Gmbh Gesellschafter Anteile

Gesellschafter der Gmbh Aktien

Die GmbH muss mindestens einen Gesellschafter haben, der Anteile an der GmbH hält. In der Aktionärsstruktur sind viele Veränderungen denkbar, während ein anderer Aktionär die restlichen Anteile hält. Was hat die Gesellschafterliste damit zu tun? Eine Abtretung eines GmbH-Anteils ist möglich, wenn die Satzung eine Abtretung nicht ausschließt.

Teilnahme an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung - Erläuterung im Steuerleitfaden

Die GmbH ist eine eigenständige juristische Person. Die GmbH muss mindestens einen Gesellschafter haben, der Anteile an der GmbH hat. Das Mindestkapital einer GmbH liegt bei 25.000 EUR. So können beispielsweise zwei Aktionäre (oder mehr) einen Anteil von je 12.500 EUR oder in einem anderen VerhÃ?ltnis halten. Bei den Gesellschaftern kann es sich um juristische oder eine andere GmbH handeln.

Die Investition kann auch im Privat- oder Geschäftsvermögen erfolgen. Ist ein Gesellschafter an einer GmbH als Einlage beteiligt, ohne mit der GmbH professionell umgehen zu müssen, so besitzt er diesen Geschäftsanteil im privaten Vermögen. Empfängt er anteilig ausgeschüttete Dividenden, muss er diese als Einkünfte aus dem Anlagevermögen besteuern.

Wenn der Aktionär mehr als 10% der Aktien besitzt, kann er in seiner Einkommenssteuererklärung die Standardbesteuerung wählen und sich die endgültige Quellensteuer gutschreiben lässt. Wenn ein Gesellschafter an der GmbH mind. 25% oder mind. 1% der Anteile besitzt und für die GmbH professionell arbeitet, kann er sich für das Teilgewinnungsverfahren entscheiden. Der Aktionär kann hierfür 60% der Werbekosten einfordern.

Wenn der Aktionär seine Anteile, die mindestens 1% betragen, verkauft, muss er auch den Gewinn besteuern. Beteiligt sich ein Unternehmen aus geschäftlichen Erwägungen an einer GmbH, z.B. weil die GmbH für ihn Bestellungen vermittelt, so fällt die Forderung in das Geschäftsvermögen des anderen. Infolgedessen zählen die Auszahlungen dann zu den Einnahmen aus Unternehmen oder gegebenenfalls zu den Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit.

Kapitalgewinne sind in jedem Falle steuerpflichtig, auch wenn die Zinsen unter 1% liegen. Ist eine GmbH beteiligt, gehört die GmbH auch zum Geschäftsvermögen der GmbH. Auszahlungen von einer GmbH an eine andere GmbH sind zollfrei. 5% der ausgeschütteten Beträge werden jedoch als nicht abziehbare Betriebskosten betrachtet und steigern somit das zu versteuernde Ergebnis der GmbH.

Professioneller Artikel: Aktionärsstreitigkeiten

Spannungsverhältnisse zwischen GmbH-Partnern sind nicht ungewöhnlich, besonders bei persönlich geprägtem GmbH´s, die eigentümergeführt sind und bei denen die persönlichen Leistungen der Partner im Mittelpunkt stehen. Ernste Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Gesellschaft besetzen immer wieder die Judikative. Das Gespräch der Partner kann sowohl auf der Partnerebene als auch auf der Managementebene stattfinden.

Es hat sich gezeigt, dass die meisten Auseinandersetzungen innerhalb der GmbH direkt oder indirekt die Geschäftsleitung treffen. Was mit den Gesellschaftsanteilen passieren soll, die Gesellschafter sind in andere Gesellschaften involviert und es gibt Loyalitätskonflikte, der folgende erste Fall soll die Lage der Geschäftsführer klären: An dem von ihnen gegrÃ?ndeten Betrieb sind die Gesellschafter A und C zu 50 % beteiligt. Dabei sind die Gesellschafter A und B mit dem Gesellschafter C.

