Fahrtätigkeit

Fahraktivität

Eine weitere Voraussetzung für die Gewährung von Reisekosten ist, dass es sich um eine externe Fahrtätigkeit handelt. Zusätzliche Verpflegungs- und Getränkekosten für das Fahren im Kalibergwerk. Zahlreiche übersetzte Beispielsätze mit "driving" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für Millionen von englischen Übersetzungen. Fahren ist, wenn ein Mitarbeiter seine Arbeit an einem Fahrzeug verrichtet und keinen regulären Arbeitsplatz besucht. Die Entscheidung, ob eine Fahrtätigkeit vorliegt, richtet sich nicht nach der Stellenbeschreibung, sondern nach dem konkreten Engagement des Mitarbeiters.

Inhaltverzeichnis

Durch die Fahrtätigkeit können Reisespesen aus steuerlichen Gründen als einkommensbezogene Ausgaben erstattet werden. Zu den einkommensbezogenen Aufwendungen zählen vor allem die zusätzlichen Verpflegungskosten. Sie sind in Anhang N der Einkommenssteuererklärung gesondert darzustellen und von der Tätigkeit bei einem Beschäftigungswechsel zu unterscheiden. Die neue Version der Lohnsteuerrichtlinie 2008 hebt die Trennung zwischen Dienstreisen, Wechsel des Einsatzes und Fahrtätigkeiten auf.

Unter dem Begriff professionell induzierte Fremdleistungen werden die verschiedenen Fachbegriffe zusammengefaßt und standardisiert.

Fahraktivität

Rechtliche Situation ab 1.1. 2014: Die Bezeichnungen Arbeitsplatz und regulär werden durch die Bezeichnungen Arbeitsplatz und erster Arbeitsplatz abgelöst. Die Fahrtkostenpauschale gilt prinzipiell für Reisen zwischen Wohnort und erster Arbeitgeber. Bei weiteren Reisen können die aktuellen Reisekosten oder die Kilometerpauschalen verwendet werden. Ein unbefristeter Einsatz, d.h. auf unbestimmte Zeit oder für wenigstens 48 Monaten, an eine betriebliche Institution des Unternehmers kann auch einen ersten Arbeitsplatz schaffen.

Mitarbeiter ohne ersten Arbeitsplatz können eine außer betriebliche Aktivität an einem Kraftfahrzeug durchführen. Rechtliche Situation bis zum 31. Dezember 2013 (für noch nicht abgeschlossene Fälle): Aufgrund der novellierten Judikatur des Bundesfinanzhofes zu ausländischen Tätigkeiten hat die Finanzbehörde in einem Brief an den regulären Arbeitsplatz festgelegt, wann dies anzunehmen ist: Beschäftigung in einer Betriebsstätte des Unternehmers entweder an einem Werktag, einem ganzen Werktag pro Werkwoche oder zumindest 20 Prozent der tariflichen Regelarbeitszeit.

Die Existenz einer externen Aktivität erfordert eine vorübergehende Absenz vom regulären Arbeits- und Wohnort des Steuerzahlers. Dabei ist der Standort der tatsächlichen Aktivität entscheidend. Der Besuch einer festen Betriebsstätte allein zu Kontroll- und organisatorischen Zwecken stellt keinen regulären Arbeitsplatz dar. Rechtliche Situation seit 1.1. 2008: Seit 1.1. 2008 faßt der Gesetzgeber unter dem Stichwort Externe Tätigkeiten die Bezeichnungen Geschäftsreise, Fahrtätigkeit und Wechsel der Einsatztätigkeit zusammen.

Insbesondere Mitarbeiter, die viel im Beruf tätig sind, können davon in ihrer Einkommensteuererklärung Gebrauch machen. Die Aufenthaltsdauer und die Tätigkeitsart sind nicht mehr entscheidend. Gemäß der neuen Vereinfachungsregelung genügt es, wenn der Mitarbeiter im Durchschnitt eines Kalenderjahres an einem Werktag pro Woche die Betriebsstätte besucht.

Es genügt auch, mehr als 46 Arbeitstage (52 KW minus sechs KW Urlaub) in einem Jahr zu arbeiten. Bei Erstattungen durch den Auftraggeber erfolgt diese Überprüfung jedoch nicht. Sie werden nicht gekürzt, wenn der Mitarbeiter während seiner Abwesenheit von der Arbeit vom Dienstgeber oder auf Wunsch des Dienstherrn von einem Dritten Verpflegung zu einem reduzierten Preis einnimmt.

Die Arbeitgeberin kann dem Auftraggeber jedoch nach Abzug von Lohnsteuerpauschalen weiterzahlen.

Es ist zu berücksichtigen, dass es für die nachfolgenden Arbeiten keine Fahrtätigkeit gibt: Arbeiter gelten als Fahrer, wenn sie an einem Auto arbeiten. Dies ist ohne weitere Untersuchung anzunehmen, wenn der Mitarbeiter im Durchschnitt weniger als 20% seiner vertraglich vereinbarten Arbeitszeiten außerhalb des Fahrzeugs arbeitet. Reisekosten, die einem Mitarbeiter bei der Ausübung seines Berufs entstanden sind, kann der Unternehmer von der Steuer befreit erstattet werden.

Andernfalls hat der Mitarbeiter Anspruch auf den Abzug von Werbungskosten. Meistens werden die Kosten jedoch vom Auftraggeber übernommen. Es ist zu berücksichtigen, dass Reisekosten zum Auto nicht umsatzsteuerfrei ersetzt werden können, wenn der Ort des Fahrzeugs regelmässig derselbe ist. Ändert sich dagegen der Ort der Annahme, ist eine Steuerbefreiung der Reisekosten des Mitarbeiters möglich.

Zu den Reisekosten kommen zusätzliche Kosten für Mahlzeiten und Unterkunft hinzu.

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