Fachanwalt für Arzthaftungsrecht

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Suchen Sie einen Fachanwalt für Arzthaftungsrecht in Erfurt oder Thüringen? von Kaufleuten, Gesellschaftsrecht, Erbrecht sowie Arzthaftungsrecht. Rechtsanwältin Welz ist Fachanwältin für Medizinrecht in Stralsund. Ihre Ansprechpartnerin für alle Fragen des Medizin-, Arbeits- und Zivilrechts: Behandlungsfehler, Arztgebühren, Fragen zur Praxis und vieles mehr. Der gesamte Bereich des Medizinrechts mit den Schwerpunkten Gesellschaftsrecht für medizinische Berufe und Arzthaftungsrecht wird von Rechtsanwalt Tim Brühland betreut.

Anwalt Dr. Cramer - Arzthaftungsrecht

Der Gerichtshof hat klargestellt, dass diese Unterlassung im vorliegenden Rechtsstreit einen Diagnosefehler darstellte, der weder durch die blockierende Wirkung des Diagnosefehlers noch durch einen bloßen Irrtum in Bezug auf die therapeutische Klärung beeinträchtigt wurde. Dem Patienten wurde eine Entschädigung von 70.000,00 und weitere Schäden zuerkannt. Es wurde ein grober Bearbeitungsfehler ermittelt und dem betroffenen Tier eine Entschädigung von 400.000,00 und weitere Schäden zuerkannt.

Nachdem die Krankenhausverantwortlichen den behandelnden Arzt trotz der bekannt gewordenen Alkoholabhängigkeit weiterhin auf seinem Gelände operiert haben, wurde der Krankenhausbetreiber - als Mitschuldner mit dem behandelnden Arzt - zur Schmerzensgeldzahlung und zur Leistung weiterer Schäden auferlegt. Der Gerichtshof kam zu dem Schluss, dass dies ein durch Isolation zwischen den Körperpartien vollständig kontrollierbares Problem sei.

Die Klage wurde auf Schadenersatz für Schmerzen und Leiden und weitere Schäden verurteilt. Bei der Klage wurde eine Belastungsinkontinenz festgestellt. Der Angeklagte arbeitete an der Klage und stellte ihr ein Kunstnetzwerk zur Verfügung. Der Antragsteller hätte darüber informiert werden müssen, dass es sich bei dem geplanten Vorhaben um eine neue Landmethode handelt, was nicht der Fall war. Der KlÃ?ger war fÃ?r eine distale Speichenfraktur mit einer mit 6 Verschraubungen fixierten, stabilen Winkelplatte behandelt worden.

Weil in der betreuenden Arztpraxis kein Spezialwerkzeug zur Verfügung stand, musste der Kläger wieder in einem Spital betrieben werden. Aufgrund der ungenügenden Ausrüstung der Arztpraxis und der damit verbundenen weiteren Operationen wurde der behandelnde Zahnarzt zu Schmerzensgeldern und weiteren Schäden verurteilt. 2. Der Kläger hatte nicht mehrere feste Zaehne.

Das war ein grober Fehler in der Behandlung. Dem Antragsteller wurde daher eine Entschädigung für Schmerzen und Leiden und weitere Schäden zuerkannt. Die klagende Partei hat ihren rechten Vorderarm verloren, ihm wurde eine Entschädigung von 50.000,00? zuerkannt. Der Gerichtshof befand, dass die Praxis unzulänglich organisiert war. Den Dermatologen hat das Landgericht zu einer Entschädigung von 2.000,00 und weiteren Schäden auferlegt.

Der Gerichtshof stützt sich dabei auf die Geltung des 830 Abs. 1 S. 2, da beide Parteien unabhängig von der Verwechslungspraxis schuldig gewesen wären. Ein ständiger Patientenaustausch zwischen den behandelnden Klinikärzten und dem im ärztlichen Kunstfehlerverfahren eingesetzten Experten kann Anlass zur Sorge über die Unparteilichkeit des Experten geben.