Diese sind nicht nur zu je einem Drittel Aktionäre, sondern auch geschäftsführende Gesellschafter. Die Geschäftsführerin A ist 68 Jahre alt, die geschäftsführende Gesellschafterin B 58 Jahre. Ausgangsbasis der Auseinandersetzung ist, soweit noch feststellbar ist, dass Aktionär B davon ausgegangen ist, dass Aktionär A mit 65 Jahren aus dem Konzern ausgeschieden ist. In der Zwischenzeit hat Aktionär A jedoch andere Vorhaben und möchte seinen eigenen Nachwuchs in das Geschäft einbinden.

Aktionär B ist damit nicht einverstanden, weil seine eigenen vier Wände nicht in das Geschäft eintreten wollen. Aktionär B sagt, dass er davon ausgeht, dass er das Geschäft nach dem Austritt von Aktionär A allein fortführen kann. Die Gesellschaftervereinbarung enthält eine korrespondierende Bestimmung, nach der der ausgeschiedene Aktionär nach dem Stuttgartungsverfahren entschädigt wird.

Der Aktionär A ist jedoch nach wie vor sehr gut aufgestellt und will das Geschäft nicht verlassen. Wie er ankündigt, will er über das 70. Altersjahr hinaus in der Gemeinschaft verbleiben und das Geschäft weiterführen. Vor allem wird auch der Versuch unternommen, einen für das jeweilige Geschäft geeigneten Gegenwert oder die Hälfte der Gesellschaftsanteile, für die eine Seite zum Kauf oder Verkauf bereitsteht, zu ermitteln.

Der Streit zwischen den Anteilseignern eskaliert weiter. Aktionär B will sich von dem Gemeinschaftsunternehmen trennen und sich mit seinem Kundenkreis selbstständig machen. Aus Selbstverteidigung und im Sinne der Allgemeinheit sollte eine aussergerichtliche Regelung her. Dennoch sind Auseinandersetzungen zwischen Aktionären vor Gerichten nicht gerade rar und werden mit großer Wucht beigelegt.

Eine Eskalation der Rechtsstreitigkeiten ist daher nicht ungewöhnlich, und die geschäftsführenden Gesellschafter rufen sich gegenseitig zurück oder ziehen ihre Anteile voneinander zurück. Im Folgenden sollen sowohl die Möglichkeit von Rechtsstreitigkeiten, einschließlich der Entlassung aus der Geschäftsleitung und der Rücknahme von Gesellschaftsanteilen, als auch die Möglichkeiten für außergerichtliche Streitfälle als mögliche Lösungen aufgezeigt werden.

Die Aktionärsstreitigkeit: Abberufungen des Geschäftsführers: Oft steht ein Gesellschafter im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Die Gesellschafterin, die auch die Position des geschäftsführenden Direktors innehat, hat in der Regel eine maßgebliche Führungsposition und Vorzüge im Streit. Es ist daher sinnvoll, die rasche Entlassung des geschäftsführenden Gesellschafters zu erwirken.

Die Geschäftsführung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung kann jeder Zeit entlassen werden. Eine entsprechende Mehrheitsentscheidung der Aktionäre ist nur notwendig. Das Recht auf unentgeltliche Kündigung kann somit ausgeklammert und auf die sogenannten "wichtigen Gründe" begrenzt werden. Eine Kündigung ist bei wichtigen Gründen immer möglich. Einschränkungen der unentgeltlichen Entlassung des geschäftsführenden Gesellschafters außerhalb der Statuten sind in der Regel irrelevant.

Anders sieht es aus, wenn solche Kündigungsbeschränkungen zwischen einem geschäftsführenden Gesellschafter und den anderen Anteilseignern getroffen werden. Im Falle einer Kündigung aus gutem Grunde ist es ausschlaggebend, dass der betreffende Aktionär vom Wahlrecht ausgenommen ist. 2.1 Die Überprüfung, ob ein von der Jurisprudenz erkannter "wichtiger Grund" für die Entlassung des Mitaktionärs aus der Geschäftsleitung besteht, ist grundsätzlich die Kernfrage nach dem Ergebnis des Gesellschafterstreits.

Es ist ausschlaggebend, ob es bei der Beurteilung aller Sachverhalte im Einzelfall auch in der Persönlichkeit des geschäftsführenden Direktors Ursachen gibt, die die Beibehaltung seiner Organposition für die GmbH unangemessen erscheinen lassen. Beispiel Inkompetenz: Nach Ansicht der Gerichte sollte die ernsthafte und anhaltende Uneinigkeit zwischen den Anteilseignern auch die Entlassung eines geschäftsführenden Gesellschafters aus wichtigen Gründen begründen.

