Finanzamt Zweitwohnsitz

Steueramt Zweitwohnsitz

Den Steuertrick mit dem Zweitwohnsitz. Das Finanzamt wird das zweite Haus nicht erkennen. Haben Sie zum ersten Mal eine Einkommensteuererklärung beim Finanzamt eingereicht? Kosten für die Zweitwohnung (Miete, Einrichtung, Hotel, etc.).

Wie sieht ein eigener Haushalt und ein zweites Zuhause aus?

Kein Zweitwohnsitz registrieren, Umsatzsteuererklärung am Wohnort

Herr Anwalt Dr. Holger Traub, Dipl. Kfm. Sehr verehrte Kolleginnen und Kollegen, da ich in diesem Kalendermonat einen neuen Job beginnen werde und dieser ca. 300 Kilometer von meinem Wohnort weg ist, habe ich eine Ferienwohnung in der Umgebung meines neuen Arbeitsgebers gemietet. Ich werde meinen Wohnsitz vorläufig beibehalten, aus Gründen der Sicherheit wegen der Bewährungszeit.

Das Zweitwohnsitz will ich nicht anmelden, da die GEZ und das Land die Übergabe aufschieben. Ich möchte die Ausgaben jedoch dem Finanzamt an meinem Wohnsitz melden und von meiner Steuerschuld abziehen. Ist es möglich, mein Zweitwohnsitz bei der Abgabe der Steuern an meinem Wohnort anzugeben, ohne dass ich mich um eine Geldstrafe wegen fehlender Registrierung sorgen muss?

Oder sind die Steuer- und Meldebehörden länderübergreifend tätig? Lieber Frager, aufgrund der Angaben möchte ich Ihre Fragen wie folgt klären: Ein Datenvergleich zwischen der Meldestelle des zweiten Wohnsitzes und dem Finanzamt des ersten Wohnsitzes erfolgt nicht. Das gilt insbesondere deshalb, weil die steuerliche Behandlung des ersten und zweiten Wohnsitzes nicht davon abhängt, ob eine eidg.

Ich würde jedoch von dem von Ihnen in Betracht gezogenen Verfahren abraten, da eine Geldstrafe auferlegt werden kann, wenn der unzulässige Bericht bekannt wird. Darüber hinaus kann es zu strafrechtlicher Steuerflucht kommen, da die Steuer auf den Zweitwohnsitz von der zuständigen Stadt/Kommune eingehoben wird. Wird dort jedoch kein Bericht erstellt, kann er die Steuereinziehung auch nicht gegen Sie vorbringen.

Hoffentlich habe ich Ihre Anfrage in verständlicher Form bearbeitet und würde mich über eine 5-Sterne Bewertung erfreuen. Inwiefern war der Rechtsanwalt nachvollziehbar?

Das Leben in einer Zweitwohnung geht das Finanzamt nichts an.

Wenn Sie aus beruflichen Gründen ein Zweitwohnsitz haben, können Sie eine steuerliche Doppelbewirtschaftung in Anspruch nehmen. Was der Steuerpflichtige am Arbeitsplatz aber eigentlich nicht will, geht das Finanzamt an. Dies hat der BFH in einem jetzt publizierten Beschluss vom 28.3.2012 (Urteil vom 28.3.2012, Az.: VI R 25/11) untermauert. Das bedeutet, dass der Steuerpflichtige eine Doppelbudgetierung beanspruchen kann, auch wenn er den zweiten Haushalt am Arbeitsplatz in einer WG unterhält.

Die Klage wurde von einem Mitarbeiter eingereicht, der von 2001 bis 2003 zusammen mit seiner Ehefrau und seinen Kinder in F. lebte. Zu Beginn des Jahres 2000 wurde er zum Leiter der Zweigniederlassung ernannt. Ursprünglich hatte ihm der Auftraggeber dort auch eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung gestellt, ab dem Jahr 2000 sollte er sich selbst um eine Ferienwohnung kümmer.

Das Ehepaar war trotzdem noch befreundet und mietete im Jahr 2000 in D. eine Dreiraumwohnung. Nach einem Jahr wurde die Ferienwohnung aufgelöst und das Paar kaufte zusammen ein Dorf. Der Mann hat nun in seiner Steuerklärung die Kosten für die Doppelhaushaltung gefordert.

Doch das Finanzamt wollte diese Abschläge nicht dulden. Der Rechtsstreit war vom zuständigen Steuergericht abgetan. Das Finanzamt war der Ansicht, dass die Vermietung der Ferienwohnung oder der Erwerb des Wohnhauses in der Nähe des neuen Arbeitsortes stattgefunden hat, jedoch nicht nur aus beruflichen Gründen. Dabei spielten die privaten Ursachen eine wichtige Rolle, so dass das Finanzamt die Vorsteuerabzüge nicht genehmigen musste.

Der Bundesfinanzhof hielt die Berufung jedoch für gerechtfertigt, hob das Verfahren auf und verwies den Fall zur Neuverhandlung an den Finanzgerichtshof zurück.

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