Erbrecht Freibeträge

Erbschaftsteuerfreibeträge

Wir haben hier die für Sie gültigen Zertifikate aufgelistet. Bei Anschaffungen durch Tod und bei Schenkungen unter den Lebenden gibt es persönliche Freibeträge, die den steuerpflichtigen Erwerb reduzieren. Erläutert von Gerhard Ruby, Fachanwalt für Erbrecht. Die Erbschaftssteuer sollte auch bei jeder Erbschaftsregelung und bei größeren Schenkungen berücksichtigt werden. Welche Auswirkungen hat dies auf die Erbschaftssteuer in Bezug auf persönliche Freibeträge?

Steuerfreibeträge | Erbschaftssteuern

Oft assoziieren sie ein Erbe mit dem Kauf eines großen Vermögens nach dem Tod des Verstorbenen und erkennen manchmal ein gewisses Vermögen darin. Das kann natürlich eine Vererbung sein, vor allem bei der Vererbung von Liegenschaften, aber man sollte zugleich berücksichtigen, dass dies keinesfalls immer der Fall ist. Vielmehr ist es nicht ungewöhnlich, dass eine Vererbung für die jeweiligen Nachkommen nur geringe Vermögenszuwächse oder im schlimmsten Falle gar einen wahren Verschuldungsberg mit sich bringt.

Deshalb ist es ratsam, vor der Erbschaftsannahme exakt zu erforschen, was zum Gut zählt. Allerdings ist niemand zur Vererbung von Forderungen verpflichtet, in diesem Falle kann die Vererbung verweigert werden. Darüber hinaus müssen die Erbberechtigten berücksichtigen, dass in der BRD eine generelle Erbschaftssteuerpflicht besteht, so dass ein Teil des Erbschaftsvermögens an die Steuerbehörden abgeführt werden muss, es sei denn, die Vererbung ist geringer als der jeweilige steuerfreie Betrag.

Jeder, der im Todesfall Vermögenswerte erlangt und damit an einer Vererbung teilnimmt, ist der Erbschaftsteuer unterworfen, wodurch der Bundesgesetzgeber eine private Erbschaftsteuerpflicht nach 2 Erbschaftssteuergesetz ( "ErbStG") einräumt. Darüber hinaus werden auch die einzelnen Erbengemeinschaften bzw. Aufträge freigestellt. Die Höhe richtet sich nach der Beziehung (Verwandtschaft) zwischen dem Erbe und dem gestorbenen Testament.

Prinzipiell kann gesagt werden, dass nahe Familienangehörige und Familienangehörige vorgezogen werden und somit eine höhere Freistellung beanspruchen können. Beispiel ab 2011: Als hinterbliebener Ehepartner oder Partner können Sie 500.000 EUR vererben, ohne Erbschaftsteuer zu bezahlen. Demgegenüber können für das Kind und die Stiefkinder des gestorbenen Testators je 400.000 EUR beantragt werden.

Sollten beide Gruppierungen ein Wohnhaus übernehmen und selbst darin wohnen, kommen nach der Erbschaftssteuerreform weitere Vorteile hinzu. Das Gleiche trifft auf das Kind eines bereits gestorbenen Kind oder Stiefkind zu, wodurch das Kind eines lebendigen Kind oder Stiefkind des Testators Anspruch auf einen Steuerfreibetrag von 200.000 ? hat. Sowohl die Vorfahren als auch alle anderen Nachkommen des gestorbenen Testators bekommen einen Zuschuss von je 100.000 EUR.

Bei allen anderen an der Erbfolge des Testators beteiligten natürlichen und juristischen Person beträgt der gesetzlich vorgeschriebene erbschaftssteuerliche Freigabebetrag 20.000 EUR. Ungeachtet der allgemeinen Erbschaftsteuerpflicht muss ein Erben keine Erbschaftsteuer an die jeweilige Steuerbehörde entrichten, wenn die Vererbung den anwendbaren steuerfreien Betrag nicht übersteigt. Übersteigt die Vererbung jedoch den Eigenanteil, ist die Erbschaftsteuer fällig.

Die Vererbung ist jedoch in gleicher Weise steuerbefreit, so dass nur der Teil der Vererbung, um den die gesetzlich vorgeschriebene Befreiung übertroffen wird, für die Erbschaftsteuer von Bedeutung ist.

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