Ernste Zwietracht als Spezialfall des wichtigsten Grundes: Im Regelfall fehlt es an klaren und neutralen Mehrheitsverhältnissen in der Hauptversammlung. Jeder Aktionär kann dem anderen Aktionär bei Vorliegen eines wesentlichen Grunds die Stimmabgabe untersagen und damit grundsätzlich unbegrenzt Zwangsmassnahmen gegen seinen Vertragspartner ergreifen. In der Personalistic GmbH hat die Judikative weitere Regelungen hinsichtlich der Entlassungsmöglichkeiten aus der Geschäftsleitung getroffen.

Einschränkend ist, dass bei der Entlassung eines geschäftsführenden Gesellschafters in einem Zwei-Personen-Unternehmen besonders hohe Ansprüche bestehen und dass der Hauptgesellschafter den Minderheitsaktionär und geschäftsführenden Gesellschafter nicht unberechtigterweise durch Mehrheitsentscheidung entlassen kann. Gerichtsentscheidungen bedürfen in dieser Zusammensetzung mindestens eines faktischen Grundsatzes des Mehrheitsaktionärs. Zur ErklÃ??rung des materiellen Grunds sind ganz spezielle, strikte MaÃ?stÃ?be zu setzen Es ist nach stÃ?ndiger Rechtssprechung (OLG Hamm, Urteils vom 01.02.

1995 ) zu vermeiden, dass ein Partner die Aktivitäten des anderen Partners nach Belieben auflösen kann. Das Oberlandesgericht Hamm sieht die Kündigungsvoraussetzung mindestens darin, dass ein vernünftiger Beobachter zu dem Schluss kommt, dass die Besorgnis gegen das Management so groß ist, dass es nicht mehr zumutbar ist, dass die Fortführung der Führungstätigkeit des Unternehmens zu erwarten ist.

Das Oberlandesgericht Nauenburg hat die Regeln für ein zweiteiliges Unternehmen mit gleichberechtigter Beteiligung weiter verschärft. Der so genannte Hauptgrund fand danach eine Erweiterung in einer Zweipersonen-GmbH. Von den Geschäftsführern wird eine tief greifende Störung verlangt. Ein weiterer Kündigungsgrund ist daher dieser Gesichtspunkt der tiefen Störung zwischen den Aktionären.

Auch das Oberlandesgericht (OLG) Hamm verlangt eine langjährige und ernsthafte Auseinandersetzung zwischen den Anlegern. Einer der Gründe ist wohl auch die Frequenz dieser GmbH-Variante. Bei den Anteilseignern ist es möglich, den störenden, störenden Anteilseigner auszunehmen. Vorrangig für den zwangsweisen Ausschluss des störenden Aktionärs ist der Ausschluss des Aktionärs durch Gesellschafterbeschluss, kombiniert mit/erzwungener Einziehung gegen Abgeltung.

Die Bedingungen für die obligatorische Einziehung des Anteils der Firma gegen Entschädigung sind in der Satzung der Firma festgelegt. Auf den ersten Blick ist die Zwangsenteignung wirksam und zügig. Eine angemessene Einberufung und ein Beschluss der Aktionärsmehrheit ist ausreichend. Er wird aus der Firma verdrängt und übernimmt nun in der Regel die Prozesslast, wodurch er weiterhin fristgerecht gegen die GmbH selbst vorgehen muss.

Der erzwungene Rückkauf der Unternehmensanteile ist daher in der Regel ein sehr scharfes Mittel. Allerdings wird die Prüfung der Fragestellung, ob es einen wesentlichen Einziehungsgrund gab, den Richtern überlassen. Ist die Zwangsrücknahme des Unternehmensanteils ungerechtfertigt, ist der Unternehmensanteil der ausschließlichen Aktionäre nun in erheblichem Maße bedroht, da die unzureichend gerechtfertigte Zwangsrücknahme des Unternehmensanteils wiederum eine schwerwiegende Verletzung der Treuepflicht und damit ein gewichtiger Ausschlussgrund ist.

