Hochzinsanleihen

hochverzinsliche Anleihen

Die Einstufung als Hochzinsanleihen erfolgt in beiden Fällen jedoch keineswegs auf Basis absoluter Zinssätze, sondern auf Basis der Bonität. Hochverzinsliche Anleihen, wenn Sie mehr wollen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Hochzinsanleihen" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Anleihen mit hohem Nominalwert werden als Hochzinsanleihen bezeichnet. Hochverzinsliche Anleihen sind ein Merkmal von Anleihen, deren Konditionen über das normale Zinsniveau hinausgehen.

hochverzinsliche Anleihen

Wer trotz des weltweit niedrigen Zinsniveaus nicht auf Dividendenpapiere oder andere hochverzinsliche Papiere wetten will, muss die Bondexposure reduzieren. Bei fest verzinslichen Papieren wird dies als Hochzinsanleihe oder Junk-Bond bezeichnet. In Deutschland werden solche hochverzinslichen Papiere einfach Hochzinsanleihen genannt. High-Yield Bonds - Die Kreditwürdigkeit entscheidet Wer am Markt Kapital aufnehmen will, muss seine Kreditwürdigkeit unter Beweis stellen.

Im Falle von Festzinspapieren betrifft dies sowohl Industrieanleihen als auch Staatsanleihen. Die Einstufung als Hochzinsanleihen erfolgt in beiden FÃ?llen jedoch keinesfalls auf Basis absoluter ZinssÃ?tze, sondern auf Basis der BonitÃ?t. Firmen oder Länder werden dann entsprechend ihrer Kreditwürdigkeit auf eine dieser Ebenen umgestellt. Bei Hochzinsanleihen haben die Debitoren keine gute Kreditwürdigkeit.

Bei der Anlage in Hochzinsanleihen verlassen sich Anleger in der Regel nur begrenzt auf die hohen Renditen aufgrund überdurchschnittlicher Zinsen, aber auf eine Verbesserung der Situation der Debitoren. Bessert sich die Kreditwürdigkeit der Debitoren, steigt in der Regel der Kurs der Schuldverschreibung und der Anleger kann einen Profit erzielen. Bei den Emerging Markets war dies oft der Fall, sodass Hochzinsanleihen dann zu "langweiligen" Staatsanleihen wurden.

Spekulationen über solche Kreditverschiebungen sind jedoch nur für Profis mit großer Expertise möglich. Direktanlagen in Dividendenpapiere weisen daher ein deutlich günstigeres Risiko-Ertrags-Verhältnis auf. In diesen Spitzenwerten sind seit mehr als zehn Jahren hohe und konstante Kurszuwächse mit deutlich weniger Rückgängen als 99,9 Prozent aller notierten Werte zu beobachten.

Hohes Risiko bei Hochzinsanleihen

Anleihen mit schwacher Bonitätseinstufung sind zu den Favoriten der Investoren und Gewinner am Kapitalmarkt geworden. In der expansiven Geldpolitik der Zentralbanken verbergen sich jedoch die großen Gefahren auf dem Anleihenmarkt. Man nennt sie Hochzinsanleihen, obwohl die Hochzinszeiten für diese riskanten Anleihen schon lange vorüber sind. Hochzinsanleihen sind aufgrund ihrer Risikoprämien im Vergleich zu Staatsanleihen und Industrieanleihen mit guter Kreditwürdigkeit zu den Favoriten der Investoren geworden.

In der Zwischenzeit sind die Preise das einzigste, was bei Hochzinsanleihen wirklich hoch bleibt. Sind Hochzinsanleihen vielleicht schon einen Höchststand überschritten? Und die US-Notenbank legt in Covered Bonds und Regierungsanleihen an - eine Strategie, die andere Anleger dazu veranlasst, nach renditestärkeren Hochzinsanleihen zu suchen.

Aufgrund des im Verhältnis zum Staats- und Unternehmensanleihenmarkt sehr kleinen Marktes führt schon ein relativ kleiner Cashflow zu hohen Schwankungen. Die gute Konjunkturlage trug auch zur guten Entwicklung der Hochzinsanleihen bei. Die Assetklasse Hochzinsanleihen umfasst alle Anleihen von Schuldnern, deren Kreditwürdigkeit von Ratingagenturen mit "BB+" oder schlechter bewertet wird.

