Erstattung U1 ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

Rückerstattung U1 ohne Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

" Das ist die U1-Abgabe und wir zahlen einen kleinen Betrag dafür. "Eilers konnte die Rückerstattung auch ohne Zertifikat beantragen. Bei Abwesenheiten ohne ärztliches Attest müssen Sie das. Aber was ist mit der U1-Rückerstattung?

Rückerstattungsverfahren Abgabe U1 (Krankheit)

Die Arbeitgeberin ist durch das Unternehmensgesetz (Entgeltfort-zahlungsgesetz) dazu angehalten, ihre Mitarbeiter im Krankheitsfall weiterhin in vollem Umfang zu bezahlen. Im Fall einer Erwerbsunfähigkeit darf diese nicht länger als sechs Monate dauern. Durch den Anspruch des Arbeitnehmers auf Lohnfortzahlung können vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen erhebliche wirtschaftliche Risiken entstehen. Diese resultieren zum einen aus dem Ausfall der Arbeit und zum anderen aus der Lohnfortzahlung.

Zur Milderung dieser doppelten Belastung wurde zunächst das LFZG (Lohnfortzahlungsgesetz) aufgesetzt. Diese wurde am 01.012006 durch das Bundesgesetz über den Ersatz von Arbeitgeberausgaben (Aufwandsentschädigungsgesetz - AAG) ersetzt.

Entgeltfortzahlung

Die Krankheit währte durchschnittlich mehr als zwölf Tage - ein Zeitraum, in dem die Firmen weiterhin Löhne und Gehälter auszahlen. In dieser Zeit bezahlen die Unternehmer in der Regel weiterhin Löhne und Gehälter - ein beachtlicher Kostentreiber, vor allem für kleine Unter-nehmen. Der Dienstgeber muss für höchstens 42 Tage auszahlen. Ziel der Lohnfortzahlungsversicherung ist es, die ökonomischen Gefahren im Falle von Krankheit und Mutterschutz für alle kleinen und mittelständischen Firmen zu reduzieren.

Kleine und mittelständische Firmen sind prinzipiell zum Abschluss einer Versicherungspolice gezwungen. Für größere Firmen geht der Gesetzgeber davon aus, dass sie die finanzielle Last im Falle einer Krankheit auch ohne Versicherungsschutz aushalten. Es gibt aber auch mehrere Versicherungsmöglichkeiten für kleine Firmen - und damit Gestaltungsoptionen. Firmen mit nicht mehr als 30 Mitarbeitern müssen die U1 - die Abgabe für die Lohnfortzahlung im Falle einer Krankheit - bezahlen.

Den Beitrag bezahlen die Sozialversicherer zusammen mit den Beiträgen an die Krankenversicherung auf monatlicher Basis. Dafür wird ein Teil des Krankengeldes von den Kassen erstattet. Im Krankheitsfall reicht der Dienstgeber einen entsprechenden Gesuch bei der Krankenversicherung ein. Bedingung für die Erstattung ist im Prinzip die medizinisch nachgewiesene Erwerbsunfähigkeit. Bei vielen Firmen ist es jedoch Brauch, für die ersten drei Krankheitstage keine Bescheinigung vorzuweisen.

"Zur Beantragung der Erstattung durch den steuerlichen Berater muss er über die Zeitdauer seiner Erwerbsunfähigkeit unterrichten. Die Erstattungsquote beträgt 80 Prozentpunkte. Die Fonds können aber auch geringere Rückerstattungssätze vorweisen. Die Beitrags- und Vergütungssätze bestimmen Sie selbst - und für jeden Fonds können mehrere Vergütungssätze ausgewählt werden.

Geringere Rückerstattungssätze stehen zu vergünstigten Prämien zur Verfügung. Im Regelfall betragen die Beitragssätze für die Lohnfortzahlungsversicherung zwischen einem und drei Prozentpunkten des Bruttogehalts des Mitarbeiters. Der Erstattungssatz liegt in der Regel zwischen 40 und 80 % je nach Umlage. Dadurch erhalten die Firmen mehr Freiraum, die Leistungen an die jeweilige Unternehmenssituation anpassen zu können.

Der niedrigste Vergütungssatz ist mit 40 Prozentpunkten festgesetzt. Die Tarife der jeweiligen Krankenkassen finden Sie auf der Website der jeweiligen Versicherung - oder in der Krankenkassenübersicht (https://beitragssatz.itsg. de/) "Eine Änderung des Vergütungssatzes ist in der Regel erst zum Ende des Jahres möglich. Deshalb sollten Firmen in Abstimmung mit dem steuerlichen Berater festlegen, welcher Vergütungssatz für den Einsatz im nächsten Jahr wahrscheinlich der günstigste ist", rät Mayr.

"Hinweis: Die Krankenkasse erstattet nur die gesetzlich vorgeschriebenen Beiträge. Sieht der Kollektivvertrag zum Beispiel eine Gehaltsfortzahlung von mehr als sechs Kalenderwochen vor, muss der Dienstgeber das zusätzliche Krankengeld aus eigener Kraft auszahlen. Wenn ein Mitarbeiter sich erst nach Ablauf eines Arbeitstages krankmeldet, gibt es auch für diesen Tag keine Erstattung.

Im Übrigen: Die Aufteilung 2 der Weitervergütung muss von allen Gesellschaften mitfinanziert werden. Damit ist die Zulage für das Mutterschaftsgeld, eine eventuelle Gehaltsfortzahlung bei Arbeitsverboten und die Arbeitgeberbeiträge zur sozialen Sicherheit gesichert. Sogar Firmen, die keine Frau einstellen, müssen die Abgabe abführen. Damit soll von Anfang an eine Diskriminierung von Frau bei der Rekrutierung aufgrund möglicherweise hoher Personalkosten vermieden werden.

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