Können Scheidungskosten von der Steuer Abgesetzt werden

Kann man Scheidungskosten von der Steuer absetzen?

auf eine verwandte Klage. In der Regel können private Kosten nicht abgezogen werden. Die Steuerzahler erklären weiterhin die Scheidungskosten in ihrer Einkommensteuererklärung. Der Bundesfinanzhof hatte dies zumindest mehrfach bestätigt und von der Steuer abgesetzt.

Die Scheidungskosten können nicht mehr von der Steuer abgezogen werden.

Das BFH hat im Mai 2017 festgestellt, dass die Scheidungskosten in der Regel nicht mehr als Sonderbelastung von der Steuer abgezogen werden können. Das Bundesfinanzhofgericht stufte die durch eine Ehescheidung entstandenen Aufwendungen eher als unter das Abtragungsverbot für Gerichtskosten ein. Die Scheidungskosten können für die Beteiligten eine erhebliche wirtschaftliche Last sein, weshalb viele Ehepaare in der vergangenen Zeit die Gelegenheit genutzt haben, ihre Scheidungskosten als außerordentliche Last von der Steuer abzuziehen.

Eine Neuregelung durch den Bundesfinanzhof wird dieses Verfahren jedoch in absehbarer Zeit fast vollständig vereiteln. Die Scheidungskosten können, ähnlich wie bei anderen Rechtsstreiten, nicht mehr als außerordentliche Lasten berücksichtigt werden. Besteht die Möglichkeit, dass der Steuerzahler und die geschiedenen Personen ihre grundlegenden Bedürfnisse nicht mehr decken können, ohne die Ausgaben - also die Ehescheidung - geltend zu machen, können die Scheidungskosten als außerordentliche Bürde weiter abgezogen werden.

Der Kläger verwies auch auf diese Ausnahmen. Den Richtern zufolge war es nicht bewiesen, dass die Existenz des Klägers ohne die Ehescheidung gefährdet war. Eine denkbare Möglichkeit, Scheidungskosten von der Steuer abzuziehen, ist, wenn ein Paar ein Unternehmen zusammenhält oder managt.

Ein mögliches Argument für den Abzug der Steuern von den Scheidungskosten wäre, dass dem Unternehmen durch den andauernden Rechtsstreit des Ehepaares ein Vermögensschaden, einschließlich eines Vermögensschadens, entstehen könnte und dass die Ehescheidung daher erforderlich wäre, um den finanziellen Lebensunterhalt des Ehepaares nicht zu zerschlagen. Seit der Entscheidung des Bundesfinanzhofs steht fest, dass der neue Rechtstext des Einkommensteuergesetzes den Abzug von Scheidungskosten in absehbarer Zeit fast ausschließt.

Die Ausnahme von der Steuerabzugsfähigkeit gilt nach Auffassung der Jury nur, wenn die finanziellen Verhältnisse der ehemaligen Gesellschafter ohne die Ehescheidung so angespannt sind, dass ihre sachliche Existenzberechtigung bedroht ist. Von der Befreiung ausgenommen ist jedoch eine reine seelische Last in der Art, dass ein Verbleiben in der Eheschließung nicht mehr zu erwarten ist.

Zukünftig werden sich Ehepaare wahrscheinlich damit abfinden müssen, dass sie die Kosten einer Scheidung ohne Steuervorteile haben werden.

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