Gewerbliche Vermietung Umsatzsteuer

Kommerzielle Vermietung Umsatzsteuer

Das gilt nicht nur für die Vermietung von Gewerberäumen, sondern auch für die Vermietung von Wohnräumen. Die Vermietung und Verpachtung ist grundsätzlich umsatzsteuerfrei. Ab wann fällt meine Miete unter "gewerblich"? Der Dienstleister bezahlte die Umsatzsteuer vom Finanzamt.

Teure, aber häufige Irrtümer in der gewerblichen Vermietung - Steuerexperte Wachenheim |

Wenn Sie eine gewerbliche Fläche mit MwSt. anmieten oder anmieten, unterliegen alle, aber wirklich alle, der 19-prozentigen MwSt., die der Pächter an den Eigentümer abführt. Ebenso anfallende Kosten, die in der Regel nicht der Umsatzsteuer unterliegen (Grundsteuer, Müll) oder nur mit 7 Prozentpunkten Umsatzsteuer berechnet werden (z.B. Wasser). All dies erfordert zusätzlich 19% MwSt.

Dies geschieht oft fehlerhaft, indem man die MwSt. nicht hinzufügt oder die volle Summe von 19% nicht aufnimmt. Nachteil: Der Hauswirt muss dennoch 19% Umsatzsteuer aus den vereinnahmten Nebenkosten zahlungen an das Steueramt zahlen. Durch die fehlerhafte Rechnungsstellung hat der Pächter jedoch keinen Vorsteuerabzug. 2.

Mehrwertsteuer im gewerblichen Mietrecht

Ist die Vermietung von Geschäftsräumen umsatzsteuerpflichtig? Gewerbliche Vermietung und Pacht von Grund und Boden ist in der Regel von der Mehrwertsteuer befrei. Diese Steuerbefreiung ist für den Eigentümer oft ungünstig, wenn er neue Gebäude baut oder bestehende repariert, da er in diesem Falle die auf die Errichtungskosten anfallende Mehrwertsteuer nicht einbehalten kann.

Bei gewerblicher Vermietung bzw. Verpachtung des Grundstückes oder Objektes kann sich der Verpächter für die Umsatzsteuer entscheiden. Damit ist er auf die Mieterträge der Mehrwertsteuer unterworfen. Als Gegenleistung kann er die Mehrwertsteuer aus den ihm ausgestellten Eingangsrechnungen einfordern. Die Vermieterin kann sich nicht entscheiden, wenn der/die MieterIn entweder kein umsatzsteuerpflichtiges Geschäft betreibt oder aufgrund der "Kleinunternehmerregelung" des 19-UStG nicht tatsächlich umsatzsteuerpflichtig ist.

Es gibt nicht jede gewerbliche Aktivität, die zu einer Mehrwertsteuerpflicht des Pächters führen kann (Banken, Versicherungen, Arztpraxen sind von der Mehrwertsteuer befreit). Mit solchen Mieten kann der Hauswirt sich nicht für die Mehrwertsteuerveranlagung entscheiden. Wer sich für die Mehrwertsteuer entscheiden möchte, sollte im Vertrag ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass der Pächter umsatzsteuerpflichtig ist und nur Verkäufe aus dem gemieteten Objekt vornimmt, die den Abzug der Vorsteuer nicht ausschliessen.

Die Vermieterin hat dafür zu sorgen, dass der umsatzsteuerpflichtige Pächter keine nicht umsatzsteuerpflichtigen Nebeneinkünfte generiert (Verkauf von Lebensversicherungspolicen, Bausparverträge, Haftpflichtversicherung usw.). Übersteigen diese Einkünfte fünf vom Hundert des Umsatzes, geht der Verpächter (rückwirkend) seine Vorsteuermöglichkeit verloren und muss die Umsatzsteuer nachträglich entrichten.

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