Fahrzeit zur Fortbildung Arbeitszeit

Reisezeit zur Weiterbildung Arbeitszeit

an Weiterbildungen o.ä. teilnehmen oder teilnehmen müssen. Ich habe Fragen zu Arbeitszeitregelungen für Reisen zu Schulungen/Seminaren/Weiterbildungskursen etc., z.

B. zu Kundenterminen, aber auch zu Weiterbildungen, Filialen etc. Ich habe auch eine Reihe von Fragen, die ich stellen möchte. Vereinbarkeit von Familie und Beruf - auch in der Weiterbildung. Schulungsveranstaltungen über die gesamte Kernzeit.

Ist Weiterbildung Arbeitszeit?

Im Falle einer Ausbildung am Arbeitsplatz (d.h. in der eigenen Einrichtung) ist die Ausbildungszeit Arbeitszeit ohne Selbstbehalt. Im Falle einer externen Ausbildung muss ein Antrag auf Dienstreise gestellt werden (siehe Dienstreisen). 11 Abs. 3 DVO findet dann Anwendung: "Bei Geschäftsreisen werden die Zeit der An- und Abreise sowie die Zeit der Hin- und Rückfahrt einschließlich der notwendigen Wartezeit bis maximal elf Uhr pro Tag", d.h. ab dem Zeitpunkt des Verlassens der eigenen Haustür bis zur Heimkehr, alle Arbeitszeiten angerechnet.

Die Einkaufstour in Hannover, die eventuell der Weiterbildung folgt, ist natürlich keine "geschäftliche Nutzung" und sollte daher von der Fehlzeit abgezogen werden. Als " Wartezeit " gelten nicht nur die vorgeschriebenen 20 minütigen Zugverspätungen am Hauptbahnhof, sondern auch die Zeit zwischen dem Ende der Ausbildung und der Ausfahrt des nächstgelegenen Transports.

Dass ein Trainingstag, so lange er auch dauern mag, nur mit der Arbeitszeit eines Arbeitstags saldiert wird, ist ein Mýrchen. Jeder, der andere auf diese Weise beauftragt, eine Schulung in Rechnung zu stellen, verstößt gegen das Gesetz!

Arbeitszeiten von | Die Firma Lenzing & Tübner

Die Arbeitszeit ist die Zeit, in der der Beschäftigte nicht selbst entscheiden kann, wie seine Zeit genutzt werden soll, da er unter der Kontrolle des Arbeitsgebers steht und daher den Anweisungen des Arbeitsgebers unterworfen ist. Bei Vollzeitbeschäftigung gilt eine Regelarbeitszeit von 40h. Einige Tarifverträge enthalten jedoch Arbeitszeitverkürzungen - z.B. 37 oder 38,5. Teilzeitbeschäftigung gilt als geringer als die normale Wochenarbeitszeit - auch ein Angestellter, der 37 Arbeitsstunden beschäftigt ist (und dessen Arbeitszeit nach dem Tarifvertrag z.B. 38,5 Arbeitsstunden beträgt), ist ein Teilzeitbeschäftigter.

Umfang und Standort der normalen Arbeitszeit sind im Anstellungsvertrag oder im Dienstvermerk anzugeben. In der Regel gilt als Arbeitsbeginn der Zeitpunkt, zu dem der Beschäftigte an dem von ihm zu bearbeitenden Arbeitsplatz eintritt. Der Weg von zu Haus zur Arbeitsstätte ist im Grunde keine Arbeitszeit - auch nicht für Wechselarbeitsplatz.

Ausgenommen hiervon ist die Tatsache, dass der Mitarbeiter im Namen des Arbeitsgebers schnellstmöglich und ohne kostenlose Reisearrangements einen konkreten Standort erreicht - in solchen Fällen ist die Reisezeit zum Arbeitsplatz in der Regel als Arbeitszeit anzusehen. Aber auch in anderen Fällen ergibt sich die Fragestellung, ob eine bestimmte Aktion als Arbeitszeit oder Urlaub angesehen wird:

Wenn ein Mitarbeiter im Namen des Arbeitsgebers mit einem Auftraggeber speist, ist dies als Arbeitszeit anzusehen. Bei Bedarf kann der Dienstgeber bestimmte Absprachen mit dem Dienstnehmer in dieser Hinsicht wie z. B. Laufzeit (z. B. höchstens 2 Std. Arbeitszeit und alles, was darüber hinausgeht, ist als freie Zeit anzusehen), Beschränkung des Alkoholkonsums usw. vornehmen.

In der Regel ist Weiterbildung auch als Arbeitszeit anzusehen - aber auch hier können Regelungen gemacht werden. Auch ist oft nicht ganz geklärt, ob Fahrtzeiten als Arbeitszeit anzusehen sind - wir werden dieses umfangreiche Themengebiet in einem unserer kommenden Newsletters behandeln.

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