Förderung Effizienzhaus 55

Promotion-Effizienz-Haus 55

Das KfW-Effizienzhaus 55 kennzeichnet Häuser mit einer Energieeffizienz. Zusätzlich zu den zusätzlichen Energieeinsparungen wird Ihr Haus von der KfW Bank unterstützt. KfW-Effizienzhaus 85 (Programm 154) entfällt. Im April 2016 wurde jedoch die Förderung eines KfW 70-Standardhauses eingestellt. Werbemaßnahmen (Gebäudehülle, Lüftungs- und Heizungstechnik).

Effizienz-Haus 55 - hochenergetischer Anspruch

KfW-Effizienzhaus 55 kommt für die KfW-Förderung von Neu- und Bestandsgebäuden in Frage. Efficiency House 55 - was heißt dieser Wirkungsgrad? Bei Neubauten ist die Situation etwas unkomplizierter, wenn ein Gebäude von der Pike auf mit einem fachkundigen Partner nach diesem Energiestandard beplant wird. Die Primärenergieanforderung des Gebäudes darf 55 vom Hundert der Referenzwerte des Referenzhauses nach Energieeinsparverordnung 2009 nicht übersteigen.

Die Transmissionswärmeverluste des Gebäudes dürfen siebzig Prozentpunkte des Referenzgebäudes der Energieeinsparverordnung ausmachen. Gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) darf ein als frei stehendes Wohnhaus mit einer maximalen Nutzfläche von 350 m einen Wärmeverlust von H = 0,40 W/(m2-K) nicht übersteigen. Bei einem Effizienzhaus 55 ergibt sich dann ein Primärenergieverbrauch von ca. 39,18 kWh/m²a.

Grundsätzlich eignen sich alle Häusertypen für ein Effizienzhaus 55. Die konkreten Zahlen für ein weiteres KfW-Effizienzhaus 55 können von den hier angegebenen Werten abweicht. Mit den Programmen 153 (Energieeffizientes Bauen) und 151 (Energieeffiziente Sanierung) nutzt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) den Grundsatz des KfW-Effizienzhauses 55. Jeder, der sein Eigenheim zu einem KfW-Effizienzhaus 55 umbaut, kann auch eine Förderung bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Programm 430) erhalten.

Energiestandard - KfW-Effizienzhaus 55 / 70 / 100 & Passionshaus

In der Baubranche werden eine große Anzahl von energetischen Standards zur Kennzeichnung von Bauwerken eingesetzt, obwohl nicht jeder Maßstab wirklich eine Qualitätsaussage macht. So ist der Ausdruck "Energiesparhaus" nirgends bindend festgelegt. Beschreibt ein Produzent ein Gebäude als energiesparendes Haus, kann ein Auftraggeber keine Schlüsse auf das eigentliche Einsparpotential ziehen.

Bei Bezeichnungen wie Niedrig-Energiehaus, Passivhaus oder Kfw-Effizienzhaus ist die Situation anders. Für den Wärmebedarf oder den Primärenergieverbrauch gibt es klare Abgrenzungen. Bei der finanziellen Förderung durch die KfW Förderung oder das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Exportkontrolle ist die Beachtung der in der geltenden Energiesparverordnung (EnEV) festgelegten Grenzwerte ausschlaggebend.

Mit dem zum Jahresbeginn 2009 in Kraft getretenen Konjunkturprogramm Nr. 2 der KfW wurden die Fördermaßnahmen für das energieeffiziente Bauen im Bestand deutlich ausgeweitet. Zum anderen verschärfte die am 01.10.2009 in Kraft getretene Energiesparverordnung (EnEV 2009) den Energiebedarf von Gebäuden. Im Vergleich zur bisherigen Verordnung 2007 wurden die Normen für den Primärenergieverbrauch um 30 Prozent und für die Wärmedämmung von Gebäuden um 15 Prozent gesenkt.

Die bisher geltenden energetischen Normen KfW-Effizienzhaus 55 / 70 / 100 wurden um weitere Normen ergänzt, die teilweise nur vorübergehend angewendet werden. Einzelheiten zu den Veränderungen sind in den Beiträgen zu den entsprechenden Energienormen zu lesen. Der Passivhausstandard mit besonders niedrigem Primärenergieverbrauch wird wie ein Effizienzhaus 55 vorangetrieben, sofern der jährliche Primärenergieverbrauch 40 kWh/m Nutzfläche und der jährliche Wärmebedarf 15 kWh/m² Wohnraum nicht übersteigt. http://www.energiesparhaus-bauen.info/ bietet weitere Informationen zum Themenbereich.

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