Erhaltungsaufwand

Wartungsaufwand

Stundung von Produktions- und Instandhaltungskosten für Gebäude. Daraus lässt sich schließen, dass Instandhaltungskosten immer dann anfallen, wenn Teile einer Anlage lediglich ersetzt oder modernisiert werden, ohne dass deren Funktion verändert wird. Instandhaltungskosten fallen in der Regel an, wenn die Anlage in einem ordnungsgemäßen Zustand gehalten wird oder wenn der alte Zustand wiederhergestellt werden soll. Produktionskosten; Instandhaltungskosten;

die Bilanzsicht. Unterhaltskosten können von den Vermietern sofort steuerlich geltend gemacht werden.

Lexikonsteuer: Wartungskosten

Wertsteigerung durch den Einsatz teurer Materialien, Anpassungen an den technologischen Fortgang oder die Installation bisher nicht existierender Bauteile zur Funktionserhaltung schließen Wartungskosten nicht aus (BFH, 07.12.1976 - 18.12.1976 - 18.12.1976, BGBl 2 1977 ll, 281). Im Falle von Reparatur- oder Sanierungsmaßnahmen, die nicht zur betriebsbereiten Anschaffung geführt haben (siehe 3.2), ist der Originalzustand des Bauwerks mit dem Spätzustand zu vergleicht (BMF, 18.07.2003 - IV Z 3 - Z 2211 - 94/03, Z 26, StBl E 2003, 386): Wenn der Spätzustand des Bauwerks eine signifikante Besserung des Originalzustandes bedeutet, sind die Reparatur- oder Modernisierungskosten Herstellkosten im Sinne des 255 Absatz 2 Sätze 1 Handelsgesetzbuches.

Wenn es keine signifikante Besserung gibt, ist dies der Instandhaltungsaufwand. geht über eine moderne, stoffschonende Sanierung hinaus, eröffnet eine verlängerte Einsatzmöglichkeit für die weitere Entwicklung (BMF, 18.07.2003 - IV Z 3 - Z 2211 - 94/03, Z 28, Z 28, BStBl E 2003, 386). Im Falle von baulichen Verbesserungen ist daher zu überprüfen, ob es sich um substanzschonende Sanierungen oder eine Steigerung des Nutzungswertes handelt. 2.

Die Wohnqualität des Hauses wird von einem sehr schlichten zu einem Medium oder von einem Medium zu einem sehr hohen Niveau deutlich erhöht (siehe 3.3.2). Konservierungsmaßnahmen durch substanzschonende Sanierungen bestehen, wenn nur der Originalzustand eines Bauwerks durch Austausch von Einzelteilen oder Reparatur- oder Modernisierungsmassnahmen aufrechterhalten oder modernisiert wird.

Wenn sich ein Bauwerk in einem baufälligen Stadium befinden und neben der Sanierung zentraler Einrichtungsgegenstände auch kosmetische Reparaturen vorgenommen werden, können Herstellungs- und Instandhaltungskosten anfallen (BMF, 18.07.2003 - IV Z 3 - Z 2211 - 94/03, Z 30, Z 1 2003, Z 386). Die Besitzer eines baufälligen Hauses lassen die ehemaligen Kohlenöfen durch ein modernes Heizsystem ersetzt.

Bei den kosmetischen Reparaturen handelt es sich um Wartungskosten, es sei denn, sie werden durch die Herstellungskosten hervorgerufen.

Herstellungskosten: Rechnungsabgrenzungsposten

Unterhaltskosten sind - mit Ausnahme von speziellen Regelungen für Miete und Leasing - in der Regel abzugsfähig, während die Produktionskosten zu kapitalisieren sind und nur in ausgeschütteter Form durch Abschreibungen steuerrechtlich beansprucht werden können. Instandhaltungskosten fallen in der Regel an, wenn die Anlage in einem einwandfreien Erhaltungszustand gehalten wird oder wenn der Altzustand wieder hergestellt werden soll.

Ein Wertzuwachs, z.B. bei Bauwerken, hat keine entscheidende Aussagekraft für die Beurteilung, ob Instandhaltungs- oder Produktionskosten zu übernehmen sind. Unterhaltskosten sind z.B. die Dachreparatur, die Reparatur von Sanitär- oder Elektroinstallationen oder der Ersatz eines Zauns durch eine Einhausung. Die Herstellungskosten sind anzusetzen, wenn nach Abschluss der Arbeiten entweder etwas Neuartiges entstanden ist oder sich die Beschaffenheit eines Vermögenswertes verändert hat, vor allem durch Erweiterungen oder durch eine signifikante Besserung.

Ein signifikanter Fortschritt tritt ein, wenn durch konstruktive Massnahmen mit operativen Zielen eine deutliche Steigerung der Usability erreicht wird. Produktionsbeispiele sind die Verschmelzung von zwei Wohneinheiten, die Installation einer Heizungsanlage statt einzelner Backöfen, die Erstinstallation von Aufzügen, etc. Bei gleichzeitigem Entstehen von Instandhaltungs- und Produktionsaufwand ist in der Regel eine Aufteilung durchzuführen, wenn der Instandhaltungsaufwand auch ohne Produktionsaufwand notwendig gewesen wäre.

Sind Instandhaltungskosten auf die Herstellungskosten zurückzuführen, sind nur die aktivierten Herstellungskosten pauschal anzusetzen (z.B. bei der Lackierung der Räumlichkeiten nach einer Erweiterung). Das GwG hat kürzlich bekräftigt, dass die Naturveränderung ein entscheidendes Bewertungskriterium für die Unterscheidung zwischen Produktions- und Unterhaltskosten ist. Hier hat eine Bierbrauerei eine Generalsanierung einer Rohrleitung durchgeführt, bei der das GwG unmittelbar abzugsfähige Unterhaltskosten übernahm, da die Art vor und nach der Sanierung beibehalten wurde.

Dass die vorhandenen Aternitro-Rohre mit einem Rohrdurchmesser von 100 mm zum Teil vollständig durch neue Kunststoffrohre mit einem Rohrdurchmesser von ca. 60 mm ersetzt wurden und es sich damit nicht nur um Reparaturarbeiten im konventionellen Sinne handelt, war für die VBGH irrelevant, da sich an der Funktionsweise der Anlage mit ähnlichem Verlauf nichts änderte.

Andernfalls fallen in der Regel Unterhaltskosten an. Daher sind die verbesserte Verwendbarkeit und die Verlängerung der Nutzungsdauern nur Anhaltspunkte für eine Änderung der Art des Vermögenswertes, die aber nicht zwangsläufig zu einer steuerlichen Aktivierung der Herstellungskosten führt.

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