Flexible Arbeitszeit

Arbeitszeitflexibilisierung

Für viele Mitarbeiter wird es immer wichtiger, die Arbeitszeiten bedarfsgerecht gestalten zu können. Hier kommen flexible Arbeitszeitmodelle ins Spiel. Was gibt es und was sollten Sie beachten, damit Sie und Ihr Arbeitgeber davon profitieren? In den KMU sind flexible Arbeitszeitmodelle wie Teilzeit, Gleitzeit und Telearbeit üblich. Erfahren Sie hier, was flexible Arbeitszeiten für Sie tun können.

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Flexible Arbeitszeiten sind Regelungen, die sich hinsichtlich Ort und Zeitdauer von der normalen Arbeitszeit unterscheiden. "Anfang und Ende der Tagesarbeitszeit einschließlich Unterbrechungen und Aufteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage" unterliegt der Betriebsrat gemäß 87 Abs. 1 Nr. 2 des Betriebsverfassungsgesetzes der betrieblichen Mitbestimmung, soweit ein Tarifvertrag besteht.

1 ] Dies bedeutet, dass sowohl die Belange der Arbeitnehmer als auch die Unternehmensziele in der Regel bei der Organisation der Arbeitszeit miteinbezogen werden. Interessenskonflikte zwischen Arbeitnehmer und Arbeitnehmer können bei der Organisation der Arbeitszeit entstehen. Die Arbeitszeitflexibilität ist in den Industrieländern seit den 80er Jahren zu einem bedeutenden Thema der Kollektivverhandlungen und der nachfolgenden Gesetze geworden.

Eine Verkürzung der Arbeitszeit ist ohne flexible Arbeitszeit nicht mehr denkbar. Allerdings ist die Flexibilisierung der Arbeitszeit von Staat zu Staat unterschiedlich und hängt von der Zeit ab. In der Nachkriegszeit wurde die Arbeitszeit durch den Wiederaufbau der Volkswirtschaft in der damaligen BRD in einer Sechs-Tage-Woche ausgeweitet. Im Jahr 1960 lag die Jahresarbeitszeit bei 2081h.

Im Anschluss an die Erdölpreiskrise 1973 wurde in großen Wirtschaftsbereichen durch den Abbau von Mehrarbeit und tariflichen Arbeitszeiten in erheblichem Umfang die Kurzarbeit beschlossen, um eine Massenentlassung zu vermeiden (und in einigen Fällen sogar zu erreichen). 2 ] 1975 lag die Arbeitszeit bei 1737h im Jahr. Ab 1975 wurde die Nachfrage nach kürzeren Arbeitszeiten gegen Lohnsteigerungen ausgetauscht, aber von 1975 bis 1985 erhöhte sich die Anzahl der freien Tage von 24 auf 30, was zu einer leichten Reduzierung der Jahresarbeitszeit führte.

Mit der steigenden Arbeitslosenquote reduzierte der Metalltarifvertrag 1984 die wöchentliche Arbeitszeit von 40 auf 38,5 Arbeitsstunden nach 16 Jahren. Der erste Punkt bezieht sich auf die Unterscheidung der Arbeitszeit. Im Unternehmen soll die Arbeitszeit durch eine betriebliche Vereinbarung reguliert werden, in der für Unternehmensteile und für die einzelnen Mitarbeiter verschiedene wöchentliche Arbeitszeiten vereinbart werden können.

Bei der zweiten Verordnung geht es um die Arbeitszeit mit längeren Ausgleichszeiten. Dieser Kollektivvertrag ermöglichte es, die Arbeitszeit im Gegenzug für zwei Formen der Arbeitszeitflexibilität zu reduzieren. Infolgedessen wurden in allen Bereichen generell Kurzarbeit und Arbeitszeitflexibilität gemeinsam ausverhandelt. Die tatsächliche Arbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten steigt seit der Jahresmitte der 90er Jahre wieder an.

3 ] Gerade seit Beginn des neuen Millenniums gibt es unter der Tagesordnung 2010 und dem Schlagwort der Internationalisierung eine klare Neigung zur Arbeitszeitverlängerung, meist ohne Lohnausgleich. Um so kostspieliger die Arbeiten werden, umso mehr ist es Sache des Zeitmanagements, Leerlaufzeiten zu verhindern. Mit anderen Worten, die Ressourcenarbeit sollte so gut wie möglich genutzt werden.

