Gewillkürtes Betriebsvermögen Pkw Vorsteuerabzug

Zufälliges Betriebsvermögen Pkw-Vorsteuerabzug

Bei Bedarf kann die Vorsteuer abgezogen werden. Auch wenn beim Kauf eines Autos keine Vorsteuer erhoben werden konnte, z.B. beim Kauf bei einer Privatperson. privat, unbedingt ohne Vorsteuerabzug, mit eigener Quittung, müssen Sie den aktuellen Marktwert des Autos ermitteln.

für Fahrzeuge im freiwilligen Geschäftsvermögen jedoch.

Pkw mit gemischter Nutzung für Überschussrechner

Der Bundesfinanzhof (BFH/NV 04, 132; vgl. dazu auch die bisherige Judikatur des Bundesfinanzhofes, BGBl. 04, 21) hat am 2.10.03 beschlossen, dass beliebige Betriebsvermögen auch Überschussrechner sind. Das neue Fallrecht bezieht sich vor allem auf Kraftfahrzeuge, die nur in begrenztem Maße für betriebliche Zwecke eingesetzt werden, aber trotzdem dem Betriebsvermögen zuzuordnen sind. Im folgenden Artikel werden daher die Chancen und Konsequenzen einer solchen Aufteilung im konkreten Einzelfall aufgezeigt und auch die Mehrwertsteueraspekte in der alten und neuen Gesetzeslage behandelt.

Dieses mühsame Verfahren ist nun nicht mehr erforderlich, da der Bundesfinanzhof auch die Errichtung eines willkürlichen Betriebsvermögens für Überschussrechner erlaubt (BFH 2.10. 03, a.a.O.). Am 2. Januar 2004 kaufte er ein neues Auto für rund Euro 30000 zuzüglich Euro 4.800 Mehrwertsteuer (Bruttolistenpreis: Euro 40.000) für sein Unternehmen.

Den Wagen (Jahreskilometerstand ca. 10000 km) setzt er zu ca. 30 v. H. für Geschäftsreisen und sonst für private Zwecke ein. Die Operationssäle liegen im Erdgeschoß des Wohngebäudes der U, daher gab es keine Reisen zwischen der Ferienwohnung und dem Unternehmen. Bei einem Pauschalbetrag von 12% x EUR 40000 = EUR 4.800,-/Jahr ergibt sich ein steuerlicher Nettoaufwand von 3.200,- EUR.

Wenn die U die Aufwendungen für den operativen Nutzenanteil dagegen nur nach der bisherigen Gesetzeslage (R 18 (1) Satz 1 Nr. 3 WpHG 2003) beansprucht hätte, hätte dies zu einem Betriebskostenabzug von 2.400 Euro (30 v. H. von 800 Euro) und damit zu einem Aufwandsvorteil für 2004 geführt.

Anmerkung: Die neue Rechtssprechung ist in erster Linie für diejenigen Unternehmen von Interesse, deren Berufsbeschreibung nicht das Führen eines größeren Unternehmens erfordert (z.B. Friseur, Schriftsteller) oder die als Angestellte das Instrument gelegentlich für eine selbständige Nebenbeschäftigung ausnutzen. Das Bundesfinanzhof hat in seiner Stellungnahme jedoch klargestellt, dass die oben genannte Aufteilung nur dann berücksichtigt wird, wenn der Umfang der operativen Nutzung zumindest 10-prozentig ist.

Fakten wie Beispiel 1; im Monatsdezember 07 kommt es jedoch zu einem Selbstunfall mit dem Auto, der zu einem Totalverlust des Fahrzeuges führen kann. Das Vollkasko löst den aktuellen Wert des Fahrzeuges von EUR 15.000,- ab. Der Versicherungserstattungsanspruch bewirkt die Auflösung stiller Rücklagen gegenüber dem Bilanzwert von EUR 100.000 und hebt damit den steuerlichen Vorteil auf, der sich aus der bilanziellen Berücksichtigung als vorsätzliches Betriebsvermögen in früheren Jahren ergibt.

