Erbschaftsteuer Kapitalisierungsfaktor

Vererbungssteuer Kapitalisierungsfaktor

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Andere Steuerarten -; Erbschaftssteuer -; Kapitalisierungsfaktor Entwicklung. je niedriger der Zinssatz, desto höher der Kapitalisierungsfaktor. Die Kapitalisierung setzt sich fort. Dieser Kapitalisierungsfaktor war deutlich höher als die am freien Markt gezahlten Kapitalisierungsfaktoren.

Erbschaftssteuer: Wertermittlung des Unternehmensvermögens / 3.3.3 Kapitalisierungsfaktor | Finance Office Professional | Finanzen

Ein weiteres Kernelement der Ertragswertmethode ist der Aktivierungszinssatz, der bei der Ertragswertermittlung angewendet wird. Der Basissatz gilt dann für alle Wertansätze in diesem Jahr. Bei der Ausgestaltung der Ertragswertmethode (2008) fluktuierte der Basiszins um 4 Prozent, so dass sich ein Kapitalisierungsfaktor zwischen 11 und 12 errechnet. Infolge des starken Rückgangs der Kapitalmarktzinsen in den folgenden Jahren stiegen die Aktivierungsfaktoren deutlich an, so dass die Vereinfachung der Ertragswertmethode in der Realität zu unannehmbar höheren Wertansätzen geführt hat, mit der überzeugenden Konsequenz der Verwendung anderer Bewertungsmethoden.

Nach einem Kapitalisierungsfaktor von 18,2149 für 2015 aufgrund der tiefen Kapitalmarktzinssätze und einem Kapitalisierungsfaktor von 17,8571[2] für 2016 wurde in § 203 Abs. 1 FL retrospektiv zum 1. Januar 2016 ein Festkapitalisierungsfaktor von 13,75 festgelegt. Der Kapitalisierungsfaktor bezieht sich auf die einfache Ertragswertmethode für alle Wertansätze ab dem 1. Januar 2016[3] Das BMF wurde durch Verordnung mit Genehmigung des Bundesrats zur Neudefinition des Kapitalisierungsfaktors im Falle einer Veränderung der Zinssatzstrukturdaten berechtigt.

Die Basisverzinsung - die für alle Wertansätze des betreffenden Jahres anzuwenden ist - wurde vom Bundesministerium der Finanzen wie folgt publiziert: zum Stichtag 31.01.2015[4] (für alle Wertansätze in 2015): 0,99 Prozent - Kapitalisierungsfaktor somit 18,2149, zum 01.01.2014[5] (für alle Wertansätze in 2014): 2,59 Prozent - Kapitalisierungsfaktor damit 14,1043, zum 01.01.2013. 2,04 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 15,2905, ab 1.1.2012[7] (für alle Wertansätze in 2012): 2,44 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 14,4092, Stand 1.1.2011[8] (für alle Wertansätze in 2011): 3,43 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 12,6103, Stand am 1. Januar 2011.

1.2010[9] (für alle Wertansätze in 2010): 3.98 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 11.7924, per 1.1.2009[10] (für alle Wertansätze in 2009): 3.61 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 12.3304, per 1.1.2008[11] (für alle Wertansätze in 2008): 4.58 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 11.0132, per 1.1. 2007 [12] (für alle Wertansätze in 2007): 4,02 Prozent - Kapitalisierungsfaktor also 11,7371. Das Agio von 4,5 Prozent, das bis zum Jahr 2015 auf den Basiszins aufgeschlagen werden musste, berücksichtigt neben dem unternehmerischen Risiko auch andere pauschale Anpassungspositionen, wie z.B. Fungibilitätsprämie, Wachstumsdisagio oder eigentümerabhängige Einflüsse.

Die Untergrenze für den Kapitalisierungszins lag damit bis Ende 2015 bei einem Zins von 4,5% (bei einer angenommenen Langfristverzinsung der öffentlichen Anleihe von 0%). Als maximaler Kapitalisierungsfaktor konnte (100: 4,5 =) 22,22 gewählt werden. Der seit 2016 vom Gesetzgeber geforderte Kapitalisierungsfaktor von 13,75 ist wesentlich höher als in den ersten Jahren der einfachen Ertragswertmethode, da der Kapitalisierungsfaktor im Verhältnis zu den Vorjahren ("2014/2015") auf ein akzeptables Niveau reduziert wurde.

Die Bewertung eines Unternehmens (Einzelunternehmens) ist nach dem einfachen Ertragswertverfahren gemäß §§ 200 ff. Der Betriebsübergang findet im Jänner 2016 statt. 2013 beträgt der nach 4 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 HGB berechnete Jahresüberschuss 150.000 EUR, 2014 180.000 EUR und 2015 179.000 EUR.

Gewerbesteuerliche Zahlungen wurden erfolgsmindernd verbucht (2013: EUR 27.000, 2014 EUR 32.000 und 2015 EUR 33.000[13]).

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