Bei einer Anlage mit starrer Arbeitszeit ist es jedoch schwierig, schwankende Kapazitätsbedarfe zu verfolgen. Ist die Auftragssituation schwach, kann es notwendig sein, die Beschäftigten mit weniger wertschöpfender Arbeit zu belasten. Im Falle einer hohen Arbeitsbelastung müssen jedoch nicht nur die Mehrarbeitsstunden, sondern auch diese mit einem Aufschlag vergütet werden.

Beide sind aus Arbeitgebersicht höchst unrentabel. Darüber hinaus erfordern die technischen Entwicklungen und die steigende Kapitalisierung von Arbeitsplätzen eine Entkopplung der Arbeitszeit von der Arbeitszeit, die in der Regel kürzer ist. An den immer teurer werdenden Arbeitsplätzen sollten daher die Betriebsstunden höher sein als die der Mitarbeiter. Hier ermöglichen flexible Arbeitszeitmodelle eine gleichmäßige Nutzung der technischen Anlagen im Mehrschichtbetrieb.

Betriebs- und Arbeitszeiten haben einen erheblichen Einfluss auf die Planung und Steuerung der Kapazitäten sowie auf die Organisation der Arbeit, den Einsatz des Personals und die Anforderungen. Nicht in allen Faellen, aber oft auch die Zeitsouveraenitaet der Mitarbeiter. Doch für den Mitarbeiter heißt das für ihn auch: Flexibel aus externen Gründen. Das Flexibilitätsinteresse der Mitarbeiter wird durch das Bedürfnis nach Kontinuität und Berechenbarkeit ihres Arbeitsentgelts, die Möglichkeit der Freizeitgestaltung und die eigene Gestaltungsfreiheit nach persönlichen Bedürfnissen oder Wünschen ausgeglichen.

Gerade für den Elternteil ist eine Arbeitszeitanpassung oft nur möglich, wenn die Betreuungseinrichtungen oder Betreuer flexibel sind. Soweit flexible Arbeitszeitmodelle eine höhere Zeithoheit für die Mitarbeiter mit sich bringen, ermöglichen sie eine stärkere Abstimmung der Arbeitszeit auf die persönlichen Bedürfnisse und Bedürfnisse und können so zu einer verbesserten Work-Life-Balance beizutragen.

In der Regel sieht die Regelung für flexible Arbeitszeit vor, dass der Mitarbeiter, wenn er nicht erwerbsunfähig ist, die Arbeitszeit beim Besuch beim Hausarzt selbst abwägt. Das ist bei fester Arbeitszeit nicht unbedingt der Fall: In Deutschland zum Beispiel gibt es außer bei Erwerbsunfähigkeit nach 616 BGB einen Urlaubsanspruch, wenn der Besuch beim behandelnden Arzt zu dem betreffenden Termin ärztlich erforderlich ist, z.B. bei akutem Leiden oder wenn der behandelnde Arzt keinen Arzttermin außerhalb der Arbeitszeit gibt.

Weil in der Regel weitestgehend flexible Arbeitszeitmodelle keinen bezahlten Urlaub berechtigen, führt eine flexible Arbeitszeit in diesem Sinn zu Mehrarbeit. Flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen es dem Mitarbeiter, persönliche Terminvereinbarungen wie Behördenbesuche, Handwerksbesuche oder Schulbesuche zu treffen, ohne z.B. einen Tag Urlaub in Kauf nehmen zu müssen.

Im Hinblick auf die Arbeitszeitflexibilität hat das Gesetz über die Arbeitszeit (ArbZG) seit 1994 gegenüber der bisherigen Arbeitszeitregelung (AZO) einen erheblichen Spielraum geschaffen. Die Zielsetzung des Gesetzes ist nicht nur "die Gewährleistung der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten bei der Arbeitszeitgestaltung", sondern auch "die Verbesserung der Voraussetzungen für flexible Arbeitszeiten". Mehrere hundert Arbeitszeit- und Schichtenmodelle sind dort zu finden.

Die folgenden Modelle können eine Veränderung des Arbeitsvolumens mit sich führen, dienen aber in erster Linie der Angleichung der Arbeitszeitsituation, wodurch das Gesamtarbeitsvolumen des Mitarbeiters mittel- bis längerfristig weitestgehend unberührt sein kann: Es handelt sich dabei um ein Arbeitszeitmodell: Schichtbetrieb: Arbeitszeit in verschiedenen Positionen und von verschiedener oder derselben Zeitdauer. Flexible Arbeitszeit: Der Ort und die Länge der Tagesarbeitszeit können in einem regulierten Umfeld beliebig festgelegt werden.