Das verletzte Kinder erhielt wegen schwerer Behandlungsmängel eine Entschädigung von ? 250.000,00 und weitere Schäden. Der Kläger hatte nach der Wiederbelebung einen HB-Wert von weniger als 6g/dl. Hinsichtlich des schwachen Gesundheitszustandes der klagenden Partei, der die Notwendigkeit einer Transfusionstherapie bestätigt, hielt das Landgericht die Unterlassung der Transfusion für einen schweren Therapiefehler.

Der Kläger in wurde ein Schadenersatz in Höhe von 500.000,00 und ein weiterer Schadenersatz gewährt. Die Malaria-Krankheit des Klägers wurde nicht durch einen vorgeworfenen diagnostischen Fehler diagnostiziert, was zu einem Gehirnödem mit Folgeschaden führte. Die Ärztin wurde zur Leistung einer Schmerzensgeldleistung in Höhe von 35.000,00 und zur Leistung weiterer Schadensersatzleistungen auferlegt.

Der Gerichtshof stellte ferner fest, dass keine Minderung der Schmerzensgeldzahlungen wegen eines nach Ansicht des behandelnden Arztes fehlenden Mitversuchs bei der Malaria-Prophylaxe vorgenommen werden soll. Die Folge waren Knochenschäden, Entzündung und erhebliche Klagen der Kläger. Dem Kläger wurde eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 25.000,00 und weitere Schäden gewährt.

Letzterer beschließt im Namen der Berufsvereinigung und damit in Wahrnehmung eines staatlichen Dienstes, ob eine spezielle oder allgemeinmedizinische Behandlung erforderlich ist. Der Eingriff war damit illegal und das Spital wurde zum Schadensersatz verpflichtet. Der Kläger erlitt bei einer Krampfaderoperation eine Verletzung des Peronaeusnervs, die unter anderem zu einer Schwäche des Fußhebers führte.

Dem Vorbringen der Beschwerdeführerin, dass der Nerv in der Begründung des Urteils partiell durchtrennt worden sei, sind das LG und das Berufungsgericht nicht nachgekommen. Die Gutachterin hat festgestellt, dass die gemeinsame Unterkunft mit einem solchen Pflegebedürftigen in einem Raum bestimmten Vorgaben der Fachkommission für Spitalhygiene und Infektionsschutz des Robert-Koch-Instituts entsprechen muss.

Wie der BGH feststellte, hat das beschuldigte Spital eine Nebenlast, um die Erfüllung der vom Gutachter festgelegten Hygienevorschriften nachzuweisen, nachdem der Fachvortrag über den befallenen Patienten einen Hinweis auf eine mögliche Verletzung der Hygiene gibt. Der Vorgang verursachte für die Klägerin beträchtliche Gesundheitsprobleme. Es konnte jedoch kein Fehler in der Behandlung aufgedeckt werden.

Die Zuweisung unklarer Schmerzen in der Brust zu einer nicht kardialen Angelegenheit überschreitet die Kompetenz eines Sanitäters. Der Klägerin wurde daher Schadenersatz zuerkannt. Die für die Humanmedizin erarbeiteten Prinzipien finden auch auf die tierärztliche Therapie Anwendung, nach der die Nachweispflicht im Fall eines schweren Diagnose- oder Therapiefehlers umgekehrt wird.

Der 11-jährige Kläger wurde mit der Diagnose Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) konfrontiert. Aufgrund dieses schwerwiegenden Diagnosefehlers war die notwendige Therapie des vorhandenen Grünen Stars nicht notwendig. Der Kläger hat jetzt nur noch 30% Sehkraft und ist von Blindheit bedroht. Dem Kläger wurde vom Landgericht eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von ? 80.000,00 zugesprochen.

Die ungerechtfertigt hohe Dauer der Operation sei ein Fehler in der Behandlung. Der Klägerin wurde ein Schadenersatz in Höhe von 50.000,00 und weitere Schäden erstattet. Zur zahnärztlichen Behandlung erhielt der Antragsteller eine Anästhesie. Der Gerichtshof entschied, dass diese Behandlungsmöglichkeit hätte geklärt werden müssen. Der Klägerin wurde eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 4.000,00 Euro gewährt.

