Gewerbliche Vermietung von Wohnungen

Kommerzielle Vermietung von Wohnungen

Home Office: Gesetzliche Anforderungen für den gewerblichen Wohnbereich. Dies gilt für Möblierung, Untervermietung und Hausordnung. Dies beinhaltet die Vermietung als Firmenwohnung oder im Rahmen eines Hotelbetriebes. In einem Wohn- und Geschäftshaus befindet sich in der Regel ein Geschäft im Erdgeschoss, in den darüber liegenden Etagen befinden sich Wohnungen. Die Drei-Objekt-Grenze ist ein wichtiger Indikator für die vorangegangene Geschäftstätigkeit.

Kommerzielle Vermietung einer Wohnanlage an Urlauber| Rechtsanwaltskanzlei Prämie| Recht

Eine gewerbliche Vermietung einer Wohnanlage an laufend sich ändernde Urlauber erfordert die Genehmigung der Eigentümergemeinschaft, wenn im Zuge der Trennungserklärung eine rein wohnungswirtschaftliche Verwertung mit gemeinsamen Regeln vereinbart wurde. Diese gewerbliche Verwertung kann nicht mit einer längerfristigen Vermietung ohne Genehmigung gleichgesetzt werden, da die anderen Stockwerkeigentümer durch den nicht überschaubaren Personenkreis erheblich schwerer betroffen sind.

Eine gewerbliche Vermietung einer Immobilie ist unter anderem dann anzunehmen, wenn der Mieter aus der Vermietung und der Vermietung eine professionelle Einnahmequelle erzielen möchte, die über den üblichen Verwaltungsaufwand eines Hausbesitzers hinaus geht. Das ist der Falle bei rentenähnlicher Wohnungsnutzung in typischer Ansicht (siehe auch OLG Saarbrücken, ZMR 2006, 554 m. w.).

Der ständige Wechsel der Einwohner reduziert das Gefühl der Geborgenheit der anderen Wohnungsbesitzer und öffnet das Haus auf atypische Art und Weise für einen unübersichtlichen Kreis von Menschen. Im Ferienhaus ist es natürlich erlaubt und gebräuchlich, eine Ferienwohnung auch für sich ändernde Personen/Familien zu mieten. Daran hat sich in einer vertragsgemäßen Nutzung nichts geändert, auch im Falle eines Eigentümers mit mehreren Wohnungen kann von einer gewerblichen/unternehmerischen Vermietung über eine rein eigene Vermögensbetreuung hinausgegangen werden.

Dies bedeutet jedenfalls nicht, dass das Geschäft in der Ferienwohnung noch nicht vertragswidrig ist. Schon aus steuerlichen Gründen kann es daher eine wichtige Funktion haben, wenn ein Eigentümer mehrere Wohnungen als Pensionen mietet. Bei grösseren Wohnkomplexen werden oft komplett eingerichtete kleine Wohnungen (Appartements) mit eingerichteter Küche für einige wenige Tage oder gar mehrere Monaten gemietet, ohne von einem Hotelbetrieb in einer Ferienwohnung reden zu müssen.

Langfristig vermietete Bewohner können auch in einer gemischten Wohnsiedlung störend wirken. Wenn eine touristische Vermietung in einem bestimmten Falle nicht explizit in einer Gemeindeordnung beschränkt oder ausgenommen wird, ist es meiner Meinung nach nicht möglich, auch gegenüber wechselnden Mietern von Benachteiligungen solcher Mietverhältnisse zu sprechen. Selbst bei längerfristigen Pachtverträgen wissen Eigentümer von Eigentumswohnungen oft nicht, welche anderen Menschen in gemietete Wohnungen eingelassen werden.

Das Landgericht Berlin hat in diesem Falle meines Erachtens als vorige Instanz auch zu Recht festgestellt, dass diese Mietverträge ebenfalls rechtskonform abgeschlossen wurden und dass die gewerbliche Verwertung noch nicht von vorneherein in der Vermietung zu erblicken ist. Eine Pensionskasse in der Immobilie war nicht wiederzuerkennen.

Es sollte eher festgestellt werden, ob es im Einzelnen Wertminderungen gab oder ob bestimmte Sachverhalte zu fürchten waren, die störender waren als bei einer Normalvermietung oder die mit dem Wesen eines Wohngebäudes unvereinbar schienen. Im vorliegenden Falle war dies jedoch nicht der Fall. 2. Es gab auch in diesem Falle keine Überfüllung der Ferienwohnung.

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