Freigrenze Warengutschein

Steuerbefreiungsbeleg

Mit Warengutscheinen Steuern und Sozialabgaben sparen! von Silvia Leitmeier, München. "Gütergutscheine" ist das Zauberwort, wenn Sie Ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun wollen. Es ist zu unterscheiden, ob es sich um einen Warengutschein oder Tankgutschein handelt. Warengutscheine, etc.

dann ist diese Spende Steuer und. www.eureka-akademie.de. Die Warengutscheine sind steuerfrei, wenn die.

Wichtigste Fragestellungen und Fallstricke | Finanzen

Darf die Obergrenze von 44 Euro durchbrochen werden? Die Höhe von 44 Euro ist eine Freigrenze. Bei Überschreitung des Betrages von 44 Euro pro Monat muss der Gesamtwert der unbaren Vergütung der Lohnsteuer unterliegen. Um festzustellen, ob die Freigrenze von 44 Euro erreicht wurde, werden die in einem Monat kostenlos und zu einem reduzierten Preis erbrachten Sachleistungen nach Abzug des vom Arbeitnehmer geleisteten Entgelts addiert.

Außerdem ist es eine Befreiungsgrenze, so dass nicht in einem bestimmten Zeitraum verbrauchte Mengen nicht auf andere Kalendermonate vorgetragen werden können. Zudem darf die Befreiungsgrenze von monatlich 44 Euro nicht auf einen jährlichen Betrag "hochgerechnet" werden. Während des Kalenderjahrs erhielt der Arbeitnehmer aufgrund seiner Beschäftigung keine Sachleistungen. Zu Weihnachten überreicht ihm sein Auftraggeber einen Geschenkgutschein im Gesamtwert von 400 Euro.

Die Gutscheine stellen ein steuerpflichtiges Gehalt aufgrund der Überschreitung der Freigrenze von 44 Euro da. Dabei ist es irrelevant, dass der Arbeitnehmer die Befreiungsgrenze in den anderen Kalendermonaten nicht in Anspruch nahm, da die Monatsbefreiungsgrenze nicht auf das jeweilige Jahr hochgerechnet werden kann. Ist der Arbeitnehmer jedoch bei unterschiedlichen Unternehmern beschäftigt, kann die Befreiungsgrenze von monatlich 44 Euro mehrmals in Anspruch genommen werden.

Von der monatlichen Freigrenze von 44 Euro können nur alle Sachleistungen in Betracht gezogen werden, die nach 8 Abs. 2 S. 1 StG kostenlos oder zu einem ermäßigten Preis innerhalb eines Monats gewährt werden. Es handelt sich dabei um Sachleistungen, für die keine offiziellen Sachleistungen ermittelt wurden und die nicht nach 8 Abs. 3 des § 8 Abs. 3 des Gesetzes (Rabattfreistellung) zu werten sind.

Der pauschalen Ermittlung der geldwerten Vorteile gemäß 8 Abs. 2 S. 1 UStG liegen die am Lieferort geltenden einheitlichen Endpreise, vermindert um die marktüblichen Preisminderungen (R 8. 1 Abs. 2 LStR), zugrunde. Bekommt der Arbeitnehmer eine nach § 8 Abs. 2 S. 1 EG (Einzelbewertung) zu bewertende Sache oder Leistung, so kann sie aus Gründen der Vereinfachung mit 96 % des Schlusspreises angesetzt werden, zu dem der Verkäufer oder sein Kunde sie Dritten im allgemeinen Geschäft anbieten (R 8. 1 Abs. 2 S. 9 LStR).

Unserer Meinung nach können diese Vorschriften jedoch nur dann auf Belege angewendet werden, wenn sie einen bestimmten Sachverhalt spezifizieren, für den eine Beurteilung vorgenommen werden kann. Was für andere Sachleistungen müssen (nicht) bei der Überprüfung der 44-Euro-Grenze berücksichtigt werden? Nicht berücksichtigt werden die nach § 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 8 StG bewerteten Vorzüge.

Z. Die nach § 8 Abs. 2 Sätze 2 bis 5 StG zu bemessenden Leistungen aus der Überführung eines Dienstwagens und der zu beurteilenden Übernachtung und Mahlzeiten zu den offiziellen Sachbezügen. Personalabschläge (§ 8 Abs. 3 EStG) und die diskontierte Übertragung von Vermögensanteilen werden ebenfalls nicht berücksichtigt.

Bei der Prüfung der Überschreitung der 44-Euro-Grenze werden die nach § 8 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 StG zu einem Pauschalsatz gemäß 40 StG versteuerten Sachleistungen nicht berücksichtigt (R 8. 1 Abs. 3 S. 1 LStR). Gleiches trifft auf pauschale Sachleistungen nach Maßgabe des Paragraphen 37 b zu.

Auch ein Angestellter benutzt seinen Dienstwagen selbst. Ein Warengutschein im Gegenwert von 44 Euro für besonders gute Leistung wird dem Arbeitnehmer im Monat Monat Mai von seinem Auftraggeber ausgehändigt. Die Sachleistung ist bei Anwendbarkeit der monatlich geltenden Freigrenze von 44 Euro von der Einkommensteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Dies liegt daran, dass die Sachbezüge aus der privaten Nutzung des Dienstwagens bei der Überprüfung der Freigrenze von 44 Euro nicht zu beachten sind, da sie nach 8 Abs. 2 Satz 2 bis 5 StG zu werten sind.