Weil er nicht richtig über das mit der OP einhergehende Gefährdungspotential informiert worden war, wurde das Spital zum Schadenersatz auferlegt. Der Patient erhielt eine Entschädigung von ? 75.000,00 und weitere Schäden. In ärztlichen Kunstfehlerprozessen sind der Kläger und sein Anwalt nicht dazu gezwungen, sich medizinisches Fachwissen zu beschaffen, um den Vorwurf des Kunstfehlers zu begründen.

Die klagende Partei erhielt vom Landgericht eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von ? 15.000,00. Nach dem Absturz wurde die Klage wegen laufender Klagen mit Spritzen versorgt. Die Röntgenuntersuchung der Befunde ist ein absolutes Muss im Falle einer Sturzschädigung, weshalb das Urteil des Gerichts dies als schwerwiegenden Fehler bei der Beurteilung der Befunde mit der Konsequenz einer Umkehr der Beweislast ansah. Der Kurs war schwerwiegend mit weit reichenden Konsequenzen wie Blutvergiftung, multiplem Organversagen, mehrfachen Geschwüren und der Notwendigkeit der Daueratmung. 100.000,00 wurden der Beschwerdeführerin zuerkannt.

Ihm wurde vom Landgericht ein Schadenersatz in Höhe von 13.000,00? zuerkannt. Der Kläger hatte einen Oberschenkelhalsbruch davongetragen, der auf dem Bild deutlich ersichtlich war. Ein diagnostischer Fehler wurde festgestellt und dem Patienten eine Entschädigung von 7.000,00? zuerkannt. Eine einfache Fehldiagnose besteht, wenn die Diagnostik über einen reinen diagnostischen Fehler hinaus für einen verantwortungsbewussten Mediziner mit Ex-ante-Vision nicht zu rechtfertigen war.

Bei einem Verlust der Haushaltsführung und der fiktiven Abwicklung von einfachen Pflegeleistungen durch Familienangehörige ist ein Stundenansatz von (nur) 8,00 ? festzulegen. Weil weder die notwendige Histologieuntersuchung eingeleitet noch eine Nachsorge verfügt wurde, fand das Landgericht einen schwerwiegenden Therapiefehler und ordnete den Mitgliedern der Praxisgemeinschaft eine Schmerzensgeldzahlung von 100.000,00 an. Eine OP an der HWS führte zu einer Schädigung der Ösophagus.

Der Patient erhielt vom Landgericht eine Entschädigung von ? 20.000,00. Der Kläger unterzog sich einer arthroskopischen Knie-Operation. Dem Kläger wurde eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 4.000,00? zuerkannt. Der Gerichtshof hält dies für einen Fehler der Behandlung. Der Hausarzt hat die Ursachen des Bluthochdrucks nicht geklärt, obwohl es mehrere Bewusstlosigkeitsfälle gegeben hatte.

Infolgedessen hat der Kläger beide Seiten der Niere verloren. Neben weiteren Schäden wurde ihr eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 200.000,00? zuerkannt. In den Vorschriften für Beipackzettel von Medikamenten heißt "sehr selten", dass 0,1 bis 1 pro Millille der Betroffenen die beschriebene unerwünschte Auswirkung haben. Wegen der Nervenschäden hat das Landgericht dem Betroffenen eine Entschädigung von 25.000,00? zuerkannt.

Trotz einer sehr schmerzhaften chirurgischen Wunde über einen Zeitabschnitt von 9 Tagen wurde der Kläger ungenügend mit schmerzstillenden Mitteln behandelt. Der Kläger erhielt für diesen Fehler eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von ? 500,00. Eine solche Klärung wäre nicht ausreichend gewesen (ob die betreffende Klärungssitzung die Angelegenheit formgerecht geklärt hat, wurde zwischen den Beteiligten bestritten).

Auf der einen Seite wies das Landgericht darauf hin, dass die Informationen über eine eventuelle partielle Lähmung unzureichend seien, da auch das Gefahr von Dauerschmerzen hätte erklärt werden müssen. Nach den Erkenntnissen des Gerichtes muss die Angabe der Eintrittswahrscheinlichkeit auf der Grundlage der für die Beipackzettel von Medikamenten vorgegebenen Wahrscheinlichkeitsinformationen erfolgen. Daher hat das Landgericht den Praktikern eine Entschädigung in Höhe von ? 25.000,00 und weitere Schäden auferlegt.

