Fahrtenbuch Firmenwagen Privatnutzung

Fahrer-Logbuch für den privaten Gebrauch

Fahrtenbuch und private Nutzung. Der private Gebrauch ist durch ein Logbuch nachzuweisen. als private Fahrten, diese sind jedoch gesondert im Logbuch zu vermerken. Möchten Sie Ihren Firmenwagen privat nutzen? Auf TrackJack finden Sie alles, was Sie über Firmenwagen und deren private Nutzung wissen müssen!

Firmenwagen: Privatnutzung ohne Fahrtenbuch kann kostspielig werden.

Das Fahrtenbuch wurde in einem vom FG Rheinland-Pfalz beschlossenen Verfahren nicht sachgerecht aufbewahrt, so dass bei der Bestimmung des zu besteuernden monetären Wertzuwachses die sogenannte 1-Prozent-Regel angewendet wurde. Und das war kostspielig, denn der Firmenwagen war ein MERATI. Jeder, der einen Firmenwagen führt, muss den Privatanteil der Nutzung besteuern - Angestellte als sogenannte Sachleistungen, Händler und Selbstständige als sogenannte Entnahmen.

Wie hoch der anzusetzende Betrag ist, richtet sich nach den Anschaffungskosten des Fahrzeugs und der Summe des Privatanteils an der Nutzung. Ein Beweis, inwieweit das Auto geschäftlich oder persönlich benutzt wird, kann nur durch ein entsprechendes Fahrtenbuch erbracht werden. Sollte dieser Beweis nicht gelingen - was oft wegen der großen Ansprüche an ein ordentliches Fahrtenbuch der Fall ist - muss die private Nutzung nach der sogenannten 1-Prozent-Regel bestimmt werden.

Für jeden Monat wird eine Pauschale von 1 Prozentpunkt des Brutto-Listenpreises angewandt, so dass diese Art der Berechnung in der Regel zu einem erhöhten Leistungswert bzw. Entzug führen kann. Die Klägerin war im vorliegenden Verfahren bei einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung angestellt und durfte den von der Gesellschaft gemieteten Maserati (Listenpreis 116.000 Euro) auch für Privatzwecke verwenden.

Nach Ansicht des Finanzamtes war das Logbuch jedoch nicht korrekt. Aufgrund des höheren Preises war dieser Wert jedoch in einigen Jahren der Auseinandersetzung größer als die tatsächlichen Ausgaben der LLC für den Maserati. Nichtsdestotrotz verwies der Beschwerdeführer auf die Eintragungen in seinem Logbuch und behauptete, der Arbeitslohn könne in den streitigen Jahren nur um 639 bis 5.779 EUR und nicht - wie es geschah - um bis zu 10.440 EUR anwachsen.

Der Finanzgerichtshof kam in seinem Beschluss vom 12. Dezember 2017 (Az. 5 K 1391/15) ebenfalls zu dem Schluss, dass das Fahrtenbuch nicht korrekt war. Erst nach den Jahren der Auseinandersetzung kam das für die Einträge benutzte Formbuch ins Geschäft. Die Aufnahmen erfolgten daher nicht - wie gewünscht - prompt, sondern erst später.

Die Klägerin hat zudem oft keine spezifischen Informationen über das Reiseziel und/oder den Reisezweck angegeben. Manche Reisen haben nicht durchgeführt, weil der Mazerati erwiesenermaßen in der Manufaktur war oder bereits gekauft wurde.

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