Die Arbeitgeberin zahlt im Monat September eine Pauschalsteuer (25%) von 150 Euro pro Arbeitnehmer für eine Firmenveranstaltung. Zusätzlich wurde einem Arbeitnehmer Ende August ein Büchergutschein im Gegenwert von 40 Euro als Reaktion auf einen Verbesserungsvorschlag übergeben. Die aus dem Betriebsereignis nach 40 Abs. 2 Nr. 2 Nr. 2 StG resultierenden Pauschallöhne bleiben bei der Prüfung der Überschreitung der Freigrenze unberücksichtigt.

Damit ist der Voucher innerhalb der Freigrenze von 44 Euro zollfrei. Ab wann kommt der Nutzen eines Gutscheines auf den Arbeitnehmer zu? Das Finanzamt ist der Ansicht, dass der Lohnzufluss für einen einzulösenden Beleg bereits zum Zeitpunkt der Gutscheinvergabe stattfindet, da der Arbeitnehmer zu diesem Zeitpunkt gegen den Dritten einen rechtlichen Anspruch hat.

Diese Perspektive gibt dem Arbeitnehmer die Gelegenheit, Belege für mehrere Wochen zu erwirken. Bei den Gutscheinen ist es jedoch anders, wenn sie beim eigenen Auftraggeber eingelöst werden. Das Unternehmen bietet seinen Mitarbeitern folgende Gutschrift an: "42 l Superbenzin". Die Arbeitgeberin hat festgestellt, dass der literweise Betrag von 1.069 Euro beträgt, wenn der Beleg ausgehändigt wird.

Beim Einlösen des Gutscheines durch den Arbeitnehmer stieg der Kraftstoffpreis auf 1.129 Euro. Es gilt die Freigrenze von 44 Euro, da der Beleg zum Ausgabezeitpunkt einer Sachleistung von 43,10 Euro unterliegt (42 ltr. à 1,069 Euro = 44,90 Euro davon 96 % = 43,10 Euro; hier ist der Wertabschlag von 4 % anzuwenden, da eine genaue Beschreibung gegeben ist).

Dabei ist es unerheblich, dass zum Einlösungszeitpunkt für den Arbeitnehmer ein Vorzug von mehr als 44 Euro besteht (42 lx1. 129 Euro = 47,42 Eurox96 % = 45,52 Euro). Ab dem Folgemonat ist eine Entgeltumwandlung vom Bargehalt in eine bargeldlose Zahlung oder einen Beleg steuer- und versicherungsrechtlich zulässiger.

Gleiches trifft auf die künftige Verwendung der 44-Euro-Freistellungsgrenze zu. Es obliegt dem Unternehmer zu beweisen, dass die ausgestellten und im Betrieb nicht mehr verfügbaren Belege den Anforderungen der Steuerbehörden nachkommen. Deshalb sollte eine Abschrift der an die Beschäftigten ausgestellten Belege oder mindestens ein Exemplar der Belege im Betrieb aufbewahrt werden.

Alle Sachleistungen einschließlich der ausgestellten Belege sind vom Dienstgeber in das Gehaltskonto einzutragen, auch wenn sie bei Einhaltung der Freigrenze von 44 Euro pro Monat steuerbefreit sind. Um diese Erfassungspflicht zu erleichtern, ließ 4 Abs. 3 S. 2 StDV zu, dass Sachleistungen, die in Anlehnung an die monatliche Freigrenze von 44 Euro weiterhin steuerbefreit sind, nicht im Gehaltskonto erfasst werden müssen, wenn durch betriebswirtschaftliche Vorschriften und die entsprechenden Kontrollmaßnahmen sichergestellt ist, dass die Freigrenze von 44 Euro pro Monat einhalten wird.

Sind die obigen Prinzipien auch auf Gutscheine des eigenen Arbeitgebers anwendbar? Gutscheine, die beim eigenen Unternehmer eingelöst werden, sind auch Sachleistungen. Auch wenn der Beleg einen Geldbetrag in EUR hat, ist dies bereits der Fall. Soll der Beleg jedoch bei Ihrem eigenen Auftraggeber eingelöst werden, erhalten Sie Ihr Gehalt erst nach dem Einlösen des Vouchers.

Der Jahresrabatt von 1.080 Euro gilt auch für Belege für Waren und Leistungen aus dem Warenangebot der Arbeitgeber. Jeden Monat schenkt das Geschäft seinen Angestellten einen Gutschein im Gesamtwert von 44 Euro, der sie zum Kauf von Nahrungsmitteln ermächtigt. Diese Sachleistungen sind in der Regel in der Regel umsatzsteuerfrei in Form von 1.080 Euro pro Jahr.

Der Freigrenzwert von 44 Euro gilt nur für Leistungen, für die der Rabatt nicht gilt. Sacheinlagen des Unternehmers, die in der Regel auch im sozialen Umgang getauscht werden und zu keiner wesentlichen Anreicherung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beitragen, sind nicht Bestandteil des Lohns als reine Sacheinlagen. Leistungen sind geldwerte Vorteile bis zu einem Betrag von 40 Euro, die dem Arbeitnehmer oder seinen Familienangehörigen anlässlich eines speziellen Anlasses gewährt werden (R 19. 6 Abs. 1 LStR).

Für die Anwendbarkeit der (steuerfreien) 40 -Euro-Grenze gilt in gleicher Weise, wenn Gütergutscheine anlässlich einer speziellen Veranstaltung (Geburtstag, bestandenes Examen, Firmenjubiläum) verschenkt werden. An seinem Arbeitgebergeburtstag bekommt der Arbeitnehmer einen Beleg über 40 Euro zum Einlösen in einer Bücherei.

Die 40 -Euro-Grenze für (steuerfreie) Leistungen wird nicht übertroffen, so dass die Sachleistung nicht versteuert wird.

Mehr zum Thema