Die vom Landesgericht gewährte Entschädigung wurde vom OLG von 190.000,00 auf 300.000,00 ? erhöht. Die Klägerin beantragte eine Gebühr für die zahnärztliche Versorgung. Er hat das Gerichtsurteil für nichtig erklärt und präzisiert, dass das Bundesgericht den Medizinstandard nicht ohne oder gegen die entsprechende Feststellung eines Gutachters festlegen darf.

Die Beurteilung der rechtlichen Frage, ob es sich um einen schwerwiegenden ärztlichen Fehler handele, erfordert auch das Gutachten der ärztlichen Sachverhalte, die diese Beurteilung tragen. Der Kläger wurde von dem Angeklagten bei einem Heimbesuch betreut. Allerdings handelte der Doktor nicht mit der notwendigen Eile zugunsten eines Krankenhausaufenthaltes, so dass der Kläger zuhause bleiben konnte.

Infolgedessen brach die Klage in ihrer eigenen vier Wände wegen des schweren Blutverlusts zusammen. Dem Kläger wurde eine Schmerzensgeldzahlung von 2.000,00 für den Einsturz und die erhöhte Schwachstelle durch den über einen längeren Zeitraum entstandenen Bluthub. Der Kläger konnte jedoch keinen dauerhaften Schaden durch den Blutentzug nachweisen.

Bei einem ärztlichen Kunstfehlerprozess muss das zuständige Gericht wegen der üblichen Informationslücke in Bezug auf medizinische Fragestellungen einen fairen Prozess sicherstellen. Die Ärztin wurde wegen mangelnder Information zum Schadenersatz verpflichtet. Die Ärztin wurde zu einer Entschädigung von 2.000,00 für die Unrechtmäßigkeit der unzulässigen Therapie verklagt.

Der Gerichtshof stellte klar, dass die EDV-Unterlagen eines Mediziners keine Beweiskraft haben, die der konventionellen Schriftdokumentation entspricht, wenn die Anwendung nicht gefälscht ist und den Originaleintrag nicht beibehält oder Veränderungen nicht nachweist. Der Kläger hatte nach einem Vorfall einen Käfig zwischen zwei Halswirbelkörpern eingelassen.

Der Käfig zerbrach nach etwa einem halben Jahr an mehreren Orten und konnte daher die Wirbelsäule nicht mehr auseinander halten, so dass der Kläger unter Schmerz gelitten hat und sich einer Revision durchlief. Da kein anderer Anlass für den Werkstoffbruch als eine fehlerhafte Käfigkonstruktion erkennbar war, legte das Landgericht einen glaubhaften Beweis für die fehlerhafte Bauweise zugrunde.

Die Herstellerin des Käfigs ist nach Absatz 1 des Produkthaftpflichtgesetzes der klagenden Partei zum Schadenersatz verpflichtet. 2. Steht ein dabei abgegebenes privates Urteil im Widerspruch zum Sachverständigengutachten des Gerichtssachverständigen, so hat das zuständige Gericht diese Widersprüche von Amtes wegen zu verfolgen. Einem Sachverständigengutachten darf das Landgericht nicht ohne berechtigte Rechtfertigung nachkommen. Der Kläger hatte sich einem Hausarzt mit Rückenschmerzen und Rückenschmerzen präsentiert.

Der Doktor wurde zu einer Schmerzensgeldzahlung von 22.000,00 Euro verurteilt. 2. Übernimmt ein nicht an der Abklärung und Therapie des Betroffenen beteiligte Mediziner die Informationen, heißt das nicht, dass er nur für die Risikoinformationen aufkommt. Es gibt verschiedene chirurgische Techniken für die OP. Dies ist nicht geschehen, und der Antragsteller hätte sich in einem Konflikt befunden, wenn die Angelegenheit ordnungsgemäß geklärt worden wäre.

