Top-Motivation. Nicht nur Manager fahren einen Firmenwagen. Ein Firmenwagen kostet für den Mitarbeiter deutlich weniger als ein Privatfahrzeug. Das Bruttomodell "Dienstwagen statt Gehalt".

Dienstwagenleasing mit Kostenbeteiligung: Das BMF mit neuen Sachleistungsregeln

Bei der Besteuerung des kalkulatorischen Einkommens nach der Ein-Prozent-Regel und im Fahrtenbuchverfahren kann das vom Arbeitnehmer an den Dienstgeber für die Dienstwagennutzung gezahlte Entgelt von dem zu besteuernden kalkulatorischen Einkommen in Abzug gebracht werden (R-8, 1 Absatz 9 Nr. 4 ?LStR). Bisher durften vom Arbeitnehmer an einen Dritten geleistete Leistungen (z.B. Kraftstoff- oder Werkstattkosten) nicht vom nach der Ein-Prozent-Regel berechneten kalkulatorischen Ertrag abgesetzt werden (R8. 1 Absatz 9 Nr. 1 S. 5 LStR).

Beim Fahrtenbuchverfahren sind solche Kosten, die der Arbeitnehmer selbst trägt, noch nicht in den gesamten Kosten enthalten (R R. 1 Abs. 1 9 Nr. 2 S. 2 LStR). Der BMF hat die steuerrechtliche Berücksichtigung von Nachzahlungen der Arbeitnehmer an den Dienstwagen aus dem Nettoentgelt (BMF, Brief vom 19. April 2013, Ref. Nr. IV C 5 - S 2334/11/10004; Abruf Nr. 131337) überarbeitet.

Die Dienstwagenregelung, bei der die Eigenleistung der Arbeitnehmer durch Gehaltsumwandlung gedeckt wird, bleibt vom BMF-Schreiben unberührt. Das Gleiche trifft auf die Regelung der Nachzahlungen zu, die der Arbeitnehmer zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten des Fahrzeuges zu entrichten hat. Wie hoch ist die Nutzungsgebühr? Nach dem BMF-Schreiben besteht ein Nutzungshonorar, wenn der Arbeitnehmer eine Vergütung an den Auftraggeber oder auf Anweisung des Auftraggebers an einen Dritten zur Erfuellung der Pflicht des Auftraggebers (verkürzte Zahlungsweise) für die "außerdienstliche Nutzung" eines Firmenfahrzeugs - Privatfahrten, Heimreisen im Zuge der Doppelhaushaltsführung - erbringt.

Die Nutzungsgebühr muss im Arbeitsvertrag oder auf der Grundlage einer anderen arbeits- oder servicerechtlichen Grundlage für die Bereitstellung des Dienstfahrzeugs festgelegt worden sein und darf sich nicht auf die Weiterverrechnung der einzelnen Kraftfahrzeugkosten beziehen. Die Berechnung der Nutzungspauschale durch den Auftraggeber spielt dabei keine Rolle. Die Nutzungsgebühr kann als Pauschalbetrag oder nach der konkreten Fahrzeugnutzung berechnet werden.

Übernimmt der Arbeitnehmer jedoch individuelle Kosten wie Kraftstoff, Versicherungsprämien, Autowäsche ganz oder zum Teil, so handelt es sich nicht um eine nutzungsabhängige Nutzungsgebühr. Hinweis Sie | Bisher können vom Dienstgeber gezahlte und dem Dienstnehmer nachträglich in Rechnung gestellte individuelle Kfz-Kosten als Nutzungsentgelte vom kalkulatorischen Einkommen einbehalten werden.

Gleiches trifft auf die pauschalen Vorauszahlungen zu, die der Arbeitnehmer zunächst an den Auftraggeber zahlt und die später nach den angefallenen tatsächlichen Kfz-Kosten abrechnet werden. Mit Wirkung zum 31. Dezember 2013 reduzieren diese Werte den Sachbezug des Firmenwagens nicht mehr. pauschalierter Wert unabhängig von der Nutzung (z. B. als monatliche Pauschale) bei Vereinbarung der vom Arbeitnehmer übernommenen Leasingzahlungen.

Wenn die Nutzungsentschädigung den Nutzwert übersteigt, ist das BMF der Ansicht, dass der Überschuss weder zu negativen Löhnen noch zu einkommensabhängigen Aufwendungen führen wird (mehr dazu weiter unten). Für die Bestimmung des kalkulatorischen Einkommens nach der Ein-Prozent-Regel kann ein Nutzungshonorar von dem einkommensteuerpflichtigen kalkulatorischen Einkommen in Abzug gebracht werden, wenn es in der Regel in Pauschalform festgelegt wurde.

Beim Fahrtenbuchverfahren werden die vom Mitarbeiter selbst getragenen Einzelfahrzeugkosten nicht von Anfang an in die Gesamtausgaben einbezogen und steigern somit nicht den einzelnen Nutznießer. Die Nutzungspauschale kann jedoch vom einzelnen Nutzwert in Abzug gebracht werden. Das BMF ist der Ansicht, dass ein Abzug von Werbungskosten nicht in Betracht kommt, wenn das Nutzungshonorar für die private Nutzung des Firmenwagens die Sachleistung überschreitet.

Auch diese Vergütungen können als tatsächlicher Aufwand des Arbeitnehmers für Reisen im Zusammenhang mit externen Tätigkeiten (Dienstreisen) betrachtet werden, die gemäß R. 5 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 StR als einkommensbezogener Aufwand zu berücksichtigen sind.

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