Dies ist unbestreitbar, jedenfalls wenn sich der Schaden während einer Betriebsfahrt ereignet hat. Der Entschluss für die Bilanzierung als Betriebsvermögen bedarf daher einer sorgfältigen mathematischen Abwägung. Es ist unwahrscheinlich, dass es beispielsweise wenig Sinn macht, Gebrauchtfahrzeuge als bewusstes Betriebsvermögen zu behandeln, da die "1-Prozent-Regel", die sich am Preis eines Neuwagens messen lässt, in der Regel nur einen geringen Anteil an den Betriebskosten hinterlässt.

Bei anderen Vermögenswerten als Kraftfahrzeugen (z.B. Grundstücken oder Kapitalanlagen) ist die neue Rechtssprechung sinngemäß anzuwenden. Folglich muss die Errichtung eines willkürlichen Betriebsvermögens einen betrieblichen Grund voraussetzen, d.h. der Vermögenswert muss sachlich angemessen und zur Förderung des Unternehmens nachvollziehbar sein ("BFH 19.2. 97, BStBl II, 399). Für Investitionen, zum Beispiel nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes, muss dies in regelmäßigen Abständen abgelehnt werden - je weiter die Investition von der Geschäftstätigkeit weg ist.

Dementsprechend sind " Finanzgeschäfte " aufgrund ihres "fremden Charakters" prinzipiell nicht dazu angetan, dem Unternehmen mit dieser Art von Einkommen zu Diensten zu sein (BFH 31.5. 01, BStBl II, 828; vgl. zu besonderen Fällen auch H 13 Abs. 9 UStH 2003). Wenn der Vermögensgegenstand jedoch im Sinne von R 31 Abs. 1 EGV unverzüglich in den Bestand der Gesellschaft einbezogen wurde, so muss sich der Zuteilungsakt nicht aus der tatsächlichen Rechnungslegung ergaben.

In jedem Fall muss die Nachweisführung so erfolgen, dass - wie bei einem Widerrufsgeschäft - ein fachkundiger Dritter (z.B. ein Steuerprüfer) die Verbindung des übernommenen oder hinterlegten Vermögens mit dem Betriebsvermögen ohne weitere Erklärung des Unternehmens nachweisen kann. Die Zuteilung eines teilweise geschäftlich und teilweise für private Zwecke verwendeten Fahrzeugs ist auch für die Umsatzsteuer relevant.

Der einkommensteuerliche Entscheid, das Fahrzeug dem Geschäfts- oder privaten Vermögen zuzuordnen, hat jedoch keine Auswirkungen auf die Umsatzsteuer. Dementsprechend hat der Entrepreneur drei Alternativen: erstens die vollständige Allokation auf das Gesellschaftsvermögen; zweitens die vollständige Allokation auf den nicht-unternehmerischen Sektor; drittens die Allokation auf das Gesellschaftsvermögen nur nach dem (geschätzten) Anteil der Nutzung. Wählt der Entrepreneur die erste Option, d.h. die vollständige Allokation auf das Gesellschaftsvermögen, ergibt sich der ungekürzte Vorsteuerabzug von den Anschaffungskosten und den Betriebskosten des Betriebs.

Entsprechend wird die Umsatzsteuer auf die private Nutzung erhoben, wodurch Reisen zwischen Wohn- und Geschäftsreisen als Dienstreisen angesehen werden (BMF 27.8. 04, DIN EN 04, 1562 unter 3.). Dieser Anteil der privaten Nutzung für Umsatzsteuerzwecke kann der Unternehmen auch nach der Einkommensteuer "1-Prozent-Regel" abzüglich 20 vom Hundert (BMF 27.8. 04, a.a.O., unter Punkt 1.) oder mangels eines Fahrtenbuches geschätzt werden.