In Anbetracht der aktuellen Makro-Somie (Sondergröße des Kindes) handelt es sich um einen schwerwiegenden diagnostischen Fehler oder einen schwerwiegenden Therapiefehler. Dem Kläger zufolge wurde eine Wundverletzung ohne Narkose vernäht. Die Narkose ist nicht in der Krankenhausdokumentation festgehalten und kein lokales Anästhetikum ist in der Arzneimitteldokumentation inbegriffen.

Dem Kläger wurde eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 6.000,00? zuerkannt. Zudem wurde die Anzeige für die OP ohne vorheriges Testeindringen falsch gegeben, was zur Klärung der Erfolgsaussichten notwendig gewesen wäre. Der Krankenhausbetreiber wurde zur Leistung einer Entschädigung in Höhe von 20.000,00 und zur Leistung eines weiteren Schadensersatzes für den unnötigen Eingriff und die daraus resultierenden Beanstandungen auferlegt.

Versäumt der Arzt dies trotz des eindeutig feststellbaren Fehlers, handelt es sich um einen schwerwiegenden Therapiefehler, der zu einer Umkehr der Beweislast führt. Während einer Herzkatheteruntersuchung waren Luftbläschen aus einer Spüllinie in das Herzkranzgefäßsystem des Klägers eingedrungen. Eine Lungenembolie trat auf, die dem Kläger schweren Schaden zufügte.

Dies ist die Realisierung eines vollständig überschaubaren Gefährdungspotenzials, so dass der Kläger Anspruch auf Erleichterung der Beweislast hat. Die Angeklagten konnten nicht nachweisen, dass sie kein eigenes Schuldgefühl hatten, weshalb sie zu einer Schmerzensgeldzahlung von 60.000,00 und weiteren Schäden verurteilt wurden. Diese Unterlassung war ein schwerwiegender medizinischer Fehler und verpflichtete den behandelnden Arzt zu einer Entschädigung in Höhe von ? 150.000,00 und zu weiteren Schadensersatzleistungen.

Zudem führte die offene Chirurgie zu einem schweren Therapiefehler, da wichtige Bestandteile des Akromions entfernt wurden. Der Kläger erleidet durch die falsche Behandlung einen Funktionsausfall der (versteiften) Schultern und Schmerz. Die Angeklagten sind vom OLG zur Zahlung eines Schmerzensgeldes in Höhe von 50.000,00 und eines weiteren Schadensersatzes verpflichtet.

Zunächst hatte das Amtsgericht Arnsberg die Schmerzensgeldzahlungen nur auf 30.000,00 ? festgesetzt. Der Kläger kann einen Sachverständigen wegen der Sorge um Verzerrung zurückweisen, wenn der Sachverständige als leitender Arzt in einem Universitätskrankenhaus arbeitet und das beschuldigte Krankenhaus mit dem Universitätskrankenhaus als akademischem Ausbildungskrankenhaus zusammenarbeitet.

Nach den Erkenntnissen des Gerichtes stellt dieses zahnmedizinische Verfahren einen schwerwiegenden medizinischen Fehler dar.

Wären der Befund und die Bearbeitung rechtzeitig erfolgt, hätte die Klage nach den Gutachten auf 1,56 statt nur 1,44 Mio. anwachsen können.

Unter anderem wurden die Ophthalmologen zu einer Schmerzensgeldzahlung von 15.000,00 Euro verhaftet. So wurde der Krankenhausbetreiber unter anderem zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 8.000,00 Euro verpflichtet. Bei fehlerhafter zahnprothetischer Versorgung kann der Kranke die zur Beseitigung des Fehlers notwendigen Aufwendungen als Entschädigung geltend machen. Außerdem wurde der Arzt zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 1.000,00 Euro verurteilt. 2.

Das Recht des Arztes, den Mangel zu beheben, schließt den Anspruch auf Schadenersatz für die Behebung des Mangels nicht aus. Wird dieser Irrtum von einem von der Einrichtung des Spitals bestellten Facharzt begangen, ist der Spitalbetreiber auch für den durch den Irrtum hervorgerufenen Schaden haftbar. Die Zahnärztin wurde zu einer Entschädigung von 6.000,00 für den durch die Therapie hervorgerufenen Schaden verpflichtet.