Daher betrachtet man bei der Bewertung von Hochzinsanleihen in der Regel die Prognose der Ratingagenturen für Ausfallsraten. Das ist ein ziemlich unsicherer Ansatz, sagt Gregor Taraszow, Portfoliomanager und Analyst für Hochzinsanleihen bei der Bantleon Bank. Analysten der Ratingagentur Fitch haben kürzlich vor zunehmenden Gefahren im Hochzinsanleihenmarkt in Europa warnt.

Die Quote der neuen Anleihen mit einem sehr schwachen Rating von "CCC" und darunter hatte ihren Höchstwert seit 2013 überschritten - damals betrug die Durchschnittsrendite jedoch mehr als 5%. In der vergangenen Handelswoche ist der Ertrag erstmals unter die 2%-Marke gefallen. Dennoch bleibt das Investoreninteresse an Hochzinsanleihen hoch und die Anzahl der Emissionen im Vergleich zur Marktnachfrage niedrig - auch wenn das Ausgabevolumen seit Jahresanfang einen Rekordwert von 82 Mrd. Euro hat.

Dies hat wesentlich zur guten Wertentwicklung dieser Assetklasse beizutragen. Investoren sollten sich daher in Hochzinsanleihen verteidigend platzieren - möglichst auch mit Wertpapieren. In den nächsten Wochen könnte sich das Rendite-Risiko-Profil dieser Asset-Klasse weiter verschärfen. Insbesondere europäische Hochzinsanleihen sind von Rückschlägen bedroht. Der Renditeunterschied zwischen Hochzinsanleihen aus Europa und den USA hat sich in den letzten Wochen signifikant erhöht.

Für Europa ist mit einem anhaltend niedrigen Zinsniveau zu rechnen. Am Ende des Quartals betrug die Durchschnittsrendite von Hochzinsanleihen in den USA 5,5%. Damals betrug die Verzinsung europäischer Wertpapiere nur 2,2%. Daher erachten viele Analysten Hochzinsanleihen in Europa als zu hoch bewertet und schätzen mehr Potential in US-Anleihen ein.

Die " Americanisierung " des Hochzins-Marktes in Europa wird von den Marktakteuren aufgrund seiner größeren Heterogenität gut aufgenommen. Wertpapiere mit dem Rating "CCC" haben seit Jahresanfang mehr als 13% zugenommen, während Anleihen in den Segmenten "BB" und "B" einen Wertzuwachs von 7% erzielten. Dennoch empfehlen die Beobachter, nicht in Anleihen aus dem schwächeren Marktsegment zu investieren. 2.

Bei Hochzinsanleihen ist neben allen oben genannten Risken auch das Liquiditätsproblem in dieser Assetklasse zu nennen. Aufgrund des engen Angebotes ist es für Investoren zurzeit schwer, immer die Anleihen zu erwerben, die sie interessieren. Andererseits berichteten die Marktteilnehmer, dass die Verkäufer von Junk-Anleihen in Europa die angebotene Wertpapiere buchstäblich aus den Fingern reißt.

Dies könnte sich im Falle eines Stimmungsumschwungs der Investoren, z.B. aufgrund einer Konjunkturabschwächung, umkehren. Es könnte dann bald nicht mehr möglich sein, Hochzinsanleihen zu akzeptablen Sekundärmarktpreisen zu veräußern. Privatanleger, die trotz der oben geschilderten Gefahren die Möglichkeiten des renditestarken Marktes wahrnehmen wollen, sehen sich einer Reihe von Hindernissen bei der Direktanlage gegenüber.

Zum Beispiel ist die Denomination dieser Anleihen im Rahmen von bis zu 100.000 ? sehr hoch. Die vernünftige Diversifikation, die einen Basket von rund 40 Anleihen erfordert, ist nur mit großem finanziellen Einsatz möglich. Ungeachtet der Mehrkosten dürfte eine Fonds-Lösung einer Direktinvestition in diese Assetklasse Vorrang haben.

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