Einkommensteuererklärung Eigentumswohnung

Steuererklärung für Eigentumswohnungen

in der Einkommensteuererklärung. in seiner Einkommensteuererklärung. Eigene Nutzung der Wohnung ist danach. Die Lage des Grundstücks / der Eigentumswohnung ist die Ermittlung der Einnahmen aus einer Mietwohnung.

Ankauf von Eigentumswohnungen zur eigenen Nutzung - Einkommensteuererklärung

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich (St-Kl 1, keine Kinder) habe mir im Oktober 2008 eine Eigentumswohnung (84/85) zur eigenen Nutzung erstanden. Kann ich steuerliche Aufwendungen als Sonderaufwendungen (z.B. Zinsdarlehen, Notarkosten, GrSt, GREWSt, prozentualer Anteil/Abschreibung AK....) in Abzug bringen? Wenn ja, vielleicht die Frage: Gibt es eine Obergrenze für das Einkommen?

Liebe Ratsuchende, vielen Dank für Ihre Frage, die ich aufgrund Ihrer Informationen und vor dem Hintergrund Ihres Engagements bei einem Erstgespräch wie folgt beantworte: Die von Ihnen erwähnten Kosten können prinzipiell im Zusammenhang mit dem Abzug von Werbungskosten angerechnet werden, wenn Sie Mieteinnahmen erreichen oder erwirtschaften wollen....

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Werbekosten für die Eigentumswohnung

In der Regel sind die Aufwendungen für die Eigentumswohnung steuerlich nicht anrechenbar. Die Mietkosten des Vermieters sind nicht als einkommensbezogene Aufwendungen in die Erträge aus Miete und Leasing einzubeziehen (§ 21 EStG). In dem hier vom Finanzgericht beschlossenen Verfahren war die Frau der Klägerin alleinige Eigentümerin eines Grundstückes in A mit einem Mehrfamilienhaus.

Im oberen Stockwerk befand sich die Klägerfamilie. Nachdem die beiden ausgezogen waren und wegen des Verkehrslärmes in der vorherigen Ferienwohnung, beschlossen der Antragsteller und seine Frau, "aufs Land zu ziehen". In der Folge mietete die Beschwerdeführerin zum 1. Februar 2002 sowohl das Erdgeschoß als auch das Obergeschoß des A.

Die Klägerin deklarierte im Streitfalljahr 2004 Einkünfte aus der Anmietung des Gebäudes in der Größenordnung von ? 18.600 (Mieten und Nebenkosten). In den Aufwendungen von rund 24.600 ist eine "negative Eigenmiete" in der Größenordnung von 9.000 ? enthalten.

Daraus resultierte ein Schaden von rund 6.000 Euro, der zunächst gemäß der Erklärung bewertet wurde. Auch im Streitfalljahr 2005 hat die Frau der Klägerin 9.000 "negative Eigenmiete" als einkommensbezogene Aufwendungen für Erträge aus der Anmietung der Immobilie beansprucht. Im Jahr 2005 weigerte sich das Steueramt, die Stellung "negative Eigenmiete" anzuerkennen.

Zugleich hat sie die zu überprüfende Einschätzung für 2004 geändert und dabei auch die negative eigene Miete nicht berücksichtigt. Gemäß 9 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EG V sind Ausgaben zur Erzielung, Sicherstellung und Aufrechterhaltung von Erträgen. Nach § 9 Abs. 1 S. 2 Nr. 2 EG sind sie bei der Art der Miete und des Leasings in Abzug zu bringen, wenn sie durch sie verursacht werden.

Ein solcher Fall ist gegeben, wenn (objektiv) ein ökonomischer Bezug zu der auf Miete und Leasing ausgerichteten Aktivität gegeben ist und (subjektiv) die Kosten für die Nutzungsförderung getätigt wurden1. Aufgrund des 12 Nr. 1 EWStG und der Verfügung des Großen Senates des Bundesfinanzhofes4 ist es daher zurückzuweisen, dass die Mietkosten - auch nur teilweise - als Werbungskosten abgezogen werden können.

Ungeachtet der Tatsache, dass nach den Erkenntnissen des Finanzgerichts in erster Linie der Zeitpunkt der Entstehung der Mietkosten die Privatentscheidung über den Einzug und die Verwendung der Mietwohnung für eigene Wohnungszwecke war - der Einzug "aufs Land" - und nicht die Anmietung der bisher benutzten Wohneinheit - hat das Steuergericht die Mietkosten in der fraglichen Größenordnung auf die existenziellen und unerlässlichen Wohnbedürfnisse und damit auf den nicht abzugsfähigen, privatwirtschaftlichen Lebensstil des Zivilklägers und seiner Frau verteilt.

Entsprechend dem subjektivem Nettoprinzip der Steuerbefreiung für das Existenzminimum und damit des Grundfreibetrags ( 32a Abs. 1 EStG) hat sie die Ausgaben als abgerechnet betrachtet und somit einen -zusätzlichen- Abzugsbetrag nicht als einkommensbezogene Ausgaben in der geforderten Größenordnung für notwendig erachtet. Auch ist die Steuerabwägung der Wohnungskosten für die Eigentumswohnung - wie vom Steuergericht korrekt ausgeführt - nicht verfassungsrechtlich vorgeschrieben, wenn aufgrund der Anmietung der eigenen Wohnung eine andere Mietwohnung vermietet wird.

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