Zum Gerichtssachverständigen hatte das LG Köln einen Oberarzt ernannt und ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er den Kläger selbst prüfen und das Sachverständigengutachten selbst einreichen müsse. Die so angefertigte Expertise ist unbrauchbar und es entsteht somit kein Anspruch auf Vergütung für die Expertise. Die Nichterlangung der notwendigen Erkenntnisse kann auch zu einer Beweislastumkehr im ärztlichen Kunstfehlerverfahren beitragen.

Ist auch die Nicht-Diagnose ein schwerwiegender medizinischer Irrtum, muss der behandelnde Arzt, wie bei einem schwerwiegenden Therapiefehler, nachweisen, dass der gesundheitliche Schaden auch bei korrekter Diagnose eingetreten wäre. Selbst wenn der Irrtum bei der Feststellung des Befundes kein schwerwiegender Irrtum ist, wird die Beweislast umgekehrt, wenn sich bei einer vollständigen Erhebung des Befundes ein Ergebnis ergibt, dessen Fehleinschätzung einen schwerwiegenden Irrtum in der Behandlung darstellen würde und dieser Irrtum zur Verursachung des entstandenen Schadens ausreicht.

Der Kläger hatte einen Wahlleistungsvertrag abgeschlossen, nach dem sie vom Chefarzt zu operieren war. Der Angeklagte wurde zu einer Entschädigung in Höhe von 30.000,00 für die Unrechtmäßigkeit der Intervention verurteilt, obwohl es keine Hinweise auf einen kausalen Therapiefehler gab. Weil ein solches Gespraech nicht den ueblichen Gewohnheiten in einem Spital entspreche, gehe das Landgericht nicht "wie immer" von einer Erklaerung aus.

Neben der Ermittlung eines Gesundheits- oder Krankheitsschadens können in unabhängigen Nachweisverfahren auch medizinische Fehler aufgedeckt werden. Um eine Klage zu vermeiden, ist es auch erlaubt, durch ein unabhängiges Beweismittel zu prüfen, ob ein Verstoss gegen den Medizinstandard, d.h. ein Fehler in der Behandlung, vorlag. Es ist auch erlaubt zu fragen, ob die festgestellten Fehler der Behandlung "in einer Form gegen die ärztlichen Behandlungsvorschriften verstossen haben und mit Irrtümern assoziiert wurden, die objektiv nicht mehr nachvollziehbar sind und die ein Mediziner ihrer Natur nach nicht untergraben darf".

Damit lässt der BGH auch die Ermittlung der ärztlichen Anforderungen für die Klärung der rechtlichen Frage zu, ob ein schwerwiegender Therapiefehler mit der Konsequenz der Umkehr der Beweislast vorliege. Weil der Doktor nicht nachweisen konnte, dass er über den Sachverhalt informiert worden war, hat das Landgericht ihn zur Leistung einer Entschädigung in Höhe von 220.000,00 und zur Leistung weiterer Schäden, vor allem für entgangenen Gewinn, erhöhten Bedarf (Pflege- und Betreuungsleistungen) und Reisekosten auferlegt.

Die Hausbesitzerin wurde zu einer Entschädigung für Heilungskosten von mehr als 85.000,00 Euro verurteilt. 2. Der Landesgerichtshof entschied, dass die Falschverschreibung ein schwerwiegender medizinischer Fehler war und gewährte dem Patienten eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 100.000,00 ?. Daher wurde das Spital zum Schadenersatz verpflichtet. Eine Umkehr der Beweislast wegen eines schwerwiegenden Fehlers in der Behandlung gilt auch für solche Folgeschäden, die in der Regel aus dem Primärschaden resultieren können.

Fehlt eine Zuweisung an einen anderen Spezialisten aufgrund der ungenügenden Vorgeschichte, ist der behandelnde Mediziner zur Leistung einer Entschädigung gezwungen. Der Kläger hatte beide Busen im 30. Lebensjahr in der Vermutung von Krebs amputiert. Dem Kläger wurde eine Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 250.000,00 DEM zuerkannt.

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