Wenn keine geeigneten Gutachten vorliegen, will das Finanzamt diesen Prozentsatz auf mind. 50 % beziffern (BMF 27.8.04, a.a.O., unter 2.3). Aufgrund dieser unangemessenen Unterscheidung zwischen Verkaufs- und Rücknahmeprozessen rät der BFH dem Unternehmen in diesen FÃ?llen, das Fahrzeug fristgerecht aus dem Firmenvermögen herauszunehmen, um es spÃ?ter ohne Mehrwertsteuerbelastung aus dem Privatvermögen herauszuverkaufen (BFH31. 1. 02, AO (Ausgabe des Dokuments in der Ausgabe der Nr. 22.6.02, UR02, 482).

Bisher gab es eine systemkonforme Vorsteuerobergrenze in Höhe des nichtunternehmerischen Anteils an den Betriebskosten (BMF 29,5. 00, GStBl I, 819 Rz. 20; siehe GStB 04, 385). Der Verzicht auf das Gesellschaftsvermögen ist besonders dann sinnvoll, wenn kein Vorsteuerabzug von den Erwerbskosten durch Einbringung oder "Erwerb von Privateigentum" möglich ist und der Unternehmen deshalb die oben genannten Probleme der Umsatzsteuer bei einem nachträglichen Verkauf vermeiden will. unter II.2b) gilt sinngemäß auch für die Umstände, in denen der Unternehmen - trotz der Möglichkeit der Zurechnung - nicht auf das Gesellschaftsvermögen umgelegt werden will.

Außerdem hat diese Option nicht den gleichen großen Vorteil der Vorfinanzierung wie die erste Option, da der Vorsteuerabzug bereits zu Nutzungsbeginn deutlich höher ist. Weil er 70 prozentig das Auto für private Reisen einsetzt, investiert er 30 prozentig in sein Firmenvermögen. Das noch sehr gut erhaltenen Auto verkauft U für ca. EUR 4.000,- an einen Privatmann.

Aufgrund der nur proportionalen Aufteilung können Sie nur EUR 3.840 als Eingangssteuer aus der Erwerbsteuer einfordern. Das Gleiche trifft auf den Abzug der Mehrwertsteuer von den Betriebskosten zu. Allerdings entfallen dann nur noch 30 Prozent des nachfolgenden Verkaufserlöses auf den Unternehmenssektor, so dass U eine Mehrwertsteuer von ca. 1.655 EUR geschuldet ist (von 12.000 EUR abgezogen).

Für eine der drei Möglichkeiten muss der Auftragnehmer die Wahl durch geeignete Unterlagen oder konkludente Maßnahmen zum Ausdruck bringen. 3. Darüber hinaus kann es notwendig sein zu prüfen, ob der Gewerbetreibende beim Kauf und der Veräußerung unter seinem Namen auftrat oder ob er das Objekt persönlich oder operativ versicherte. Bei Bedarf kann auch - mangels anderer Anhaltspunkte - die einkommensteuerliche Veranlagung einen Anhaltspunkt für die umsatzsteuerliche Veranlagung sein.

In Ermangelung eines Nachweises kann jedoch nicht von einer Allokation auf das Gesellschaftsvermögen ausgegangen werden (BFH 28.2. 02, op.cit. Diese Überlegungen können sich auch für den Anteilseigner einer Partnerschaft stellen, wenn er ein von ihm selbst angeschafftes Kraftfahrzeug für Reisen im Dienst der Partnerschaft nützt. In diesen FÃ?llen setzt die Möglichkeit der Zuteilung und des Vorsteuerabzugs jedoch voraus, dass der AktionÃ?r ein mehrwertsteuerpflichtiger Unternehmer ist und sein Wagen dieser Gesellschaft zugeordnet werden kann.

Bisher musste der Aktionär das Auto regelmässig gegen Bezahlung an sein Unternehmen übergeben (vgl. A 213 UStR). Tritt der Aktionär jedoch auch als Geschäftsführer seiner Sozietät auf und bekommt dafür eine gesonderte erfolgsunabhängige Vergütung, erwirbt er regelmässig Unternehmerstatus (vgl. BMF 23.12. 03, GStBl I 04, 240 und 04, 94), so dass der Vorsteuerabzug bzw. die Zuteilungsmöglichkeit eines für die Geschäftsführungsaufgaben erforderlichen Fahrzeuges auch ohne bezahltes Fahrzeugleasing besteht.

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