Einnahmenüberschussrechnung Umsatzsteuer

Gewinn- und Verlustrechnung für die Umsatzsteuer

Umsatzsteuervorauszahlungen sind nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes als regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen einzustufen. Die Voraussetzungen für die Überschuss-Gewinn- und Verlustrechnung (Kauf, Umsatzsteuer, Ladenmiete) werden erfasst, Sie erhalten einen Überblick. Die Umsatzsteuer wird bei der EÜR? sie im Rahmen der Gewinnermittlung durch die EÜR auf die Betriebserträge bzw. Betriebsausgaben behandelt.

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Der Einnahmenüberschuss wird abzüglich der Aufwendungen für das Jahr, in dem er gezahlt wurde, ausgewiesen. Ausgenommen hiervon sind regelmäßige Aufwendungen gemäß 11 Abs. 2 S. 2 EStG. Ist die Vorauszahlung der Dezember-Umsatzsteuer im Vorjahr noch als Betriebsaufwand zu erfassen? Regelmäßige periodische Aufwendungen des Abgabenpflichtigen kurz nach dem Ende des Kalenderjahres, dem er angehört, werden als in diesem Jahr verfallen angesehen.

Gemäß 18 Abs. 1 S. 1 Nr. 1-UStG hat der Unternehmer bis zum zehnten Tag nach Ende jeder Vorankündigungsfrist eine elektronische Anmeldung einzureichen oder zu übersenden. Der Vorschuss ist am zehnten Tag nach dem Ende der Vorregistrierungsfrist zu zahlen ( 18 Abs. 1 S. 4 UStG). Die Umsatzsteuervorauszahlung für den Zeitraum bis zum 11.1.2016 und die dazugehörige Bezahlung musste bis dahin erfolgen, da der 10.1.2016 ein Sonntagmonat ist.

Umsatzsteuervorauszahlung zur Gewinnminderung im vorigen Jahr? Es ist fragwürdig und steuerlich relevant, ob die Vorauszahlung der Mehrwertsteuer für den Zeitraum des Monats Dezembers 2015, die bei Erlass einer Einziehungsermächtigung am 14. Januar 2016 einem Steuerzahler mit Gewinn- und Verlustrechnung in Rechnung gestellt wurde, als regelmäßiger wiederkehrender Aufwand bereits ab 2015 oder erst ab 2016 zu betrachten ist.

Sie errechnet ihren Jahresüberschuss mittels einer Gewinnund Verlustrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG. Der Umsatzsteuervoranmeldung für den Monat Dez. 2015, die eine Umsatzsteuerverbindlichkeit von 4.000 Euro aufweist, wurde am verschobenen Fälligkeitstermin 11. Januar 2016 elektronisch an das Steueramt versandt. Ob die Vorschusszahlung im Alt- oder Neujahr als Betriebsaufwand zu betrachten ist, kann im Einzelnen aus unterschiedlichen Ursachen, z.B. aus Fortschrittsgründen oder für die Fragestellung, ob die Gewinnobergrenze des 7g Abs. 1 S. 2 Nr. 1 lit.

Das Bundesfinanzhof hat beschlossen, dass eine Fristverlängerung auch dann nicht in Frage kommt, wenn die Frist für die Vorauszahlung der Mehrwertsteuer auf den 11. Jänner 2014 verschoben wird (Urteil vom 11. November 2014, VIII R 34/12, VStBl 2015 II S. 285). Der Steuerzahler hatte in dem Verfahren auch die am Tag des Inkrafttretens, d.h. außerhalb der Zehn-Tage-Frist, am selben Tag geschuldete Umsatzsteuervorauszahlung geleistet.

Daher hat der Bundesfinanzhof sie erst im neuen Jahr als Betriebsaufwand erfasst. Nach Ansicht der IG Düsseldorf ist eine am 10. Januar anfallende Umsatzsteuervorauszahlung, die erst am 14. Januar aufgrund einer Abbuchungsermächtigung dem Steuerzahler in Rechnung gestellt wurde, im Altjahr noch als Betriebsaufwand zu verbuchen (Urteil vom 28. April 2015, 11 K 397/15 DStRE 2016, S. 131, NZB eingereicht, Az.: VIII B 58/15).

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