Bereitschaftsarbeit: Eine gewisse Zahl von Arbeitszeiten wird nicht festgelegt, in der Regel nicht einmal eine gewisse Zahl von Arbeitszeiten, sondern nur die Vergütung pro Zeiteinheit. Die Arbeitsgerichtsbarkeit hat diese Möglichkeit schnell abgelehnt und der Bundesgesetzgeber hat in 12 TzBfG[6] geregelt, dass der Mitarbeiter nicht erwerbstätig sein muss, wenn er nicht mindestens vier Tage im Vorhinein über die Arbeitszeitsituation informiert wird.

Wurde im Arbeitsvertrag keine Einigung über eine gewisse Laufzeit der Arbeitszeit erzielt, ist eine Arbeitszeit von 10 Wochenstunden vorzusehen. Die Mindestarbeitszeit pro Tag liegt bei drei aufeinanderfolgenden Arbeitsstunden, sofern nicht anders angegeben (noch kürzer). Es sind aber auch Absprachen wie " 5 Wochenstunden im Jahresmittel " möglich.

KAAPOVAZ: Kurzfristige Änderungen der Arbeitszeit je nach Kapazität. Er wurde im Zusammenhang mit der Flexibilität von rigiden Arbeitszeitregelungen entwickelt. Im Gegensatz zu den Abrufarbeiten wurde zunächst von einer festen Stundenzahl in einer Zeitspanne und einer damit verbundenen einheitlichen Vergütung auszugehen. Formlose Arbeitszeit oder flexible Gleitzeit: Das Arbeitsvolumen ist fix, der Ort und die Arbeitszeit sind vom Mitarbeiter beliebig einstellbar und werden nicht vom Betrieb gesteuert.

Vertrauensarbeitszeiten: Im Gegensatz zu formlosen Arbeitsstunden wird das Volumen der Arbeit bestimmt, die dafür verwendeten Arbeitsstunden können vom Mitarbeiter in Absprache gewählt werden. Arbeitszeitkonten: Vereinbarung über die Art der Aufzeichnung und Abrechnung der geleisteten und geschuldeten Arbeitsstunden pro Mitarbeiter für feste Vergütungszeiträume. Die folgenden Modelle beinhalten im Wesentlichen eine Reduzierung oder Vergrößerung des Arbeitsvolumens des Mitarbeiters:

Teilzeitbeschäftigung: Die reguläre Arbeitszeit ist geringer als bei vergleichbaren Vollzeitbeschäftigungen. Mehrarbeiten ( "Überstunden"): Über die Normalarbeitszeit hinaus geleistete Arbeitszeit. Job-Sharing: Verteilung der regulären Arbeitszeit auf zwei oder mehr Mitarbeiter, die sich die Arbeitsteilung bei der Benutzung von Arbeitsstationen zuteilen. Teilruhestand: schrittweise, regelmässige Reduktion der einzelnen Arbeitsstunden als "Abgleiten" in den Rentenalter.

Die folgenden Ausführungen und Werkzeuge können sowohl zur Veränderung der Zeitsituation als auch zur Veränderung des Arbeitsvolumens des Mitarbeiters eingesetzt werden. Sie basieren zum Teil auch auf Vereinbarungen innerhalb einer Arbeitsgruppe: modulares System: Individuelle Mitarbeitende oder Arbeitsgruppen können sich ihre Zeitmodelle einzeln ausarbeiten. Es sind Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresmodelle möglich.

Zeitgruppe: Mitarbeitergruppe, für die das gleiche Arbeitszeitsystem angewendet wird, das sich von dem anderer Arbeitnehmer im gleichen Unternehmen abgrenzen kann. Wenn nicht genügend Arbeiten für alle Mitglieder der Arbeitsgruppe zur Verfügung stehen, reguliert die Arbeitsgruppe selbst das weitere Vorgehen, um das Ziel der Produktionszeit zu erreichen. Sabbatjahr: Begriff für die Vergabe verwandter, in der Regel länger dauernder Erholungsphasen, z.B. zum Ersatz von Zeitgutschriften oder als unbezahlter Urlaub von der Beschäftigung.

Mathias: Ist die Bereitschaftsarbeit beendet? Märr, Rainer: Arbeitszeitgestaltung, in: Handdwörterbuch der Betriebswirtschaft swirtschaft (= Encyclopädie der Betriebswirtschaftslehre, Bd. 7), edited by Werner Kern, Hans-Horst Schröder and Jürgen Weber, 2nd edition, Stuttgart: Schäffer-Poeschel 1996, ISBN 3-7910-8044-X, S. 157-169. Information about working time organization. Webseite des Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen.

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