Der zwingende Einzug/Abtretung von Aktien der Gesellschaft bedarf stets einer entsprechenden Regelung in der Statuten. Eine Rücknahme der Aktien durch zwangsweise Rücknahme ist nur möglich, wenn ihre Bedingungen in der Statuten ausreichend präzise festgelegt sind und die entsprechenden Satzungsbestimmungen bereits zum Zeitpunkt des Erwerbs der Aktien bestanden. In den Statuten müssen die Bedingungen für die Zwangsvollstreckung so detailliert festgelegt sein, dass sich jeder Aktionär dem drohenden Zwangsvollstreckungsrisiko anpassen kann und eine willkürlich, sachlich und ungerechtfertigt erfolgende Zwangsvollstreckung unterbleibt.

Der Ausdruck "Zwangseinziehung aus wichtigem Grund" ist genügend, da der Ausdruck in der Rechtsprechung genügend begründet ist. Die zwangsweise Rücknahme des Anteils der Gesellschaft ist in der Regel an einen wesentlichen oder objektiven Anlass gebunden. Wesentliche Ursachen sind Beschlagnahme von Unternehmensanteilen, Zahlungsunfähigkeit oder schwere Pflichtverletzung durch den Gesellschafter.

Ein Ausschluss aus triftigem Grunde ist möglich, wenn eine Verletzung der Pflicht oder ein schuldhaftes Verhalten des betreffenden Anteilseigners so schwerwiegend ist, dass seine weitere Zugehörigkeit zur GmbH unter Beachtung aller Gegebenheiten nicht mehr gerechtfertigt ist. Beim Abwägen der wesentlichen Ursachen muss auch die Unternehmensstruktur berücksichtigt werden.

Bei einer kapitalistischen Strukturgesellschaft mit vielen Aktionären wird ein wesentlicher Faktor weniger verbreitet sein. Die personalistische Gemeinschaft, die ein gegenseitiges Verhältnis des Vertrauens zwischen den Anteilseignern voraussetzt, ist vielmehr ein wichtiges Argument. In jedem Falle ist die Zwangsenteignung oder Zwangsübertragung das "letzte Mittel" aus gutem Grunde und kann nur dann in Erwägung gezogen werden, wenn geringere Zwangsmaßnahmen, z.B. Entlassung aus der Geschäftsleitung, Entziehung von besonderen Rechten usw., nicht zumutbar sind.

Bei der Bewertung der Gesamtverhältnisse und des wesentlichen Sachverhalts ist auch ein mitwirkendes Verschulden des anderen Anteilseigners zu berücksicht. Diese Mitverschuldung des Mitaktionärs steht dem Ausschluß grundsätzlich nicht entgegen, wenn der betreffende Aktionär den Ausschluß verschuldet hat. Mitwirkendes Verschulden verhindert jedoch den Ausschluß, wenn der Gesellschafter selbst wesentliche Pflichten verletzt hat.

Bei der 2er GmbH ist der Ausschluß auch dann grundsätzlich gegeben, wenn auch nur ein wesentlicher Ausschließungsgrund in der Hand des verbliebenen Teilhabers liegt. Das Gleiche trifft zu, wenn sich die Beteiligten in einem Mehrpersonenunternehmen an zwei verschlossenen Türen gegenseitig ablehnen und es in beiden Camps einen oder mehrere Ausschlussgründe gibt.

Der Vorwurf der Behauptung des wesentlichen Grunds ist endgültig verwirkt. Unbefugte private Entnahmen in einer Größenordnung von 61.000 und die vertragswidrige Nichtzahlung dieser privaten Entnahmen nach ihrer Bekanntgabe durch die Mitaktionäre schaden der Sache, auch wenn der auszuschliessende Gesellschafter nicht allein für die Meinungsverschiedenheit verantwortlich ist.

Diese Behauptung stellt keine Verletzung der Treuhandpflicht dar, auch wenn der Prozeß oder die betitelten Forderungen die Unternehmen existenzgefährdend sind. Die Untersuchung des wesentlichen Ausschlussgrundes ist mit Bedacht durchzuführen. In jedem Fall sind die Voraussetzungen größer als bei einer Kündigung des geschäftsführenden Gesellschafters aus einem wesentlichen Grunde.

