Entgeltfortzahlung bei Minijob

Lohnfortzahlung für Minijobs

Eine Frage: Hat ein Minijobber tatsächlich Anspruch auf Weiterzahlung, wenn er krank wird? Lohnfortzahlung bei Abwesenheit von der Arbeit an Feiertagen. Inwieweit besteht der Anspruch eines Minijobbers auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall? Informationen zu Umlagen und Entgeltfortzahlung für Minijobber. Sie unterliegen nicht dem Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG), sondern dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Mindestvergütung für gesetzliche Festtage wird abgelehnt.

Inhaltsangabe: Vermeidung der Weiterzahlung an gesetzlichen Tagen für Mini-Jobs. Der Beschäftigter hat einen regulären Beschäftigungsvertrag für Teilzeitbeschäftigte (400 EUR), in dem die Arbeitszeiten wie folgt festgelegt sind: Die reguläre Arbeitszeiten betragen derzeit 10h. Der Mitarbeiter hat von Anfang an zu festgelegten, im Arbeitszeitplan festgelegten Uhrzeiten 2 Tage in der Woche gearbeitet, immer an Donnerstagen und Freitagen, je 5h.

Ein weiterer Tag wurde auf einen Tag in 2 Monate festgelegt, um Flaschenhälse aufzufangen (....?). Nach den ersten Ferien, die auf einen Donnerstags- oder Freitagsurlaub fallen und für die der Dienstgeber an anderen Tagen Ausgleichsleistungen verlangt, weist die Dienstnehmerin auf ihren Recht auf Lohnfortzahlung an Urlaubstagen hin.

Schon nach wenigen Wochen setzte der Unternehmer den Arbeitnehmer "öfter" unter zunehmenden Zeitdruck. Der Arbeitnehmer hat - wie zu Anfang des Beschäftigungsverhältnisses - darauf hingewiesen, dass ihre Familienpflichten an den anderen Werktagen nicht möglich sind (sie hat 3 Schulkinder im Alter von 6,8,12 Jahren).

Nur, weil der Mann jeden Donnerstag und Freitag permanent im Heimbüro tätig ist und die Betreuung der Kinder übernommen hat, ist eine reguläre Arbeit an diesen Tagen überhaupt möglich. In den letzten 12 Monate, zusätzlich zu den Donners- und Freitagstagen, sprang der Mitarbeiter an weiteren 6 Tagen ein, um Flaschenhälse zu reduzieren.

Jetzt weigert sich der Unternehmer, weiterhin Weihnachtsgeld zu zahlen (25. und 27. Dez. fallen an ihren Arbeitstagen ) und übt an anderen Tagen Arbeitsdruck aus. Dies begründete er damit, dass die Werktage nicht im Anstellungsvertrag festgeschrieben sind und er daher nicht zur weiteren Vergütung gezwungen war.

Zugleich beschuldigt er die Mitarbeiterin, nicht beweglich und unkooperativ zu sein, weil sie in der Regel auf ihren fixen Arbeitsstunden drängt. Jetzt die Frage: - Ist der gesetzliche Anspruch auf Lohnfortzahlung an gesetzlichen Feiertagen einklagbar, wenn die Werktage nicht vertraglich festgelegt sind, sondern in der Regel (wie oben beschrieben) seit Aufnahme der Tätigkeit (15 Monate) so behandelt werden?

  • Ist die Absicht, den Arbeitnehmer zu zwingen, an anderen Tagen öfter einzugreifen und dies als Begründung für die nicht starre Arbeitszeit zu nutzen, nicht gesetzeswidrig? - Kann der Arbeitnehmer auf der Verordnung beharren, auch weil sie in der Praxis (nachweislich) vom Auftraggeber angenommen wurde? Das ist ein Minijob und ein kleiner absoluter Betrag, auch wenn die Folgen auf lange Frist sicherlich bedeutender wären.

Der Mitarbeiter möchte nur wissen, ob es möglich ist, sich gegen die Ablehnung zu verteidigen. Ansonsten ist es wirtschaftlicher, auf Lohnfortzahlungen zu verzichten. 2. Das Recht auf Vergütung an gesetzlichen Feiertagen resultiert aus 2 Abs. 1 Entgeltfortzahlung. Das trifft zweifellos auch auf Mini-Jobs zu. Weil Sie schriftlich festhalten, dass seit 15 Monate regelmässig an Donnerstagen und Freitagen Arbeiten durchgeführt werden und dem Auftraggeber dafür ein Anlass bekannt ist (Kinderbetreuung), ist es irrelevant, ob im Anstellungsvertrag festgelegte Werktage festgelegt sind.

Die " fixen " Arbeitstage Donnerstags und Freitags resultieren hier eher aus einer so genannten "Betriebsübung", da der Auftraggeber dies seit einem Jahr anerkennt. Der Antrag des Auftraggebers, die Tage zu "überarbeiten oder vorzubereiten" oder der Antrag, dass Sie an anderen Wochentagen vorher laufend tätig sein sollten, ist eine rechtswidrige Verletzung des Fortzahlungsgesetzes und daher rechtswidrig.

Bitte informieren Sie Ihren Dienstgeber darüber, dass Sie nach § 2 Abs. 1 des Entgeltfortzahlungsgesetzes ein Anrecht auf Vergütung haben und verweisen Sie auf die hier angeführten Vorbringen. Hoffentlich habe ich Ihre Anfrage in verständlicher Weise geantwortet und danke Ihnen für das in mich gesetzte Vertrauen. 2.

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