Grobe Fahrlässigkeit Schweiz

Grobfahrlässigkeit Schweiz

Eine Ausnahme für leichte Fahrlässigkeit ist nicht möglich. Nachlässiges Verhalten desjenigen, der dem Arbeitgeber vorsätzlich oder grob fahrlässig Schaden zufügt. Bestimmungen des schweizerischen Vertragsrechts. Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

Bei Ermüdung kann das Autofahren grob fahrlässig sein.

Zahlt die Versicherung den entstandenen Sachschaden ganz oder zum Teil aufgrund grober Fahrlässigkeit des Mieters? So antwortet zum Beispiel der SVV auf diese Fragen im FAQ-Bereich seiner Webseite. Dadurch stellt sich mittelbar noch einmal die grundlegende Fragestellung, wann man von grober Fahrlässigkeit reden kann. Die Ermüdung des Autofahrers im beschriebenen Falle scheint im Verlauf des Unfalls eine wichtige Bedeutung zu haben, so dass sie auch nach dem Unglück nicht ohne Folgen für den übermüde gewordenen Autofahrer ist.

Durch die Ermüdung des Verursachers kommt es jedoch zu grober Fahrlässigkeit, weshalb der Unfallversicherer oft Gelder von den Versicherungsnehmern zurückfordert. Ein Ausnahmefall liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer sich für eine Versicherungspolice entscheidet, die bei grober Fahrlässigkeit ausdrücklich auf Kürzungen der Leistungen verzichtet. 3. Eine solche Verzichtserklärung kann selbstverständlich von den Versicherern bezahlt werden. Gleichzeitig gefährden Fahrlässigkeit oder grobe Fahrlässigkeit sich selbst und andere.

Es ist daher auch empfehlenswert, beides zu unterlassen, wenn die Versicherung bei grober Fahrlässigkeit auf eine Leistungskürzung verzichtet. "Wer die Unversehrtheit anderer durch grobe Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung ernsthaft gefährdet oder akzeptiert, wird mit einer Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldbuße bestraft", heißt es in Art. 90 Abs. 2 des Straßenverkehrsgesetzes.

Der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2012 präzisiert, wann ein grober Verstoß stattgefunden hat. Sie besagt in der Rechtfertigung eines Gerichtsurteils vom 12.06.2012, dass grobe Fahrlässigkeit zu bestätigen ist, "wenn dem Verursacher die allgemeine Gefahr seiner Verkehrsdelikte bekannt ist". Grobe Fahrlässigkeit kann aber auch auftreten, wenn der Straftäter die Gefahr für andere Straßenbenutzer nicht in einer seinen Pflichten zuwiderlaufenden Weise berücksichtigt, d.h. unbewußt eintritt.

Hier ist grobe Fahrlässigkeit zu versichern, wenn die Unbedenklichkeit der Gefahr für andere Straßenbenutzer auf Gnadenlosigkeit beruht", heißt es weiter im Gerichtsurteil. "Je grober die Missachtung der sachlichen Tatsachen, umso schneller ist unbewusstes Verschulden rücksichtslos", so Strafprozess.ch. Die Waadtländer Versicherung auf Click2drive.ch führt als Beispiel für grobe Fahrlässigkeit im FAQ-Bereich des FAQ-Bereichs "Überfahren einer roten Ampel oder Missachtung eines Haltesignals" und "Überfahren einer Sicherheitsgrenze beim Überholen" an.

Übergeschwindigkeit kann auch grobe Fahrlässigkeit sein. Eine Urkunde des Schweizerischen Automobilclubs (ACS) besagt, dass grobe Fahrlässigkeit vorliegt, wenn die maximale Geschwindigkeit in der Stadt um wenigstens 25 Kilometer pro Stunde, außerhalb der Stadt um wenigstens 30 Kilometer pro Stunde und auf der Autobahn um wenigstens 35 Kilometer pro Stunde übertroffen wird.

Mehr zum Thema