Fehlt ein wichtiger Grund, so hat dies nicht die Unwirksamkeit, sondern nur die Aufhebung der Einziehungsentscheidung zur Folge. Mit der fristgerecht erhobenen Rücktrittsklage hat sich der Aktionär zu verteidigen. Der Rechtsstreit zwischen den Anteilseignern kann, wie oben erläutert, sowohl auf der Anteilseigner- als auch auf der Geschäftsführungsebene stattfinden. Im Falle einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung betreffen die Auseinandersetzungen oft das Management, wo zwei Probleme auftreten: das Empfinden einer zu großen Einschränkung seitens des geschäftsführenden Gesellschafters das Empfinden, insbesondere des Minderheitsaktionärs, die Geschäftsleitung nicht beeinflussen zu können, gepaart mit dem Mißtrauen gegenüber der Geschäftsleitung, Vorwürfe von Pflichtverletzungen.

Bei der Kapitalbeschaffung ergeben sich auf Aktionärsebene Schwierigkeiten, z.B. bei der Vergabe und Rückzahlung von Eigenkapital ersetzenden Krediten, Pflichtverletzungen im Aktionärsverhältnis, Verletzung eines Wettbewerbsverbots durch die Aktionäre, Schwierigkeiten im Hinblick auf Teilnahmequoten und Stimmrechte. Der häufigste Konflikt unter den Gesellschaftern der GmbH betrifft die Geschäftsleitung. Mißtrauen des Minderheitsaktionärs gegenüber dem Management des Mehrheitsaktionärs wegen übertriebener oder eitler Willkür des Managers.

1.1 Die Aufgabenteilung bringt den weiteren Vorzug der Haftungsbeschränkung: Der geschäftsführende Gesellschafter haften für Pflichtverletzungen eines anderen geschäftsführenden Gesellschafters in seinem eigenen begrenzten Verantwortungsbereich nur, wenn er selbst in diesem Rahmen bestimmte Überwachungs- und Organisationsaufgaben verletzten hat.

Benachteiligung der Aufgabenteilung: Diese Option gibt es nur, wenn die Firma sowieso mehrere Geschäftsleiter hat und die Firma eine bestimmte Grösse hat. Wenn sich der Gesellschafter-Konflikt darauf gründet, dass sich der geschäftsführende Gesellschafter herablassend, eingeschränkt oder behindert sieht, gibt es letztendlich die Chance, die Geschäftsführung durch Umfirmierung der GmbH in eine (kleine) AG zu entkoppeln.

Schließlich ist die Leitung einer GmbH direkt an Weisungen gegenüber der Hauptversammlung gebunden. Auch die Anteilseigner können in die einzelnen Managementmaßnahmen in negativer, verbietender oder diktierender Weise einmischen. Ablösung der Geschäftsleitung und Ernennung eines externen Geschäftsführers. Im Übrigen ist davon auszugehen, dass die reine Berufung eines externen Geschäftsführers die Fortsetzung der Auseinandersetzung um die Unternehmensführung auf der Hauptversammlung nicht vereitelt.

1.6 Eine stärkere Beherrschung des geschäftsführenden Gesellschafters kann auch durch Satzungsänderungen durchgesetzt werden. Nachteilig bei der Umsetzung von internen Restriktionen ist, dass das Management generell schwerer wird. 1.7 Ein in der Praxis weit verbreitetes Vorhaben ist die Einrichtung eines optionalen Beirats oder Aufsichtsrates. Eine häufig vorkommende und bedeutsame Aufgabenstellung des Beirats ist es, ein Vermittlungs- und Stabilisierungselement zwischen den Anteilseignern und dem Management zu sein.

Nachteilig für den Aufsichtsrat oder den freiwilligen Aufsichtsrat ist, dass das Management dadurch umständlicher wird. Darüber hinaus müsste der Aufsichtsrat als ständige Institution zur Konfliktbeilegung im Fall eines gestörten Verhältnisses zwischen den Anteilseignern zusammentreten. 1.8 Bei übermäßiger Willkür des Mehrheitsaktionärs kann die Vertretungsbefugnis eingeschränkt werden durch: mit der Konsequenz, dass bei mehreren geschäftsführenden Direktoren die Firma nur gemeinschaftlich repräsentiert werden kann.

