Gesellschaftsvertrag Gmbh Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaftsvertrag GmbH

im Falle einer Neugründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist dies in der Satzung (Satzung) festgelegt. Wenn nur ein Geschäftsführer bestellt ist, vertritt er die Gesellschaft allein. Beispiel für einen Gesellschaftsvertrag einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafter können satzungsgemäß für die Dauer ihrer Mitgliedschaft zum Geschäftsführer bestellt werden. SATZUNG.

Satzungsänderung | Enzyklopädie

Eine Satzungsänderung ist eine Satzungsänderung und muss von den Aktionären zumindest mit einer qualifizierten Stimmenmehrheit (3/4 - Mehrheit) auf einer Hauptversammlung entschieden werden (Rechner: Beschlussmehrheiten). Die Satzung kann jedoch auch einstimmig beschließen. Dies betrifft sowohl die redaktionellen als auch die formalen und inhaltlichen Abänderungen. Der Beschluss muss beglaubigt werden ( 53 Abs. 2 GmbHG), in Ausnahmefällen können auch ohne beglaubigte Beglaubigung mündliche und formale Ergänzungen vorgenommen werden.

Beispiel für formale Änderungen: Zuteilung von Aktien nach dem Aktienverkauf, Beendigung eines Sonderrechtes auf persönliche Verwaltung nach dem Tode des Gesellschafters/Geschäftsführers oder der Aktienveräußerung. Zu den inhaltlichen Veränderungen der Satzung (Satzungsänderungen) gehören zum Beispiel: - Firmenname und Firmensitz, - Veränderung des Gegenstandes der GmbH, - Fusion oder Wandlung, - Freistellung des geschäftsführenden Gesellschafters vom Selbstkontrahierungsverbot, - Schwierigkeiten bei der Übertragung, Veränderung der Gewinnausschüttung, Freistellung vom Konkurrenzverbot, - Gewährung von besonderen Rechten, - Einigung über eine Verpflichtung zur Leistung zusätzlicher Beiträge.

Eine Satzungsänderung muss in das Firmenbuch eingetragen werden (§ 54 Abs. 1 GmbHG). Der Eintrag wird von den Geschäftsführern in autorisierter Zahl vorgenommen. Erst mit der Handelsregistereintragung wird die Novelle rechtswirksam (§ 54 Abs. 3 GmbHG).

GmbH Gesellschaftsvertrag: Nicht zwingende Vorschriften / sinnvolle Ergänzung | Finanzamt Professional | Finanzen

Eine sorgfältig ausgearbeitete und der Unternehmensstruktur angepasste GmbH-Gründungsurkunde (= Satzung) ist die Grundlage für eine erfolgreiche GmbH. Dieses Papier befasst sich mit Vorschriften, die für die Mehrheit der Aktiengesellschaften gemacht werden sollten. Vertretungs- und Managementregeln und Richtlinien für Hauptversammlungen und Beschlussfassungen sind in der Regel notwendig oder wenigstens nützlich für das Wirken von GmbH.

Zur Vermeidung von Streitigkeiten im Falle der Liquidation der Firma oder des Rücktritts von Einzelaktionären empfiehlt es sich auch, Bestimmungen über die Voraussetzungen und die Umsetzung der Rücknahme von Aktien und den Ausschluß von Aktionären sowie Entschädigungsregelungen aufzunehmen. Das Management der Firma liegt in der Verantwortung des/der Geschäftsführer(s). Geschäftsführer ist das Leitungs- und Vertretungsorgan der Firma.

Das Management und die Repräsentation sind unter dem Stichwort "Unternehmensführung" zusammengefaßt. Unter Management im Sinn des Gesellschaftsrechts versteht man die Zuständigkeiten des geschäftsführenden Direktors in Bezug auf die Firma, d.h. das "darf" im internen Bereich, während die Vertretungsbefugnis die "Fähigkeit" im externen Bereich umfasst. Er kann die Firma im Aussenverhältnis vollumfänglich repräsentieren, darf dies aber im Inneren nur eingeschränkt in Anspruch nehmen.

Es liegt in der Verantwortung der Gesellschafterversammlung, mittels eines Genehmigungskatalogs in der Satzung, im Arbeitsvertrag (GmbH-Geschäftsführungsvertrag), in der Verfahrensordnung oder in Einzelbeschlüssen festzulegen, welche Vorgänge nur mit deren Genehmigung durchgeführt werden sollen. Der Geschäftsführer kann dies jedoch im Aussenverhältnis unter Verletzung seiner Pflichten missachten und das Unternehmen effektiv führen; er haftet jedoch gegenüber der GmbH für Schäden, die ihr dadurch erwachsen sind.

Veräußert der Geschäftsführer ein Objekt der Firma an einen Dritten, so ist dieses Immobiliengeschäft auch dann rechtswirksam, wenn der Geschäftsführer es nur mit Genehmigung der Hauptversammlung intern durchgeführt haben darf. Jedoch kann die Hauptversammlung den Geschäftsführer für Schäden am Vermögen der Firma haftbar machen. Bei einer vorsätzlichen Verletzung der Pflicht kann der Geschäftsführer den vorhandenen Haftpflicht-Versicherungsschutz in Gefahr bringen.

Die Rechtsgrundlage ist eine Gesamtleitung aller Geschäftsführer, die jedoch in der Rechtspraxis Abteilungen (Geschäftsfelder), z.B. durch Geschäftsordnungen, bildet; das Recht sieht auch eine übergreifende Vertretung der GmbH im Hinblick auf die Befugnis, als externe juristische Person zu handeln, vor, wenngleich alles andere in den Gesellschaftsvertrag aufzunehmen ist und sein sollte.

Es ist jedoch nicht notwendig, dass die Statuten grundsätzlich die ausschließliche Vertretungsbefugnis aller oder einzelner Geschäftsführer regeln; es reicht aus, wenn eine sogenannte Eröffnungsklausel, d.h. das Recht der Generalversammlung, einzelne Geschäftsführer allein zu vertreten, miteinbezogen wird. Es ist auch eine sogenannte fiktive Generalvertretung möglich, nach der die Firma beispielsweise auch durch einen Zeichnungsberechtigten zusammen mit einem Geschäftsführer vertreten werden kann.

Das Unternehmen muss immer nur durch die Geschäftsführer repräsentiert werden können. Darüber hinaus soll festgelegt werden, ob der Geschäftsführer von den Einschränkungen des 181 BGB (Verbot der Selbstkontrahierung und Mehrfachvertretung) freigestellt werden soll. 181 BGB regelt, dass es einem Bevollmächtigten verboten ist, mit sich selbst oder zugleich mit einem Bevollmächtigten Dritter zu handeln.

Veräußert der Geschäftsführer das ihm zur VerfÃ?gung gestellte Firmenfahrzeug der GmbH an sich selbst, indem er im Netz ein Formblatt Ã?ber einen Fahrzeugkaufvertrag fÃ?r ein gebrauchtes Fahrzeug herunterlÃ?dt und die GmbH als VerkÃ?ufer und sich selbst als KÃ?ufer verwendet, um dann fÃ?r beide Seiten zu unterzeichnen, besteht ein eindeutiger Verstoss gegen § 181 BGB.

Das gleiche gilt, wenn der Geschäftsführer das Auto nicht für sich, sondern für seinen eigenen Sohn kauft und den Vertrag für ihn unterschreibt. Die Geschäftsführerin würde die GmbH und ihren eigenen Sohn zugleich repräsentieren, was ohne angemessene....

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