Ein Prozent Regelung Pkw

Pkw-Steuerung um ein Prozent

der pauschale Nutzungswert (ein Prozent des Bruttowertes eines Dienstwagens wird tatsächlich nur zu Firmendaten genutzt. PKW-Nutzung: Ein Prozent Regelung für jeden Dienstwagen. Wenn die Führung eines Logbuchs zu zeitaufwendig erscheint, kann die Pauschalmethode angewendet werden. Privatfahrten werden nach der Ein-Prozent-Regel pauschal mit einem Prozent des Bruttolistenpreises des Fahrzeugs pro Monat besteuert.

PKW-Nutzung für Privatpersonen und Firmen: Eine Prozentregel gilt für jedes dem Mitarbeiter übergebene Auto.

Bei einer Lohnsteuerprüfung für die Jahre 2004 bis 2006 wurde herausgefunden, dass eine Gesellschafterin dem geschäftsführenden Gesellschafter (GGf) zwei Fahrzeuge zur Privatnutzung zur Verfuegung stellt. Anschliessend erteilte das Steueramt einen Haftungsvermerk nach 42d UStG, da die Gesellschaft nur für ein Fahrzeug Lohnsteuer gezahlt hatte. In dem Verfahren behauptete die B. V. vergeblich, dass die Verwendung des kostspieligsten Fahrzeuges bestenfalls notwendig sei, um als Vermögensvorteil erfasst zu werden.

Die gleichzeitige Benutzung mehrerer Kraftfahrzeuge ist zwangsläufig auszuschließen. Das BFH hat die Angelegenheit nun an die FG zurücküberwiesen, um zu prüfen, ob das zweite Auto im Rahmen eines Arbeitsvertrages übergeben wurde. Das Bundesfinanzhof hat in diesem Verfahren klargestellt, dass die 1-Prozent-Regel für jedes einzelne Auto gilt, wenn mehrere Kraftfahrzeuge für die teilweise private Verwendung unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Der Bundesfinanzhof lehnt daher die Eigenkapitalregelung des BMF von 1996 ab (BMF 28.5. 96, IV B 6 - S 2334 - 173/96, BStBl I 96, 654; H8. 1 Abs. 9 - 10 "Überlassung mehrerer Kraftfahrzeuge" LStH 2013). Diese Eigenkapitalregelung bewirkt laut BFH nur, dass die Gesellschaft nicht im Wege eines Haftungsausschlusses in Anspruch genommen werden kann.

Dies wäre eine Fehleinschätzung, da die Gesellschaft nach der Eigenkapitalverordnung gehandelt hat. Trotz der Rücküberweisung an die FG läßt der Bundesfinanzhof keinen Zweifel daran, daß die Ein-Prozent-Regel für jedes einzelne Vehikel gilt (oder ein vgA für den Aktionär besteht). Es ist unerheblich, wie viele Menschen die Autos im privaten Bereich benutzen.

Dabei geht es nur darum, ob die Nutzersteuer im Sinne eines vGAs erfasst werden soll. Ansonsten müssten die Anforderungen des BMF-Schreibens bei der Einkommensteuerveranlagung oder bei einer Lohnsteuerveranlagung berücksichtigt werden. 6 Abs. 1 Nr. 4 Sätze 1 bis 3 StG ist auch auf fahrzeugbezogener Basis anwendbar, wenn nachgewiesen wird, dass nur eine einzige natürliche oder juristische Personen das Kraftfahrzeug für private Zwecke nutzen (BFH 9.3. 10, VIII R 24/08).

Es wird nur die eigentliche Privatnutzung besteuert, wenn ordnungsgemäße Führerscheine geführt werden. Die Privatwagennutzung könnte eigentlich und vertraglich (zumindest für einige Monate) auf weniger Autos begrenzt werden, zum Beispiel wenn ein Sportfahrzeug nur im Hochsommer benutzt wird. In diesem Fall müsste die Mehrfachbesteuerung nur für diese monatelange Privatnutzung erhoben werden.

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