Eigenheim Steuerfrei Verkaufen

Ihr Haus steuerfrei verkaufen

Welches Gesetz regelt die Steuerzahlung? Was sind die Fristen, damit der Verkauf steuerfrei ist? Dies liegt nicht zuletzt an dem derzeit niedrigen Zinssatz, der die Finanzierung eines Hauses erschwinglich macht. Eine Spekulationssteuer ist grundsätzlich bei jedem Immobilienverkauf fällig, unabhängig davon, ob Sie eine Wohnung oder ein Haus verkaufen. Wenn Ihr Haus seinen Hauptwohnsitz hat, kann es auch steuerfrei verkauft werden.

Hausverkäufe: Wenn 30 prozentige Umsatzsteuer fällig wird

Bis jetzt hat der lange Zweig der Finanzierung aufgehört, eine Immobiliensteuer von 30 v. H. des Veräußerungsgewinns zu erheben. Das Verwaltungsgericht hat nun aber festgestellt, dass in einigen Faellen solche Gewinnsteuern tatsächlich erhoben werden sollten. Zuvor waren diejenigen, die ihren Wohnsitz verkauften, von der Grundsteuer befrei.

In einem neuen Gerichtsurteil hat der Verwaltungsrat diese Vorschrift jedoch eingeschränkt. Das bedeutet, dass nur solche Eigentumswohnungen einschließlich Grundstücken steuerfrei verkauft werden dürfen, deren entsprechende Parzellen nicht mehr als 1.000 qm groß sind. Alle weiteren Anteile sind der Grundsteuer unterworfen. Bei einem Verkauf wird der Mehrerlös dann mit 30 % des Kaufpreises versteuert.

Grund für dieses Ergebnis war ein Grazer Hausbesitzer, der seine Hauptwohnung mit einem 3.446 qm großen Grundstück ausverkaufte. Die zu bebauende Grundstücksfläche beträgt 317 qm, das Objekt wurde im Monat März 2012 für 3,2 Mio. E veräußer. In der naechsten Einkommensteuerveranlagung verlangte das Steueramt teilweise eine Grunderwerbsteuer fuer den Verkauf.

Die Betroffenen haben beim Bundesfinanzhof Berufung eingelegt mit der BegrÃ?ndung, dass das Recht keine FlÃ?chenbeschrÃ?nkung bedeute und die BeschrÃ?nkung auf 1.000 qm eine unangemessene Abgrenzung darstelle. Der Gesetzgeber stellt "Eigenheime und deren Grundstücke" von der Grunderwerbsteuer frei. Den Richtern zufolge gibt es keinen Anlass für eine Immobiliensteuer.

In der Einkommensteuer-Richtlinie wird eine maximale Größe von 1.000 Quadratmetern als Besteuerungsgrundlage angenommen. "Diese Interpretation ist jedoch nicht verpflichtend", urteilte der Bundesfinanzhof im Rahmen der Grundsteuer und des Einzelfalls. Das nach diesem Beschluss befürchtete höhere Steueraufkommen der Landeshauptstadt Graz wendete sich anschließend an das Verwaltungsgericht, das für die Verwaltungsrechtsprechung zuständig ist.

Letztere kam nun zu dem Schluss, dass Veräußerer eines Haupthauses tatsächlich besteuert werden müssen, sobald die veräußerte Fläche die für ein Privathaus üblichen Baustellengrößen überschreitet. Auf diese Weise werden dem Land oder den Kommunen neue Steuererträge auf Grundstücke zugesichert. Um die Steuerbefreiung in Anspruch nehmen zu können, mussten die Anbieter eines Hauptsitzes jedoch bereits gewisse Bedingungen für Hausbesitzer einhalten.

Die Hauptwohnung musste entweder zwei Jahre bis zum Kauf von einer Person belegt sein ("2-Jahres-Regel") oder fünf Jahre ohne Unterbruch innerhalb der vergangenen zehn Jahre vor dem Kauf ("5 von 10-Regel"). Eine Verkäuferin darf ein verkauftes Haus auch nicht mehr als Mieterin benutzen, sondern muss innerhalb eines Jahres umziehen.

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