Der Gesamtvertreter stellt jedoch eine wirkliche Einschränkung des geschäftsführenden Direktors dar. Nachteilig an der Einschränkung der Vertretungsbefugnis ist, dass mindestens ein zusätzlicher geschäftsführender Gesellschafter zu bestellen ist (eine gefälschte Generalvertretung, die der geschäftsführende Gesellschafter zusammen mit zeichnungsberechtigten Personen vertritt), wenn nur ein geschäftsführender Gesellschafter in der GmbH anwesend ist. Bei den meisten Konflikten in der GmbH geht es direkt oder indirekt um die Geschäftsleitung.

Das bedeutet jedoch nicht, dass alle Interessenkonflikte durch Modifikationen des Managements selbst gelöst werden können. Gerade bei Patt-Situationen und Unentschieden in der Hauptversammlung muss eine Lösung des Konflikts auf der Ebene der Aktionäre her. Daneben gibt es aber auch auf Aktionärsebene Schwierigkeiten ohne Managementbezug, zum Beispiel durch Pflichtverletzungen im Unternehmensverhältnis oder persönlichen Feindseligkeiten unter den Aktionären.

2.1 Rückzug eines Aktionärs durch Verkauf von Aktien oder gütliche Erstattung. Am naheliegendsten ist es natürlich, wenn eine Konfliktpartei das Unternehmen verlässt. Normalerweise ist dies der beunruhigende Partner. Ein Rücktritt durch Verkauf oder ein gütlicher Rücktritt hat den Nachteil, dass der Streit durch eine eindeutige Massnahme beigelegt wird.

Oft ist der verstörende Aktionär oder ein Minderheitsaktionär bereit, das Unternehmen zu verlassen, wenn er eine realistische, am Marktwert orientierte Vergütung oder Abgangsentschädigung erfährt. Weil die Verteidigung gegen eine Zwangseintreibung gegen Entschädigung oft nicht dadurch begründet ist, dass der Wille zum Verbleiben vorhanden ist, sondern durch die niedrige Höhe der Entschädigung nach den Statuten.

Benachteiligung: Der nachteilige Effekt ist, dass der Erwerb der Aktie oder die Firma die Vergütung bei Zwangseintreibung und Abfindung zahlen muss. Auf der anderen Seite hat der ausgeschiedene Gesellschafter das Risiko einer steuerlichen Belastung in Gestalt von Ertragsteuern auf den Erwerbspreis oder die Abfindung. Falls der/die verbleibende(n) Aktionär(en) den Verkaufspreis nicht erhöhen kann/können, ist eine weitere Möglichkeit die vollständige Veräusserung der Firma.

Grundvoraussetzung ist natürlich, dass das Untenehmen Interessierte am Arbeitsmarkt aufspürt. Bei der klassischen Konfliktlage in der GmbH ergibt sich eine 50%ige Mitgesellschafterbeteiligung. Möglich ist die Einbeziehung von weiteren Anteilseignern in die GmbH durch den Verkauf von Anteilen oder durch eine Kapitalmaßnahme, so dass eine gegenseitige Sperrung, z.B. die Einbeziehung von weiteren Anteilseignern mit einem Anteil von 10 - 30 Prozent, unterbleibt.

Daher werden die neuen Gesellschafter voraussichtlich in erster Linie aus der bisher leitenden Mitarbeitergruppe kommen. Im Prinzip werden nur vertrauenswürdige Partner oder Angestellte berücksichtigt. Problematisch bei der Arbeitnehmermitbestimmung ist es, diejenigen Mitarbeitenden zu gewinnen, die gewillt und in der Lage sind, etwa den fairen Wert der ihnen zugeteilten Aktien zu bezahlen.

Endgültige Lösung des Konflikts durch gesetzliche Entflechtung der Gesellschafter ist letztlich die Aufteilung des Unternehmens. Eine Möglichkeit wäre eine komplette Aufteilung in zwei Unternehmen, die gleichwertig oder gleichwertig zu den früheren Beteiligungen sind. Auch der Mehrheitsaktionär der neuen GmbH bestimmt die Führung. Nachteilig ist, dass die administrativen Kosten für die künftigen Spaltungsgesellschaften steigen und das Unternehmen durch die Aufteilung im Konkurrenzkampf nachlassen kann.

Außerdem sollte das Unternehmen eine bestimmte Mindestgrösse haben.

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