Erbschaftssteuer Freibetrag Schwester

Steuerbefreiung Schwester

in der testamentarischen Verfügung des Erblassers muss der Sohn zu seiner Schwester geschickt werden. Viele Kantone haben im Kampf um gute Steuerzahler ihre Erbschafts- und Schenkungssteuern deutlich gesenkt. Die persönliche Befreiung ist unbeschränkt steuerpflichtig. Für Erbschaften oder Schenkungen von Immobilien besteht keine Mitteilungspflicht nach dem Schenkungsanzeigegesetz. Kann man die Zulage verdoppeln?

Erbschaftssteuer für das Einfamilienhaus? - Dozentin für die Kanzlei Dr. Kroll & Co.

Bei der Schenkungs- und Erbschaftssteuer räumt der Gesetzgeber diverse Erleichterungen ein. Zum einen kann das vom Verstorbenen bis zu seinem Tod benutzte Vermögen bei seinem Tod in steuerneutraler Weise - d.h. ohne Anspruch auf Steuerfreibeträge oder Erbschaftssteuer - "vererbt" werden. Im ab 2009 gültigen Erbteuergesetz ist in § 13 Abs. 1 Nr. 4c Erbschaftssteuergesetz ( "ErbStG") eine vollständige Befreiung für die Erbschaft von eigengenutzten Grundstücken vorgesehen.

2 wenn der Testator eine Eigentumswohnung bis zur Erbfolge für eigene Wohnzwecke benutzt hat oder aus wichtigem Grund daran gehindert wurde, sie für eigene Wohnzwecke zu nutzen, die unmittelbar für die eigenen Wohnzwecke des Käufers vorgesehen ist (Einfamilienhaus) und wenn die Gesamtwohnfläche der Eigentumswohnung 200 qm nicht überschreitet.

Von der Steuerfreiheit kann ein Käufer nicht Gebrauch machen, wenn er das Begünstigtenvermögen aufgrund des Testaments eines Testators oder einer Rechtsgeschäftsordnung des Testators auf einen Dritten abwälzt.

Es kann steuerlich neutral sein, d.h. wenn die folgenden Bedingungen vorliegen: keine Steuerfreibeträge oder Erbschaftssteuer:

Das Bundesfinanzamt hat sich kürzlich näher mit der Fragestellung beschäftigt, wann und für wen die Steuerfreiheit für eigengenutzte Grundstücke im Erbschaftsfall gilt. Er beantwortete vor allem die Fragen, wie rasch ein Erben nach der Erbfolge in die Wohnung des Erblassers ziehen muss, um in den Genuß des Steuervorteils zu kommen. Das Urteil stützte sich auf folgenden verkürzten Fall: Der Familienvater stirbt und hinterläßt zwei Kinder: einen Jungen und eine Töchter.

Die Erblasserin hatte mehrere Liegenschaften, darunter ein Zwei-Familienhaus, in dem sie selbst in einer Eigentumswohnung wohnte. Etwa ein Jahr später bezog der Junge mit seiner Gastfamilie die Ferienwohnung seines Vaters. Das andere Apartment wurde vermietet. Nach einem viertel Jahr nach dem Umzug - also 1 Jahre nach dem Tode - trennten die beiden die Gemeinschaft der Erben nach dem Väter.

Hier empfing der Junge das Zwei-Familienhaus, während die Schwester weitere Liegenschaften in Alleinbesitz hatte. Die Steuerbehörde räumte dem Kind ein Steuerprivileg für die vorher vom Familienvater besetzte Wohneinheit ein, allerdings nur in Bezug auf die Hälfte des Wertes der Wohneinheit, da der Kind nur zur Hälfte miterbt wurde. Er beklagte sich, dass er Anspruch auf die volle Leistung habe. 6. wie rasch muss das vererbte Wohnhaus oder die vererbte Ferienwohnung eingenommen werden?

Haus/Appartement des Verstorbenen muss sofort, d.h. ohne Verschulden, eingenommen werden. Die Erwerberin /der Erbe muss innerhalb einer vertretbaren Frist nach der Erbschaft die Intention, die Immobilie für sich zu nutzen, ergreifen und durch Bezug der Immobilie nachweisen. Sofortmaßnahmen werden nur dann ergriffen, wenn sie innerhalb einer nach den Gegebenheiten des Einzelfalles zu bestimmenden Frist erfolgen.

Das heißt, um die Steuerfreiheit für ein Einfamilienhaus innerhalb eines vertretbaren Zeitraumes nach der Erbschaft zu erhalten, muss der Käufer die Intention haben, das Haus selbst zu nutzen und umzusetzen. Laut Finanzgerichtsbarkeit ist ein Zeitrahmen von sechs Monate nach dem Tod angebracht. Wenn der Käufer innerhalb dieser Frist in die Ferienwohnung einzieht, kann in der Regel davon ausgegangen werden, dass die Ferienwohnung sofort zur persönlichen Nutzung als Einfamilienhaus bestimmt ist.

Das wird dadurch gerechtfertigt, dass der Käufer eine bestimmte Zeit des Nachdenkens für den Umzug einplanen muss und dass er weitere Zeit für eine mögliche Sanierung oder Umgestaltung der Immobilie für seine eigenen Zwecke sowie für die erforderliche Ausführung des Umzuges braucht. Wenn die Eigennutzung der Ferienwohnung erst nach sechs Monate begonnen wird, kann es auch noch eine sofortige Eigennutzung geben.

Der Käufer muss in diesem Falle jedoch dem Steueramt erklären, wann er sich entschieden hat, die Immobilie für eigene Zwecke zu nutzen, aus welchen Motiven er nicht früher einziehen konnte und warum er diese nicht zu verantworten hat.

Dies kann z.B. der Fall sein, wenn sich der Bezug um mehrere weitere sechs Monate über den Zeitraum von sechs Monaten hinaus aufgrund eines Erbstreits zwischen Erben oder aufgrund der Abklärung von Erb- und Begünstigungsfragen verschiebt. Sachverhalte im Wirkungskreis des Berechtigten, die zu einer größeren Verspätung beim Bezug nach dem Ende der Sechsmonatsfrist geführt haben (z.B. Sanierung der Wohnung), können dem Käufer nur unter bestimmten Umständen zugeschrieben werden.

Dies kann z.B. der Fall sein, wenn die Sanierung längere Zeit in Anspruch nimmt, weil nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ein schwerwiegender Fehler festgestellt wird, der vor dem Bezug behoben werden muss. Die Zeitspanne zwischen dem Erbe und dem eigentlichen Umzug des Käufers in die Wohnräume ist um so höher, je höher die Ansprüche an den Käufer und seine Begründung für die verspätete Wohnnutzung sind.

In dem zu beschließenden Falle sollte dem Kind daher Steuervergünstigungen für die gesamte und nicht nur für die halbe Wohneinheit gewährt werden. Wichtig ist nur, dass der übernehmende Käufer (Erbe) die zuvor vom Testator für eigene Zwecke genutzt werden. Die Steuervergünstigung ist ungeachtet dessen zu erteilen, ob die Erbteilung unmittelbar nach der Erbfolge eintritt.

Für die Erbteilung ist keine zeitlich begrenzte Nachbarschaft zur Erbschaft vorzusehen.

Die Erbschaftssteuer ist nicht nur im Erbschaftsfall eine steuerliche Vergünstigung für das eigengenutzte Vermögen. Auch ohne die im Falle der Erbschaft vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren, ohne diese auslösende Abgabe ( 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG), sind Live-Übertragungen zwischen Ehepartnern möglich und können zur steuerlichen Optimierung genutzt werden.

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