Haftpflichtversicherung Fahrlässigkeit

Sorgfaltspflichtversicherung Fahrlässigkeit

Im Falle einfacher Fahrlässigkeit sieht die Haftpflichtversicherung jedoch vor. Sind auch grobe Fahrlässigkeit versichert? Wenn meine Kinder in der Haftpflichtversicherung mitversichert sind? verursachen einen Unfall, zahlt die Haftpflichtversicherung. Mit der Haftpflichtversicherung sind Sie vor Schäden Dritter geschützt.

Sorgfaltspflicht bei Haftungsansprüchen - Begriffsbestimmung und Deklaration

Nachlässigkeit im Schadensfall kann den Versicherten viel kosten. Tritt ein versicherter Schaden durch Fahrlässigkeit ein, kann die Versicherungsgesellschaft die Übernahme des Schadens verweigern oder die Deckungssumme reduzieren. Unter Fahrlässigkeit wird in der Privathaftpflichtversicherung das sorglose Verhalten des Versicherten verstanden. Es wird zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit unterschieden.

Als grobe Fahrlässigkeit gilt, wenn der Versicherte die erforderliche und gebräuchliche Pflege überhaupt nicht einhält. Verstößt man nur geringfügig gegen die Sorgfaltspflichten, handelt es sich um einfache Fahrlässigkeit. In der Haftpflichtversicherung sind leicht und schwer fahrlässig verursachte Schadensfälle versichert. In letzterem Fall hat das Versicherungsunternehmen die Option auf einen Regressanspruch, dessen Betrag einzeln bestimmt wird.

Nicht versichert sind jedoch solche Verluste, die absichtlich verursacht wurden.

leichte und schwere Fahrlässigkeit im Gegensatz dazu

Privathaftpflichtversicherung ist die bedeutendste Versicherung im Rahmen der Selbstvorsorge. Aber die Haftpflichtversicherung bezahlt nicht immer. Im Falle von Fahrlässigkeit kann der Versicherungsgeber die Leistung ablehnen - der Versicherte behält die hohe Kostenbeteiligung. Deshalb ist es bei der Wahl der Haftpflicht so entscheidend, dass auch bei grober Fahrlässigkeit eine Deckung gegeben ist.

Eine Haftpflichtversicherung arbeitet nach einem simplen Prinzip: Falls der Versicherte einem Dritten Schäden zufügt, werden die Schadenersatzforderungen vom Versicherungsgeber erledigt. Ergibt sich der entstandene Sachschaden jedoch aus einer groben Fahrlässigkeit, hängt es von der Versicherungssumme ab, ob die Versicherungsleistung ausbezahlt wird. In der deutschen Rechtssprechung wird zwischen leichter und schwerer Fahrlässigkeit unterschieden. Einfaches Verschulden ist daher als Missachtung der gebotenen Vorsicht zu verstehen.

Grobfahrlässigkeit ist nicht eindeutig definiert, wird aber in der Regel als außergewöhnlich hoher Verstoß gegen die erforderliche Sorgfaltspflicht verstanden. Daraus resultiert eine graue Zone für die Haftpflichtversicherung. Während die meisten Versicherungen für leichte Fahrlässigkeit gelten, ist Grobfahrlässigkeit oft nicht enthalten, vor allem bei sehr billigenVerträgen. Beispiel für grobes Verschulden: Ein Pächter baut Blumenkübel auf seiner Brüstung auf.

Der Pächter muss sich der Unfallgefahr bewußt gewesen sein, es handelt sich um eine Grobfahrlässigkeit. Wenn Sie einen Versicherungsschutz für die Privathaftpflichtversicherung suchen, sollten Sie immer auf die Rückerstattung von grob fahrlässig verursachten Schadensfällen achten. Gerade wenn es um kostspielige Sach- oder Körperschäden geht, kann es sich für Sie rechnen, ein paar Euros mehr pro Jahr in diesen zusätzlichen Versicherungsschutz zu stecken.

Dies gilt, wenn der Versicherte selbst verletzt wird - der Täter kann den entstandenen Sachschaden jedoch nicht selbst tragen oder ist nicht privat haftpflichtversichert. Zusätzlich zur Abgrenzung zwischen leichter und schwerer Fahrlässigkeit gibt es auch Absichten. Eine Privathaftpflichtversicherung bezahlt bei Vorliegen eines Vorsatzes nicht.

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